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Flagge zeigen - wach bleiben

Holocaust-Gedenken am Berufskolleg

In Pathos schwelgende Rituale gegen das Vergessen kommen nicht mehr an. Wie zeitgemäße Gedenkkultur aussehen kann, zeigte das Paul-Spiegel-Berufskolleg in seiner Gedenkwoche zum Holocaust.

Dorsten

, 26.01.2018 / Lesedauer: 4 min
Flagge zeigen - wach bleiben

Für Respekt, Solidarität und Zivilcourage: Das Berufskolleg zeigt Flagge und hisste die Fahne aus 60 von den Schulklassen gestalteten Einzelbildern an der Fassade des Gebäudeteils C. © Foto: Anke Klapsing-Reich

Die Patchwork-Fahne aus 60 von Schülern gestalteten Einzelbildern an der Fassade des Schulgebäudes C ist nicht zu übersehen: „Damit zeigen wir Flagge für unser Leitbild, das der Namensgeber unserer Schule, Paul Spiegel, zeitlebens eingefordert hat: Respekt, Toleranz, Zivilcourage und Solidarität“, begrüßte Michaela Büschemann am Freitagmorgen Schüler und Gäste zur Abschlussveranstaltung der Holocaust-Gedenkwoche (22. bis 26.1.). Dabei hieß die stellvertretende Schulleiterin des Berufskollegs vor allem Landrat Cay Süberkrüb, Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff, die zuständige Dezernentin der Bezirksregierung, Barbara Herlinger, sowie Vertreter aus Politik, dem Jüdischen Museum und weiteren Organisationen vor Ort willkommen.

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