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Weiteres Mutter-Kind-Haus wird bald eröffnet

HERVEST Mit neuen Räumen im alten Haus eröffnen sich für Kindmütter neue Perspektiven. Ende Januar nimmt ein zweites Mutter-Kind-Haus in Dorsten seine Arbeit auf. Perspektive, die individuelle Erziehungshilfen GmbH, will die jungen Mütter langsam auf die neue Verantwortung vorbereiten.

von Von Holger Steffe

, 09.01.2009
Weiteres Mutter-Kind-Haus wird bald eröffnet

Das Mutter-Kind-Haus, An der Molkerei, hat die Perspektive GmbH gemietet. Susanne Selting und Hildegard Overfeld besichtigen die Räumlichkeiten.

Kindmütter aus dem ganzen Ruhrgebiet werden in dem Haus An der Molkerei betreut. Um eine verantwortliche Betreuung zu ermöglichen, hat Perspektive ein Vierphasenmodell entwickelt. Es wird von der Leiterin des Hauses, Susanne Selting und ihrem Team umgesetzt. Intensivbetreuung

In der ersten Phase, der Intensivbetreuung, werden die Mädchen von ihren Kindern räumlich getrennt. Die Babies werden von einer Kinderkrankenschwester versorgt, die Mütter können, aber müssen sich nicht beteiligen.

Phase zwei beginnt, wenn sich die junge Mutter auf ihr Kind einlässt. Nun können sie auch gemeinsame Zimmer beziehen. Die dritte Phase hilft der Mutter dabei, gegenüber ihrem Kind selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln. In ein Apartment wechseln Mutter und Kind in Phase vier, nachdem sich ihre Beziehung gut entwickelt und stabilisiert hat.Bezugsbegleiterinnen stehen zur Seite

In allen Phasen stehen den jungen Frauen Bezugsbegleiterinnen zur Seite, die sie so lange begleiten, bis das Haus verlassen wird. In der Babyschutzstelle, einer weiteren Einrichtung des Hauses, stehen unter Dreijährigen nach Herausnahme aus der Ursprungsfamilie für wenige Monate vier Plätze zur Verfügung.

Info: Hildegard Overfeld, Telefon: 0 23 62 - 6 32 93 oder Mail: h-overfeld@versanet.de

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