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Rennfietsen-Team machte Station auf dem Dorstener Marktplatz

Radeln für den guten Zweck

Über 100 Rennradfahrer machten am Donnerstagnachmittag Station auf dem Dorstener Marktplatz. Erstmalig war für die Mitglieder des Rennfietsen-Teams die Lippestadt Etappenziel auf ihrer Tour für den guten Zweck. Über den Einsatz freut sich auch eine Stiftung von Jürgen Klinsmann.

DORSTEN

von Von Ralf Pieper

, 10.05.2013

 „Ein Rennradfahrer muss seinen Hintern besser pflegen, als sein Gesicht“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs in ihrer Begrüßungsansprache. Am Donnerstagnachmittag machten über 100 gepflegte Hintern Station auf dem Dorstener Marktplatz. Erstmalig war für die Radfahrer des Rennfietsen-Teams die Lippestadt Etappenziel nach 150 Kilometern Fahrt.   Seit fünf Jahren touren die Rennfietsen für den guten Zweck. Auf ihrer diesjährigen 4-tägigen Fahrt sammeln sie Spenden für verschiedene Hilfsprojekte. Im Vorjahr 2012 kamen so 24.000 Euro für Agapedia und Roter Keil zusammen.

Agapedia ist eine von Jürgen Klinsmann gegründete Stiftung, die Projekte zur Förderung von hilfsbedürftigen und notleidenden Kindern aufbaut. Roter Keil ist ein Netzwerk gegen Kinderprostitution. Auch die Erlöse der Rennfietsentour 2013 kommen diesen beiden Organisationen zugute. Verschiedene Dorstener Firmen spendeten bereits 3.000 Euro.   Auf dem Markplatz wurden die Radfahrer mit Applaus begrüßt. Am Morgen starteten sie in Osnabrück und fuhren über Lüdinghausen, Sepenrade, Ascheberg und Haltern zum Ziel der Tagesetappe – Dorsten. Hier hatten Mitglieder des RSC-Dorsten Getränke, Kaffee und Kuchen vorbereitet. Immer wieder einsetzender Regen verzögerte die Ankunft.

Nach einer Ansprache von Tour-Organisator Joachim Wecher und der Begrüßung durch Christel Briefs machten sich Fahrer und Fahrerinnen auf den Weg zur Petrinum-Sporthalle, wo sie übernachteten.   Am Freitag geht es weiter nach Stadtlohn, am Samstag ist Recke das Tagesziel und am Sonntag endet die Rennfietsentour 2013 am Schloss Münster. Am Ende haben die über 100 Teilnehmer 600 Kilometer auf dem Sattel gesessen.

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