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Neubau wurde feierlich eingeweiht

Munitionsdepot

Anderthalb Jahre Bauzeit, Kosten von 2,6 Millionen Euro - jetzt ist der Neubau eines Munitions-Arbeitshauses auf dem Munitionsdepot (Muna) fertig. Am Mittwoch wurde das Gebäude offiziell eingeweiht.

WULFEN

von Von Rüdiger Eggert

, 18.05.2011
Neubau wurde feierlich eingeweiht

Mit der feierlichen Schlüsselübergabe an Oberstleutnant Rudolf Haller wurde das neu Munitionaarbeitshaus auf dem Gelände des Muntitionsdepot-Wulfen (Muna) seiner Bestimmung übergeben.

Depotkommandant Oberstleutnant Rudolf Haller nahm als Hausherr symbolisch den Schlüssel entgegen. In einer Bauzeit von 1,5 Jahren wurde das aus fünf Modulen bestehende Gebäude erstellt. Die Kosten betrugen 2,6 Mio Euro, möglich wurde der Neubau durch den Einsatz von Mitteln aus dem Konjunkturpaket II. Der Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsamtes NRW betonte bei der Eröffnung: „Die Aufträge wurden an Firmen in der Dorstener Umgebung vergeben.“

Auch für Oberstleutnant Haller ist die Investition ein gutes Zeichen für den Fortbestand des Standortes Wulfen. Untermauert wird seine Ansicht dadurch, dass auch ein neues Stabsgebäude und Feuerwehr entstehen sollen und das komplette Trinkwassersystem der Muna erneuert wird. Oberstleutnant Haller erklärte die Notwendigkeit für den Neubau des Munitions-Arbeitshauses mit der hohen Anzahl von Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

„Wir hatten 2008 eine Leistungssteigerung von 300 Prozent“, sagte Haller. Das Wulfener Depot ist mit 381 Lagerhäusern und 62.000 Tonnen gelagerter Munition das Größte in der Bundesrepublik. In dem neuen Arbeitshaus wird die Kontrolle der eingehenden Munition sowie die Zusammenstellung und Verpackung der ausgehenden Munition durchgeführt. Bisher erfolgten die Arbeiten an drei verschiedenen Standorten auf dem Muna-Gelände. 

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