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Kohlensäule eingeweiht

DORSTEN Offiziell eingeweiht wurde am Samstag die künstlerische Kohlensäule am Platz der Deutschen Einheit.

von Von Frauke Logermann

, 14.09.2008 / Lesedauer: 2 min
Kohlensäule eingeweiht

Seifen blasen, was das Zeug hielt, konnten die Beteiligten bei der Einweihung der Kohle-Skulptur. Künstler Hermann Kassel hatte eigens 100 Pustefix-Dosen kreiert, die quasi als weiteres Kunstwerk an die Sponsoren verteilt wurden und auch im ?Kunstbüro? im Ärztehaus an Interessenten werden.

 „Zur Kohle Gedachtes, Gesagtes, Gelachtes, Geträumtes, Gemachtes“ - unter diesem Motto kann man den Entstehungsweg der Kohlensäule“-Skulptur exakt beschreiben. Die Skulptur wurde im Rahmen des Kulturhauptstadtprojekts 2010 erschaffen und ist Teil des „Gahlener Kohlenwegs“. Bei diesem Projekt schlossen sich Kunstvereine aus der näheren Umgebung zusammen, um die Transformation vom in 1766 künstlich angelegten Wirtschaftsweg zur Straße der Kunst zu vollziehen. Dass hierbei dem Kunstverein-Virtuell-Visuell e.V Dorsten die Ehre zuteil wurde, den Auftakt zu diesem diesem Kunstprojekt zu machen, war für alle Beteiligten ein großes Ereignis.

Zahlreiche Kunstfreunde versammelten sich am Samstag, um die Einweihung des einzigartigen Kunstwerks hautnah mitzuerleben. Die Stahl-Kohle Skulptur von Hermann J. Kassel verbindet die Härte und Brüchigkeit des Stahls mit der Leichtigkeit von Seifenblasen, die aus einer Öffnung der Skulptur in Richtung Altstadt entschwebten.

„Die Seifenblasen stehen für uns für die Vision von Vergänglichkeit und dem progressiven Wandel, den das Ruhrgebiet in den letzten Jahren vollzogen hat“, erklärte Angelika Krumat, Vorsitzende des Kunstvereins Virtuell-Visuell. „Außerdem müssen wir unseren zahlreichen Sponsoren, wie den DDD Dorstener Drahtwerken und der Sparkasse Vest Recklinghausen, dafür danken, dass sie dieses einmalige Projekt ermöglichten.“ Das fand auch der Bürgermeister, der während seiner Rede treffend formulierte: „In Dorsten ist eine Menge machbar.“

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