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A45-Raser erhält Fahrverbot

DORTMUND 180 km/h las der Polizist auf seinem Tacho, als er den Pkw vor sich mit seinem Motorrad verfolgte. Das erzählte der Beamte im Zeugenstand. Tempo 100 hätten es auf der Autobahn 45 am Kreuz Dortmund-West eigentlich nur sein dürfen.

12.11.2007

Am Montag trafen sich Verfolger und Verfolgter am Amtsgericht wieder. „Ich bin nicht so schnell gefahren. Das schafft mein Opel Astra gar nicht“, so der 41-Jährige. 14 Jahre sei der schon alt. Eingetragene Höchstgeschwindigkeit: 172 km/h. Der Polizist war sich allerdings sicher, dass das doch ging. Durch Zufall sei er auf den Fahrer aufmerksam geworden. Bei Marten habe er ihn dann gestoppt.

„Es war hell und trocken“, erinnerte er sich an den Juni-Tag 2007. „Sie können mir das sowieso nicht beweisen“, soll der 41-Jährige sinngemäß zu ihm gesagt haben. Am Montag versuchte dieser mit seinem Anwalt, wenigstens ein Fahrverbot abzuwenden.

Schließlich fahre er doch jeden Tag 100 Kilometer zu seiner Arbeitsstelle in Hemer. Vor Gericht hatte er damit allerdings keinen Erfolg. Ein Monat Fahrverbot und 145 Euro kostet ihn somit seine Hochgeschwindigkeits-Fahrt im Juni auf der A45.

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