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Angeklagter gesteht Raubserie

Prozess vor der Strafkammer

Sechs Überfälle in 14 Tagen: Ein 37-jähriger Mann aus der westlichen Innenstadt hat am Mittwoch vor dem Landgericht zugegeben, für eine der größten Raubserien der letzten Monate verantwortlich zu sein.

DORTMUND

von Von Martin von Braunschweig

, 04.05.2011

Zwischen dem 7. und dem 21. Dezember 2010 war der Angeklagte unter anderem drei Mal im Dritte-Welt-Shop an der Kampstraße erschienen und hatte die Angestellten unter Drohung mit einer täuschend echt aussehenden Plastik-Pistole zur Herausgabe von Bargeld gezwungen.

Auch die übrigen Tatorte lagen mitten in der Innenstadt. Mal überfiel der Angeklagte ein Stoff-Geschäft, mal einen Drogerie-Markt an der Kuckelke. Das erbeutete Geld setzte der 37-Jährige meist unmittelbar wieder in Drogen um. Der Mann ist seit Jahren heroinabhängig. Wenn die Richter ihn am Ende des Prozesses schuldig sprechen, wird wohl auch festgelegt werden, dass er einen Teil seiner Strafe in einer Entziehungsanstalt absitzen muss.

Die überfallenen Frauen leiden stellenweise bis heute unter den schlimmen Erinnerungen. Eine Drogerie-Angestellte musste nach dem Überfall zwei Wochen krank geschrieben werden. Inzwischen geht sie zwar wieder zur Arbeit. Aber mit Angst, wie sie den Richter der 35. Strafkammer erzählte. 

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