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Traumpaar lässt's mit Currywurst und Frikadellen krachen

Polterabend im Brauhaus

Atze Schröder hat dort öfter den Lauten gemacht, auch die Kastelruther Spatzen und „Die Höhner“ trällerten schon laut im Saal – und jetzt poltert im Sommer auch noch unser Traumpaar 2011 kräftig los, bei seinem zünftigen Polterabend im Brauhaus am Ring.

DORSTEN/KIRCHHELLEN

von Von Anke Klapsing-Reich

, 18.05.2011

Ortsbesichtigung beim Traumhochzeit-Partner am Kirchhellener Ring: Frank Strömer führt Verena Lordieck und Michael Hemmer in den großen Saal: „Stehend finden hier 800 Leute, sitzend 250 bis 420 Platz, je nach Sitzordnung“, erklärt der Brauhaus-Chef die großzügigen Räumlichkeiten, „wieviele Personen erwarten Sie denn zu Ihrem Polterabend?“ „Um die 50.“ – „Ach so, dann haben wir etwas Passenderes für Sie“, schwenkt Frank Strömer um und führt das Paar in den kleinen gemütlichen Saal mit Blick auf den Biergarten. „Hier können Sie gemütlich essen, trinken und natürlich auch tanzen“, präsentiert er das optimale Plätzchen für den Discjockey.

Als Bankett-Leiterin weiß Annett Barthel, was Brautleute wünschen, schließlich poltert's und „hochzeitet“ es an den Wochenenden im Brauhaus regelmäßig – und dass manchmal gleichzeitig in allen Sälen. „Wenn Sie's richtig krachen lassen wollen, sind Sie mit einem Festpreis pro Person bestens bedient“, empfiehlt die Fachfrau das „Sorglos-Paket“. Die Vorteile der vorgeschlagen Leckereien liegen für den Bräutigam buchstäblich auf der Hand: „Mit Frikadelle und Pfefferbeißer kann man prima weiter tanzen.“ Als kleiner Mitternachtssnack für eine scharfe Party hat sich die „Currywurst“ zur Gerstenkaltschale bestens bewährt.

Hemmungslos gepoltert werden darf im Brauhaus auch: „Es müssen ja nicht unbedingt Konfettimassen sein, die mit Sekt bespritzt zu schwer entfernbaren Klumpen verschmelzen“, rät Frank Strömer eher zu ausgemustertem Geschirr: „Das poltert besser und kann notfalls im Container entsorgt werden.“ Denn eins steht fest: Die Schweinerei haben die Eheleute am Hals, so will's der alte Brauch. Und die möchten Mitternacht lieber Currywurst mit ihren Gästen essen, als im Mondschein die Scherben vom Pflaster zu fegen.

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