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Dortmunder schätzen Dorstens familienfreundliche Lage

Neubürgerempfang

Stetig verliert Dorsten Einwohner. Umso wichtiger scheint es, diejenigen, die sich zwischen Lembeck und Altendorf, zwischen Hervest und der Hardt niederlassen, gebührend zu empfangen. So begrüßte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst am Wochenende 95 Neu-Dorstener,

DORSTEN

von Von Andre Förster

, 08.05.2011
Dortmunder schätzen Dorstens familienfreundliche Lage

Wie es weitergehen soll: Bürgermeister Lütkenhorst (r.) erklärt den Neubürgern die Stadtteilplanung im Ortsteil Hervest auf dem ehemaligen Zechengelände.

Während Barbara Seppi von der Stadtinformation den Passagieren die Historie Dorstens nahe brachte, beschrieb Lütkenhorst, der den Bus selbst durch Dorsten steuerte, den wirtschaftlichen Strukturwandel der Stadt: „Es geht um die Zukunft Dorstens, nachdem die Zeit der Kohle vorbei ist“, so der Bürgermeister. Vorbei an den ehemaligen Bergbau-Schachtanlagen an der Baldurstraße und in Hervest sowie bei der Fahrt durch das Industriegebiet Dorsten-Marl und die Planstadt Wulfen-Barkenberg erlebten die Neubürger hautnah mit, wie sich der wirtschaftliche, industrielle und städtebauliche Wandel in Dorsten vollzieht. Doch was zieht Menschen eigentlich nach Dorsten?

„Für uns war die Familienplanung entscheidend“, so Jennifer Göers, die im vergangenen Sommer mit Ehemann Daniel aus dem Dortmunder Norden nach Östrich zog. Die 29-jährige Wahl-Dorstenerin schätzt die Überschaubarkeit: „Hier ist es viel ruhiger als in Dortmund, für Kinder ideal.“ Auch Heinrich Muntenbeck und Hanna Fischer loben die „kleine, ruhige“ Stadt zwischen Ruhrgebiet und Münsterland. Seniorenwohnung Während der Gladbecker Muntenbeck auf der Suche nach einer Seniorenwohnung in Dorsten fündig wurde, hat sich Fischer, die für ihren Umzug den weiten Weg aus Verden bei Bremen auf sich nahm, aus familiären Gründen hier niedergelassen: „Meine Tochter wohnt in Lembeck“, so die 71-Jährige. „Nun habe ich es nicht mehr so weit zu ihr.“

Bereits zum fünften Mal hatte Bürgermeister Lütkenhorst zur etwas ungewöhnlichen Empfangstour geladen. Die Gäste jedenfalls zeigten sich zufrieden: „Schön, dass wir so nett empfangen werden“, meinte Daniel Göers. Ob sich so allerdings auch wieder mehr Menschen nach Dorsten locken lassen, bleibt abzuwarten.

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