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Graffiti: Geisterradler, bitte wenden!

Aktion von Polizei und Ordnungsamt

Mit einer Sprühdose waren am Mittwochnachmittag (6.8.) Mitarbeiter des Ordnungsamts und der Polizei in Dorsten unterwegs, um Graffiti zu sprühen. Doch nicht Wände und Fassaden waren Ziel der Sprühaktion, sondern die Radwege im Stadtbereich.

Dorsten

06.08.2014 / Lesedauer: 2 min
Graffiti: Geisterradler, bitte wenden!

Andreas Risthaus und die Kommissare Jörg Teichert und Martin Heitkamp (v.l.) bei der Graffiti-Aktion an er Borkener Straße. Das gelbe Piktrogramm erinnert die Radfahrer daran, dass sie auf der falschen Straßenseite unterwegs sind.

Jörg Teichert, Polizeihauptkommissar im Bereich Unfallprävention, richtet die Sprühfolie in der Mitte des Rad-/Gehweges an der Borkener Straße aus, während Andreas Risthaus (Ordnungsamt) die gelbe Farbe aufsprüht. Zum Vorschein kommen ein Geist, der auf einem Fahrrad sitzt, und der Schriftzug: „Geisterradler, bitte wenden“. Die aktuelle Aktion zur Verkehrssicherheit wird von der Polizei und der Stadt Dorsten gemeinsam durchgeführt.

In diesem Jahr geht es um Verkehrssicherheit auf Radfahrer-Risikostrecken. Auch der Abschnitt an der Borkener Straße gehört zu den Unfallschwerpunkten. Radfahrer, die aus der Innenstadt Richtung Holsterhausen radeln, müssen an der Einmündung Hohenkamp auf die nördliche Straßenseite wechseln. Selbst während der Sprühaktion mussten die Kommissare Jörg Teichert und Martin Heitkamp Radfahrer auf die Verkehrssituation aufmerksam machen. Die Benutzung von Radwegen in der falschen Fahrtrichtung gehört seit Jahren zu den Hauptunfallursachen, nicht nur in Dorsten.

Radfahrer werden besonders an Einmündungen und Ausfahrten nicht rechtzeitig wahrgenommen, weil sich der einfahrende Verkehrsteilnehmer hauptsächlich nach links orientiert. Als Aufforderung zum Wenden wurde dieses Graffito an der Borkener Straße und an der Gahlener Straße in Höhe des St.-Elisabeth-Krankenhauses aufgesprüht. „Hiermit möchten wir auf die erheblichen Gefahren für Radfahrer aufmerksam machen, die meistens durch Unachtsamkeit oder Gedankenlosigkeit entstehen, wenn sie die Radwege in falscher Fahrtrichtung benutzen“, sagt Andreas Risthaus. Bei den Piktogrammen handelt es sich nicht um ein Verkehrszeichen. Nach gut drei Wochen werden die Graffiti wieder von den Gehwegen verschwunden sein. In Datteln und Marl wurde die Aktion schon durchgeführt und als nächste Stadt ist Haltern am See an der Reihe.

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