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Autohof auf Westfalenhütte

Immer wieder gibt es Ärger mit LKW, die in Wohngebieten abgestellt werden. Ein Autohof soll Abhilfe schaffen. Die Verwaltung schlägt dem Rat dafür drei stadt- und wohngebietsferne Standorte vor.

13.11.2007

Am besten geeignet hält sie die Fläche der ehemaligen Sinteranlage auf der Westfalenhütte. Das Areal biete sich aufgrund der Nähe zur B 236 und zu den Logistikflächen auf der Westfalenhütte und der Feineisenstraße an, unterstrich Stadtdirektor Ullrich Sierau. Im Entwurf des Rahmenplans Westfalenhütte ist diese Nutzung deshalb schon aufgenommen.

Darüber hinaus hat die Verwaltung zwei weitere Standorte für je einen Autohof im Visier: die Fläche des ehemaligen Kokslagers im Bereich Gneisenau nach erfolgter Eröffnung der durchgebauten Gneisenauer Allee und dem Anschluss an die B 236 sowie die Fläche am Buddenacker nördlich der B 1. Letzterer Standort kommt erst langfristig nach Fertigstellung des B 1-Tunnels in Betracht. Der Rat soll im Februar entscheiden.

Schon heute fehlen an Bundesautobahnen bis zu 20 000 Abstellplätze für LKW, so dass die Fahrer ihre Brummis immer öfter im Stadtgebiet abstellen. Die seit April dieses Jahres geltende neue Lenk- und Ruhezeitenverordnung für LKW-Fahrer hat die Situation weiter verschärft. Am Autobahnring um Dortmund gibt es für LKW-Fahrer nur die Tank- und Rastanlage Lichtendorf an der A 1.

Darüber hinaus sucht die Verwaltung nach dezentralen Abstellmöglichkeiten für LKW im Stadtgebiet. Diese richten sich überwiegend an Subunternehmer ortsansässiger Speditionen und LKW-Fahrer, die ihre Fahrzeuge mit nach Hause nehmen. ko

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