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Stadt in der Rolle des Spielverderbers

02.11.2007

Stadt in der Rolle des Spielverderbers

Leiter Ordnungsamt

Aus welchen Gründen die Stadt bei Poker-Turnieren künftig als Spielverderber auftritt, erläuterte auf Nachfrage der Redaktion Ordnungsamtsleiter Rolf Köllmann (Foto).

Bluffen Sie nur oder ist nach den Stadtmeisterschaften an diesem Wochenende das Pokern in Dorsten tatsächlich verboten?

Köllmann : Es ist nichts schlimmer als eine unklare Rechtslage. Obwohl manches gegenwärtig beim Pokern unbefriedigend geregelt ist, bleibt uns nach einem Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen vom Februar 2007 derzeit nichts anderes übrig.

Was sind die Gründe dafür?

Köllmann: Unter dem Strich bleibt nach dem Erlass Glücksspiel, wo eher der Zufall als die Geschicklichkeit über den Erfolg entscheidet, verboten. Das gilt auch für Veranstaltungen, bei denen nicht um Bargeld gespielt wird, wenn auch nur ein Teil des Eintritts- oder Startgeldes zur Finanzierung der Gewinne verwandt wird. Das im Einzelfall zu kontrollieren, ist fast unmöglich, daher das generelle Verbot.

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Pokerfreunde dennoch in Dorsten unbesorgt zu den Karten greifen?

Köllmann : Wir gucken nicht in die Wohnzimmer, was in privater Runde passiert. Aber alles, was öffentlichen Charakter hat, müssen wir untersagen. kdk

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