Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

„Die Steinkohle“ ist kostenlos im Dorstener Kino zu sehen

Dokumentarfilm

Anlässlich der letzten Zechenschließung in dieser Woche zeigt das Central-Kino am Sonntag (23. Dezember) in Kooperation den Dokumentarfilm „Die Steinkohle“.

Dorsten

, 18.12.2018 / Lesedauer: 2 min
„Die Steinkohle“ ist kostenlos im Dorstener Kino zu sehen

Der Film „Die Steinkohle“ erzählt aus europäischer Perspektive, wie der Bergbau Gesellschaften, Menschen, Zeitläufe und Landschaften für immer verändert und geprägt hat. © Broadview TV

Die offiziell letzte Schicht ist am Donnerstag (21. Dezember) l in Bottrop geplant. Wenn die Bergleute zum letzten Mal aus der Zeche Prosper-Haniel ausfahren, geht eine Epoche zu Ende: das Zeitalter der westeuropäischen Steinkohleförderung. Aus diesem Anlass zeigt das Central-Kino am Sonntag um 11 Uhr den neuen Dokumentarfilm „Die Steinkohle“, der erstmalig aus europäischer Perspektive erzählt, wie die Steinkohle Gesellschaften, Menschen, Zeitläufe und Landschaften für immer verändert und geprägt hat. Der Eintritt ist frei.

Rückblick auf 250 Jahre Bergbau-Geschichte

„Der Film macht erlebbar, welche Gefahren und Herausforderungen die Menschen in den letzten 250 Jahren überwinden mussten, um das schwarze Gold zu Tage zu fördern, und zeigt, wie eng die Steinkohle mit der kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklung Deutschlands und Europas verbunden ist“, meint Stefan Zabka, der für die Öffentlichkeitsarbeit des Central-Kinos zuständig ist.

Von der Erfindung der Dampfmaschine und der Eisenbahn bis zur Urbanisierung ländlicher Regionen, vom Entstehen der Klassengesellschaft bis zum Aufkommen der Gewerkschaften, von zwei Weltkriegen über das Wirtschaftswunder bis zur Geburtsstunde der europäischen Einigung – spannend, emotional und überraschend veranschaulicht „Die Steinkohle, wie sich die deutsche und europäische Geschichte im Kohlebergbau widerspiegelt.

Die Dokumentation gibt außerdem einen Ausblick auf die Zukunft, in der das Erbe der Steinkohle auch nach dem Ende der Förderung neue Chancen schafft und eine im wahrsten Sinne ewige Aufgabe bleibt. Zu Wort kommen Bergleute, Historiker und Vertreter aus Politik und Industrie.

Der Kommentar der Dokumentation wird von Jörg Hartmann gesprochen, Regie führten die preisgekrönten Autoren Jobst Knigge (u. a. „Drei Leben: Axel Springer“) und Manfred Oldenburg (u. a. „Deutsche Dynastien: Die Thyssens“, „Das Wunder von Bern – Die wahre Geschichte“).
Schlagworte:
Lesen Sie jetzt