Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Mit der Metropole Mittel melken

20.11.2007

Dorsten "Ich finde es sehr spannend, wie der Dorstener Spagat gelingen soll zwischen der Metropole Ruhrgebiet und Münsterländer Urbanität." So kommentierte Thomas Boos gestern im Planungsausschuss den Versuch der Stadt, aus zwei gegensätzlichen Fördertöpfen Mittel abzuschöpfen.

Nachdem zunächst die Zukunftsland-Regionale Thema war, bei der Dorsten mit den Kreisen Coesfeld und Borken kooperiert, ging es anschließend um den Beitrag der Stadt Dorsten "zur nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung der Metropole Ruhr". Ohne Fachchinesisch heißt das: Dorsten soll seinen Senf dazu geben, wie die Region attraktiver gemacht werden kann.

Zukunftsvisionen

Mit viel Wortgeklingel ("Metro Excellence - die Entwicklung hochwertiger Gewerbe- und Industriestandorte") werden in dem Masterplan allerlei Zukunftsvisionen, Absichtserklärungen und Förderanträge der Kreise und kreisfreien Städte des Ruhrgebiets gebündelt. Dorsten bringt mit den vorgeschlagenen Ziel-2-Projekten "seine anspruchsvollsten und zugleich vielversprechendsten Handlungsfelder" in das gemeinsame Antragspaket der Metropole Ruhr ein. Dazu zählt u.a. die Neugestaltung des Bahnhofs-Umfeldes, aber auch das Handlungskonzept Hervest (Zechenflächen), das Kanalufer-Projekt "Brücken schlagen" und der Stadtumbau in Barkenberg.

CDU, SPD und FDP stimmten den Dorstener Projekten zu, die Grünen votierten gegen das Antragspaket, weil darin auch ein interkommunales Gewerbegebiet an der A 31 enthalten ist. Horst Papenfuss: "Insbesondere der Hardtberg ist ein sehr wertvoller Naturraum. Wenn er der Industrie geopfert werden soll, bin ich der Erste, der sich dagegen wehrt." kdk

Lesen Sie jetzt