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Ein Premieren-Projekt für soziale Verantwortung

"Ran an die Schüppe"

Am Freitag war ein besonderer Tag, der erste „Ran an die Schüppe“-Tag. 25 Firmen und Institutionen haben mitgemacht. Es ging um soziales Engagement, um Verantwortung für die Gesellschaft, aber auch um Teamgeist in der Belegschaft.

Dorsten

, 09.09.2016

Fünf Meter breit und vier Meter lang soll der neue Sandkasten für die Kinder in der Caritas-Wohngruppe an der Hafenstraße werden. Dann hat die alte Sandmuschel endlich ausgedient. Gespannt schaut der dreijährige Jayden Griebsch dem Bagger beim Ausheben des 40 Zentimeter tiefen Lochs zu. Gegen Nachmittag ist das Kinderparadies endlich fertig. Die Mitarbeiter der Firma Fernemeldebau Baumann haben ganze Arbeit geleistet, auch auf sozialer Ebene.

25 Unternehmen beteiligt

„Ran an die Schüppe“ heißt das neue Projekt in Dorsten, das Unternehmen die Möglichkeit gibt, sich sozial zu engagieren. Eines der 25 teilnehmenden Unternehmen ist die Firma Fernemeldebau Baumann. „Es gab viele verschiedene Projekte zur Auswahl, von denen wir uns eins auswählen konnten“, erzählt Mitarbeiter Frank Martini. „Im eigentlichen Berufsleben bauen wir zwar keine Sandkästen, aber das ist mal eine schöne Abwechslung.“ 

Auch der kleine Jayden darf mit der kleinen roten Schaufel mithelfen und kann es gar nicht abwarten, in dem großen Sandkasten zu spielen. „Ich freue mich ganz doll“, sagt er grinsend. Und nicht nur für die Kinder ist der Bau aufregend. „Es ist schön, dass die Bewohner der Wohngruppe jetzt nicht mehr auf einen Spielplatz angewiesen sind“, freut sich Gruppenleiterin Melanie Duryn. „Ich bin total begeistert von der Aktion und froh, dass sich eine so engagierte Firma gefunden hat, die uns unterstützt.“

Die Firmen tragen nicht nur die Kosten für die Arbeiten, sondern auch für das Material. „Ohne dieses Projekt hätten wir den Sandkasten nicht bauen lassen können. Dafür fehlt das Geld“, weiß Melanie Duryn. Die Planung und Organisation des Baus war zwar nicht kinderleicht, aber die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen reibungslos. „Sogar unser Wunsch eines Fallschutzes am Sandkasten wurde erfüllt. Besser hätte es nicht laufen können“, lobt Erzieher Oliver Behrendt.

Neues Klettergerüst

Weitere Beispiele: die Pestalozzi-Kindertagesstätte und das Tierheim. „Schön!“, sagen die Kinder der Pestalozzi-Kindertagesstätte im Chor. Schön, das wird das neue Klettergerüst ganz bestimmt. Dabei ist es gar nicht neu, sondern wird nur an einer anderen Stelle aufgebaut. Als Ersatz für einen alten Sandkasten. Aufgebaut wird das Spielgerät von der Firma Vornbrock anlässlich der Aktion „Ran an die Schüppe“.

„Wir pflegen den Kindergarten schon seit vielen Jahren, da war schnell klar, dass wir im Zuge dieses Projektes auch helfen möchten“, erzählt Auszubildender Tim Erwig. „So kann der Kindergarten das Geld sparen und an anderer Stelle ausgeben.“ Ein Jahr lag das Spielgerät ungenutzt herum. Jetzt können sich die Kinder wieder auf die Kletterwand und das Spinnennetz freuen. „Die Aktion ist einfach klasse. Ich freue mich sehr, dass die Kinder wieder die Möglichkeit haben, auf dem Gerüst zu spielen“, ist Gruppenleiterin Verena Heitmann vom Einsatz der Firma Vornbrock begeistert. Erneuert wurden neben den Fundamenten natürlich auch alle Schrauben des Klettergerüsts.

Teich im Tierheim wurde erneuert

Im Tierheim an der Ellerbruchstraße wurden ein Teich umgebaut und die Rückwand des Kleintiergeheges neu gestrichen. Gesponsert wurde das Ganze vom DM-Drogeriemarkt und durch die Mitarbeiter des Garten- und Landschaftsbaus Risthaus und des Malerbetriebs Stegerhoff realisiert. Heike Unkel, Vorsitzende des Tierschutzvereins, findet die Aktion „Toll! Richtig toll!“ und wünscht sich, dass sie jährlich wiederholt wird. Sie sagt: „Der momentane Umbau wäre nicht in Eigenleistung möglich.“

Die Aktiven, zwei Mitarbeiter des Garten- und Landschaftsbaus Risthaus und ehrenamtliche Mitarbeiter des Tierheims, waren schon seit 8 Uhr früh am Werk. Die alte Teichplane hatte Risse und deshalb sickerte Wasser in die Erde. Die zweite, kleinere „Baustelle“ ist die Rückwand des Kleintiergeheges, in dem Meerschweinchen und Kaninchen ihr Zuhause haben. Die Wand wurde gelb gestrichen. Unterstützt wurden zwei DM-Mitarbeiterinnen dabei von einem Maler der Firma Stegerhoff. Zum Schluss wurde noch das Logo des Tierheims aufgesprüht.

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