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Neuer Pfarrer kommt erst im Jahr 2008

12.11.2007

Schermbeck Den Nachfolger für einen Pfarrer zu finden, ist gar nicht so einfach. Diese Erfahrung machen derzeit die mehr als 3000 Gemeindeglieder der evangelischen Georgsgemeinde. Eines steht fest: Der Nachfolger von Wolfgang Bornebusch wird nicht - wie ursprünglich geplant - am ersten Advents-Wochenende in sein Amt eingeführt.

An den vergangenen beiden Sonntagen haben sich zwei potenzielle Pfarrer in der Georgsgemeinde vorgestellt. Sie haben jeweils den Sonntagsgottesdienst geleitet und dabei auch gepredigt. Anschließend stellten sich die beiden Pfarrer, deren Namen die Georgsgemeinde mit Rücksicht auf weitere Bewerbungen nicht bekannt geben möchte, den Presbytern vor.

Das Presbyterium müsse nun in einer Sitzung, die noch in diesem Jahr stattfinden solle, darüber beraten, ob einer der beiden Kandidaten als neuer Pfarrer in Betracht komme, teilte Pastorin Helma Pontkees im Gespräch mit der Dorstener Zeitung mit. Alles sei derzeit noch offen, berichtete auch Finanzkirchmeisterin Ilsetraud Blankenagel. Auszuschließen sei auch nicht, weitere Kandidaten einzuladen. Das letzte Wort habe zudem das Landeskirchenamt.

Die Vakanzvertretung für Wolfgang Bornebusch ist auf jeden Fall gesichert. Die Sonntagsgottesdienste seien ebenso gesichert wie alle Kasualien wie Beerdigungen, Taufen und Trauungen. "Die Konfirmandenarbeit wird ebenfalls wie gewohnt stattfinden", stellt Pfarrer Holger Johannes fest. Er selbst leitet die Schulgottesdienste für die Gemeinschaftsgrundschule.

Besondere Regelung

Eine besondere Regelung musste hinsichtlich der Geburtstagsbesuche getroffen werden. Da Holger Johannes als Pastor im Sonderdienst nur einen Dienstumfang von 50 Prozent in Schermbeck, die andere Hälfte in der Gemeinde Bislich-Diersfordt-Flüren hat, kann er aus organisatorischen Gründen nicht an jedem Tag in der Woche in Schermbeck sein. Er wird jedoch am Mittwoch- und Freitagvormittag im Büro oder im Jugendheim erreichbar sein. An diesen Tagen wird er auch die betagten "Geburtstagskinder" der Gemeinde besuchen. H.Sch.

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