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Gemeinde-Tresore aus Dorsten im Bochumer See aufgetaucht

Wertvolle Papiere durchnässt

Die beiden Tresore, die im Mai aus den Pfarrbüros in St. Bonifatius und St. Marien gestohlen wurden, sind am Dienstag am Ufer des Ümminger Sees in Bochum wieder aufgetaucht. An den Unterlagen in den Tresoren, die vor allem ideellen Wert haben, hatten die Täter offenbar kein Interesse.

DORSTEN/BOCHUM

von Von Stefan Diebäcker

, 31.05.2011
Gemeinde-Tresore aus Dorsten im Bochumer See aufgetaucht

Der Ümminger See in Bochum. Hier wurden aufgebrochene Tresore aus zwei Dorstener Gemeinden gefunden.

Die Mitarbeiter des Bochumer Grünflächenamtes staunten nicht schlecht, als sie am Dienstag im seichten Wasser des Ümminger Sees einen aufgebrochenen Tresor entdeckten. Und noch größer war die Überraschung, als sie kurz darauf einen weiteren Tresor fanden. Ebenfalls aufgebrochen, aber nicht leer geräumt. Für die Polizei steht fest: An den Unterlagen aus den Gemeinden St. Bonifatius (Holsterhausen) und St. Marien (Hervest) hatten die Täter kein Interesse. Sie waren auf Wertsachen aus. Ob sie da fündig wurden, ließen die Fahnder aber offen.

In St. Marien war der Tresor am 8. Mai verschwunden, aus dem Pfarrbüro von St. Bonifatius am letzten Wochenende. Die Polizei geht von derselben Tätergruppe aus, die die zentnerschweren Stahlgehäuse abtransportiert hatte, um sie später am Ümminger See aufzubrechen. „Ob es ähnliche Fälle in anderen Städten gibt, wird jetzt überprüft“, bestätigte Polizeisprecher Andreas Wilming-Weber. Die beiden Dorstener Gemeinden wurden inzwischen informiert. Die durchnässten Unterlagen, u.a. Verträge und wertvolle Kirchenbücher, sollen nun begutachtet und müssen womöglich restauriert werden.

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