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Traumpaar sichert sich stilvollen Gang zum Altar

Anprobe im Schuhgeschäft Ostermann

Pascha-Puschen adé! Bei der Schuhanprobe ist Bräutigam in spe Michael Hemmer schnell fündig geworden: Den Weg zum Altar wird er stilsicher in schokobraunen Lederschuhen antreten, die farblich perfekt zum Anzug passen. Seine Braut Verena Lordieck wählte am Ende einen Schuhtraum in weiß - auch wenn anfangs die Füße schmerzten.

von Von Anke Klapsing-Reich

, 10.05.2011

Wer schön sein will, muss nicht unbedingt leiden: „Wir können die Kappe vorne etwas weiten“, schlägt Agatha Ochtrup vor. Verena Lordieck spreizt erleichtert die verkrampften Zehen, auf denen ihre traumhaft schönen Hochzeitsschuhe stecken.  „Zeigt her eure Füße“, hieß es für unser Traumpaar 2011 im Schuhgeschäft Ostermann, das als Kooperationspartner unser Aktion dem Siegerpaar das festliche Fußkleid spendiert. Ballerina, Sandalette, Pumps – Chefin Agatha Ochtrup griff höchstpersönlich zum Schuhanzieher, um Verena Lordieck das Hineinschlüpfen in die ausgewählten Modelle zu erleichtern.

Einige Regalmeter weiter stöberte sich Michael Hemmer mit fachmännischer Beratung von Petra Grewer durch die Schuhmode für den modischen Bräutigam. „Schokobraun sollte zum Anzug passen“, schlüpfte er zuversichtlich in das erste „tanzfeste“ Ledermodell und strahlte: „So bequeme Schuhe habe ich noch nie gehabt!“ Und weil die erste Anprobe so glatt lief wie sich das Leder anfühlt, genehmigte ihm Agatha Ochtrup noch ein zweites Paar in Schwarz – für die standesamtliche Trauung. Damit waren die „Pascha-Puschen für den verwöhnten Ehemann“ schon passé.

„Der klassische Hochzeitsschuh ist schlicht und ohne Schnörkel“, kann Fachfrau Agatha Ochtrup ihrer Kundin zu der Wahl des Brautschuhs nur gratulieren. Das leicht gebrochene Weiß, Off-White genannt, mit Perlator-Effekt wirkt edel, ohne dem Brautkleid die Schau zu stehlen. Das Leder-Material verhindert „Fuß-Aquaplaning“ beim Hochzeitstanz, und die Höhe des Absatzes ist einfach perfekt. Dass der Schuh den Zehen nur wenig „Auslauf“ gönnt, ist Gewöhnungssache: „Die jungen Leute heutzutage sind es gewohnt, in geräumigen Chucks herumzulaufen. Da fällt die Umstellung auf einen passgenauen festlichen Schuh erfahrungsgemäß etwas schwerer“, weiß Agatha Ochtrup aus Erfahrung.

An der Kasse wandern zwei Paar Herrenschuhe und ein weißes Damenschuhpaar in die Kartons. Wenn Verenas Outfit für die standesamtliche Trauung steht, darf sie noch einmal für das dazu passende Schuhpaar bei Ostermann gratis shoppen. Dass bei diesem Einkauf nicht die Kasse klingelt, juckt Agatha Ochtrup nicht, kann sie sich doch noch allzu gut an das Brautpaar erinnern, das seine Hochzeitsschuhe mit dem Kleingeld bezahlte, das in mehreren, leeren Asbach-Flaschen abgefüllt war: „Vier Mal musste ich zur Bank laufen, um die Pfunde an Münzen einzuzahlen“, lacht sie heute.

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