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Schwester Johanna wurde die Ehrenbürgerwürde verliehen

Zeremonie

Dorsten hat eine neue Ehrenbürgerin: Sichtlich bewegt nahm Sr. Johanna Eichmann (85) am Donnerstag vor rund 100 geladenen Gästen beim Festakt im Jüdischen Museum die Urkunde aus den Händen von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst entgegen.

DORSTEN

von Von Anke Klapsing-Reich

, 12.05.2011
Schwester Johanna wurde die Ehrenbürgerwürde verliehen

Bürgermeister Lambert Lütkenhorst überreichte Schwester Johanna die Urkunde.

Lambert Lütkenhorst dankte Politik und Verwaltung für den mit großer Einmütigkeit gefassten „ehrenvollen Beschluss“, der der Stadt Dorsten selbst zur Ehre gereiche.

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Neue Ehrenbürgerin

Dorsten hat eine neue Ehrenbürgerin: Sichtlich bewegt nahm Sr. Johanna Eichmann gestern beim Festakt im Jüdischen Museum die Urkunde aus den Händen von Bürgermeister Lütkenhorst entgegen.
12.05.2011
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Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Festakt und Empfang zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Sr. Johanna im Jüdischen Museum Westfalen.© Foto: Rüdiger Eggert
Schlagworte Dorsten

Die anschließende Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste kostete ihn einige Manuskriptseiten. Im Bild des Steines, der in der jüdischen Tradition eine wichtige Bedeutung hat, würdigte er Sr. Johannas Engagement um das Jüdische Museum Westfalen, das eine große Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus entfaltet habe: „Sie haben aus Steinen, die in Ihrem Weg gelegen haben, Schönes und Gutes gebaut und wesentlich daran mitgearbeitet, eine lebendige Erinnerungskultur in unserer Stadt zu schaffen.“ Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek würdigte die Verdienste, die die neue Ehrenbürgerin als langjährige Leiterin des St. Ursula-Gymnasiums, als Oberin des Ursulinen-Konvents und als Mitbegründerin des Jüdischen Museums geleistet habe. In seiner Laudatio griff er einige Marksteine aus dem reichhaltigen Schaffen der bemerkenswerten Ordensfrau heraus, die mit teils abenteuerlichem Veränderungsdrang Reformen vorangetrieben habe.

Das habe ihr auch den Spitznamen „Die rote Johanna“ beschert, den sie heute mit Stolz und Würde trage. Beim Thema „Zukunftssicherung des Jüdischen Museums“ zeigte sich der bald scheidende Regierungspräsident optimistisch: „Ich weiß um Ihr Herzensanliegen und werde es meinem Amtsnachfolger mit auf den Weg geben“, hält er eine baldige Lösung für durchaus möglich.

Nach dem „Doppeleintrag“ ins Goldene Buch der Stadt – außer Sr. Johanna durfte sich auch Dr. Paziorek dort verewigen – kam die mit der höchsten Auszeichnung der Stadt Geehrte zu Wort: „Ich kann es selbst nicht fassen, wie viel an Fügung und Führung mir bei der Frage nach dem Warum der heutigen Ehrung bewusst wird“, gestand die Tochter einer jüdischen Mutter, dass es lange gedauert habe, bis sie sich zu ihrer jüdischen Herkunftsgeschichte bekannt habe. Der Höhepunkt sei die Gründung des Jüdischen Museums gewesen: „Es kann heute keinen passenderen Ort geben als das Jüdische Museum, denn hier akkumuliert sich alles, was in meinem Leben als Fügung und Führung zusammentrifft.“

 

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