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Klinik-Verbund hat alle Erwartungen erfüllt

Erste Bilanz

DORSTEN Das erste Halbjahres-Zeugnis fällt sehr gut aus: "Wir haben die richtige Entscheidung getroffen!", bewertet Geschäftsführer Andreas Hauke für das Katholische Klinikum die Startphase in allen Belangen positiv.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 04.06.2009 / Lesedauer: 2 min

Anfang des Jahres hatte sich das Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus mit Kliniken in Haltern, Marl und Westerholt zu einem Verbund zusammengeschlossen, von dem alle Beteiligten und die Patienten profitieren sollen.

Denn der Zusammenschluss hat zwei entscheidende Vorteile: Die Existenz der Hospitäler und damit die ortsnahe Versorgung wird dauerhaft gesichert. Und durch die Bildung von Kompetenz-Zentren für Sonderbehandlungen und spezielle Untersuchungen, können die Krankenhäuser Fachärzte beschäftigen und Geräte finanzieren, die sonst nicht erschwinglich wären.

Ein Beispiel: Unterhielten alle vier Kliniken einen Katheter-Messplatz, wäre das kostspielige, aber wichtige Gerät nirgendwo ausgelastet. Durch die Bündelung der Untersuchungen im Marler Marien-Hospital kann dort jetzt der zweite Messplatz installiert werden, weil so der Bedarf für das Verbundgebiet exakt gedeckt werden kann.Kardiologie bleibt erste Anlaufstelle

"Allerdings sollte dies zu keinem Trugschluss führen", erläutert Andreas Hauke. Für Herzpatienten bleibe die Kardiologie in Dorsten weiterhin erste Anlaufstelle, lediglich für Sondermaßnahmen sei der Weg zum Herzzentrum nach Marl notwendig. Hauke: "Dafür kommen Patienten der Gastro-Entrologie zu uns nach Dorsten, wenn mit einer Schluck-Sonde ihr Darm untersucht werden soll."

Auch durch den Aufbau einer dezentralen Datenbank, der in Kürze abgeschlossen wird, gibt es Synergieeffekte. "Der Anfang ist gemacht, aber manche Früchte werden wir erst in einigen Jahren ernten können", weiß Hauke, dass es noch viel zu tun gibt. Eine Ärztebefragung soll zeigen, wie die Mediziner vor Ort den Verbund beurteilen und die Kooperation noch verbessert werden kann.

Ein wesentliches Ziel ist jedoch schon erreicht. "Das Personal ist bereits zusammen gewachsen, es herrscht guter Teamgeist", sieht Hauke ein Indiz dafür, dass der große Wurf geglückt ist.

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