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Bei Feinstaub Spitze

14.11.2007

Die Brackeler Straße bleibt in Sachen Feinstaub-Belastung trauriger Rekordhalter: Mit 68 Überschreitungstagen der zulässigen Werte liegt die Messstation in der Nähe des Borsigplatzes weiterhin mit großem Abstand auf dem ersten Platz der "schwarzen" Liste des Landesumweltamtes.

Maximal 35 Tage sind nach einer EU-Richtlinie "erlaubt". Bei Überschreiten sind die Behörden zu Gegenmaßnahmen verpflichtet. Die gibt es im Fall Brackeler Straße schon seit mehr als zwei Jahren, u.a. mit einem Durchfahrtsverbot für LKW in der gesamten Nordstadt - doch die nachhaltige Wirkung bleibt, wie die aktuellen Zahlen zeigen, bislang aus. Deshalb steht mit dem lokalen Luftreinhalteplan, der Anfang nächsten Jahres in Kraft treten soll, eine Ausdehnung der Fahrbeschränkungen in der Brackeler Straße auch auf PKW mit hohem Schadstoff-Ausstoß an. Eine Lösung, die von Kritikern als "kleinste Umweltzone der Welt" verspottet wird.

Mittelfristig läuft der regionale Luftreinhalteplan, den die Bezirksregierung derzeit aufstellt, aber auf eine größere Umweltzone für die Dortmunder Innenstadt hinaus. Bis Ende des Jahres soll dazu ein Maßnahmepaket geschnürt werden, das Fahrverbote, aber auch großzügige Ausnahmeregelungen vorsieht. Einer Umweltzone, die das gesamte Ruhrgebiet umfasst, hatten sowohl Regierungspräsident Helmut Diegel wie zuletzt auch NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg eine Absage erteilt. Oli www.lanuv.nrw.de

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