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Vogelkundler: Storchenbaby ist wahrscheinlich tot

Nach Sturz aus Horst

Der Jungstorch, der am Wochenende aus dem Hervester Horst gefallen ist, hat den Sturz wahrscheinlich nicht überlebt. Das vermutet Niels Riebrock von der Biologischen Station Kreis Recklinghausen: "Es sind keine drei Jungstörche im Nest auszumachen", sagte der Vogelexperte am Montag der Dorstener Zeitung.

HERVEST

von Von Rüdiger Eggert

, 23.05.2011
Vogelkundler: Storchenbaby ist wahrscheinlich tot

Im Hervester Horst sind nur noch zwei Jungvögel zu sehen. Für Vogelkundler Niels Riebrock ein Indiz dafür, dass der dritte kleine Storch den Sturz nicht überlebt hat.

Warum das Vogelbaby aus dem Nest gefallen ist, kann sich Riebrock immer noch nicht erklären. Als„unglücklich“ bezeichnet der Vogelkundler jedoch den Einsatz der Feuerwehr, die das Tier am Samstag wieder in das Netz zurückgelegt hatte. „Man sollte der Natur lieber freien Lauf lassen“, so Ribbrock. „Es ist relativ unwahrscheinlich, dass ein Vogel von allein raus fällt“, meint Ribbrock.

Es gibt seiner Ansicht nach immer einen Grund, falls ein Tier aus dem Nest geworfen wird. Als eine mögliche Ursache für einen Rauswurf könnte das mangelnde Nahrungsangebot durch die lang anhaltende Trockenheit sein. Wie viele Jungstörche sich wirklich im Nest befinden, wird man am Freitag bei der Beringung feststellen .

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