Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Eine Partnerschaft, bei der beide Seiten profitieren

22.11.2007

Holsterhausen/Lembeck Einen Ausbildungsplatz zu finden ist nicht leicht. Den passenden Auszubildenden auszusuchen, ist für Unternehmen aber auch ein schwieriges Unterfangen.

Was liegt näher, als kommende Auszubildende und Unternehmen zusammenzuführen? So entstand die Kooperation zwischen der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Holsterhausen und der Laurentiussschule in Lembeck mit heimischen Unternehmen. In so genannten Lernpartnerschaften soll den Hauptschülerinnen und -schülern die Arbeitswelt näher gebracht werden.

"Wir pflegen schon lange Zeit einen guten Kontakt zu hiesigen Unternehmen. Dieser soll nun intensiviert werden", erklärt Günter Lakenbrink (Foto), Leiter der Lembecker Laurentiusschule. Vertreter der Firmen werden in die Schule kommen, Arbeitsabläufe erklären und aufzeigen, was bei Bewerbungen zu beachten ist. "Oft haben die Schüler vom Beruf wenig Ahnung, mit dieser Partnerschaft bekommen sie in Unternehmen einen direkten Ansprechpartner", verspricht sich der Rektor eine engere Vernetzung. Zusätzlich sind auch Betriebsbesichtigungen geplant. Auch die Unternehmen profitieren, sie können so schon im Vorfeld einmal einen Blick auf mögliche Azubis werfen.

"Wir wollen die Schüler frühzeitig für die Berufswelt sensibilisieren", erkennt Helmut Berg (Foto), Rektor der Dietrich-Bonhoeffer-Hauptschule einen wichtigen Aspekt der Partnerschaft. Oft fragten sich Schüler im Unterricht: "Wozu brauche ich das?". Berg nennt dann ein Beispiel: "Wenn eine siebte Klasse Geometrie durchnimmt, könnte ein Dachdecker aufzeigen, dass dieser Bereich der Mathematik in seinem Beruf unerlässlich ist." Aber nicht nur Schüler profitieren von der Partnerschaft. "Auch Lehrer sollen Praktika in Betrieben absolvieren." Peter Mattern, der bei "Jugend in Arbeit" für Lernpartnerschaften zuständig ist, freut sich auf die Zusammenarbeit: "Bisher gab es punktuellen Kontakt mit der Arbeitswelt, mit der Partnerschaft wird ein dauerhafter Dialog entstehen". DM

Lesen Sie jetzt