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Der Kampf um das Wulfener Bad geht weiter

Öffentliches Treffen

Das Hallenbad Wulfen braucht dringend weitere Unterstützer, um die drohende Schließung abzuwenden. Aus diesem Anlass fand am Montagabend erstmals ein öffentliches Treffen zum Thema "Rettet das Hallenbad" statt.

WULFEN

von Von Ralf Pieper

, 07.08.2012 / Lesedauer: 2 min
Der Kampf um das Wulfener Bad geht weiter

Viele Interessierte kamen zum ersten öffentlichen Treffen zum Thema »Rettet das Hallenbad«.

„Das Wulfener Bad muss erhalten bleiben.“ Die Anwesenden beim ersten öffentlichen Treffen zum Thema „Rettet das Hallenbad“ am Montagabend waren sich über das Ziel einig, aber es wurde auch deutlich, dass die Wege dorthin noch zusammengeführt werden müssen. Die Gesamtkosten für den Betrieb des Bades betragen knapp 300.000 Euro. Von ihren bisher 200.000 Euro Zuschuss jährlich will die Stadt Dorsten ab Mitte 2013 die Hälfte einsparen. Das heißt der Betreiber, der Trägerverein Hallenbad, muss statt bisher 100.000 Euro demnächst 200 000 Euro im Jahr aufbringen.Um diese Summe zu stemmen braucht der Trägerverein dringend neue Mitglieder. Verlängerte Öffnungszeiten sollen ihnen den Beitritt schmackhaft machen. Durch eine Optimierung der Schwimmzeiten für Schulen und Vereine möchte man das bisherige Problem des zwischenzeitlichen Leerlaufs beim Betrieb lösen und den Mitglieder des Trägervereins erweiterte und flexiblere Schwimmzeiten anbieten.

Zukünftig wird das Bad nur noch Mitgliedern zur Verfügung stehen. 120 Euro im Jahr beträgt der Beitrag für Erwachsene, 60 Euro für Jugendliche und 180 Euro für Familien. „Wir wollen verhindern, dass Dorsten eine Stadt der Nichtschwimmer wird.“ Der 1. Vorsitzende des Trägervereins, Mirko Bernhardt, hofft auf die Vorzüge, die das Wulfener Bad, im Vergleich zu anderen Bädern im Stadtgebiet, ganz klar vorzuweisen hat. Das Schwimmbecken für Kleinkinder ermöglicht in Wulfen das Schwimmenlernen und die geringe Wassertiefe des Hauptbeckens hat viele Vorteile beim Reha- und Seniorensport.

 Am Montag füllten viele der Anwesenden die Beitrittserklärung aus, darunter auch ideelle Mitglieder, die, ohne das Bad zu nutzen, den Beitrag bezahlen, um für den Erhalt zu sorgen. Das Ziel ist klar definiert, aber werden sich auch genügend Bürger und Bürgerinnen finden, die mit ihrem Geld helfen, dieses zu erreichen? „Gedanken macht uns auch der Domino-Effekt: Wenn das Hallenbad stirbt, was wird dann aus dem Gemeinschaftshaus unter gleichem Dach?“

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