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Frischer Wind für Biogas-Projekt

DORSTEN Das 20-Millionen-Biogas-Projekt kann 2009 richtig ins Rollen kommen. Initiator ist Hubert Loick. Der Lembecker Landwirt stellte bereits 2007 sein Konzept für eine Biogas-Anlage vor, die im Industriepark Dorsten/Marl eines Tages bis zu 10 Megawatt Strom erzeugen sollte.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 23.01.2009
Frischer Wind für Biogas-Projekt

Hubert Loick (l.) mit dem Modell seiner bahnbrechenden Biogasanlage.

Zuletzt war es recht ruhig um diese Pläne geworden. Das lag zum einen daran, dass Loick derzeit gesundheitlich angeschlagen ist und erst seine Erkrankung gründlich auskurieren muss, bevor er wieder an Veranstaltungen wie dem Wirtschaftsempfang der Stadt teilnehmen kann.

Das lag aber auch daran, dass das Firmengeflecht, das die Biogas-Anlage in Dorsten realisieren will, mittlerweile neu geordnet worden ist. Ins Leben gerufen wurde das Gemeinschaftsunternehmen „EnD-I Loick Bioenergy GmbH“ im Dezember 2006 von den Gesellschaften EnD-I AG mit Sitz in Halle/Saale und der Loick AG (Dorsten/Teterow). Die enge Zusammenarbeit hat zwei Jahre lang gut funktioniert. Dann aber entschieden sich die Partner, „ihre Strukturen zukunftsträchtig neu auszurichten und so auf die neuen Anforderungen des internationalen Marktes zu reagieren.“

Mit dem Jahreswechsel habe die Kooperation so neuen Fahrtwind bekommen. Allerdings mit einer neuen Aufgabenteilung. Die Loick AG konzentriert sich nun vor allem auf die Bereiche Projektentwicklung, Beratung, Dienstleistung, Stoffstrom-Management und die Verarbeitung von nachwachsenden Rohstoffen. Entwicklung, Bau und Betrieb von Großbiogas-Anlagen mit einer Leistung von mehr als einem Megawatt sind jetzt Sache der EnD-I AG. Sie wird auch die Verwertung von Biogas sowie Strom und Wärme im In- und Ausland übernehmen. Dazu wird die Projektgesellschaft nun unter dem Namen EnD-I Bioenergy GmbH fortgeführt.

Die Loick AG übernahm ab 1. Januar Anteile an der ELB Agroservice GmbH, die nun unter dem Namen Loick Agroservice GmbH firmiert. Gesellschafter sind die Loick AG mit einem Anteil von 54,9 %, die EnD-I Bioenergy GmbH mit 25,1 % und Dirk Nachbarschulte mit 20 %. Was recht kompliziert klingt, bildet nun das Gesellschaft-Gerüst, das dem Projekt zum entscheidenden Durchbruch verhelfen soll. Den Zeitplan, an dessen Ende die Einweihung der Anlage im ersten Halbjahr 2010 stehen soll, erläutert EnD-I Bioenergy-Geschäftsführer Frank Müller.

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