Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Initiative will neues kommunales Energiekonzept

Anti-Atomkraft

Gute Chancen für ein neues kommunales Energiekonzept sieht die Arbeitsgruppe "Kommunale Energie ohne Atomstrom". Im nächsten Jahr läuft der Konzessionsvertrag zwischen der Stadt Dorsten und RWE aus.

von Von Rüdiger Eggert

, 23.05.2011
Initiative will neues kommunales Energiekonzept

Auf der Suche nach neuen Energiekonzepten ist die Gruppe "Kommunale Energie ohne Atomstrom": Wolfgang Baldauf, Rainer Walter, Dr. Horst Grothus und Dirk Hartwich (v.l.).

Das Verfahren um den neuen Konzessionsvertrag begleiten und öffentlich zu machen, ist das Anliegen von Wolfgang Baldauf, Horst Grothus, Dirk Hartwich und Rainer Walter. „Wir haben den Bürgermeister und die Stadtverwaltung gebeten, umfassend über den Stand des laufenden Verfahrens zu informieren und Mitwirkungsmöglichkeiten aufzuzeigen“, so die Gruppe. Am Mittwoch, 25. Mai, um 18.30 Uhr im VHS-Forum wollen Stadtverwaltung und Bürgermeister in einer öffentlichen Veranstaltung über das Thema informieren. „Wir freuen uns, dass umgehend auf unseren Wunsch reagiert wurde“, Dirk Hartwich zu der Initiative der Gruppe.

Zurückzuführen ist die Initiative des Quartetts auf das Kraftwerkdesaster im japanischen Fukushima. „Nur unsere Betroffenheit auszudrücken, war uns zu wenig“, so Hartwich. Der auslaufende Konzessionsvertrag biete jetzt die Möglichkeit, nach Alternativen für eine dezentrale Energieversorgung zu suchen. Das Netz von RWE zu übernehmen und mit eigenen Stadtwerken zu betreiben oder ein anderes Modell mit in Dorsten erzeugter Energie zu bevorzugen – für alle Varianten ist die Gruppe offen.

„Der Prozess der dezentralisierten Energieversorgung lässt sich nicht mehr aufhalten“, meint Hartwich. Die Arbeitsgruppe hofft deshalb, am Mittwoch viele an einer eigenen Energieversorgung interessierte Mitmenschen begrüßen zu können. 

Lesen Sie jetzt