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Das ist Clemens Borgmann

Unternehmer des Jahres 2015 in Dorsten

Dass Clemens Borgmann sich in knapp 45 Jahren ein echtes Firmen-Imperium aufgebaut hat – das hört der Seniorchef des Autohauses Borgmann nicht gerne. Aber wer die Entwicklung vom elterlichen Landmaschinenhandel im Dorfkern von Wulfen hin zum Mehrmarken-Autohaus mit inzwischen acht Standorten in sieben Städten nüchtern betrachtet, der kann zurecht beeindruckt sein von der Lebensleistung.

Wulfen

12.11.2015

Vor 45 Jahren, im Juni 1970, eröffnete Vater Clemens Borgmann sen. neben seinem seit 1946 betriebenen Landmaschinenhandel eine Reparaturwerkstatt für Autos und wurde zeitgleich Opel-Unterhändler. Clemens senior hatte erkannt, dass der Handel und die Reparatur von Landmaschinen nicht auf Dauer die Familie ernähren konnte. Clemens junior, der beim Autohaus Köpper seine Lehre zum KFZ-Schlosser absolviert hatte, bestand 1971 seine Meisterprüfung und übernahm 1972 – mit 22 Jahren – den elterlichen Betrieb. Und damit begann der steile Aufstieg.

Das Unternehmen wuchs stetig

1975 wurde Borgmann Haupthändler der Adam Opel AG, der Betrieb an der Hervester Straße expandierte. 1984 eröffnete Borgmann eine 1000 Quadratmeter große Ausstellungshalle. Doch auch das reichte schon bald nicht mehr. Im benachbarten Gewerbegebiet Baddenkamp wurden Lackiererei und Karosseriebetrieb ausgelagert. Als sich die Automobil-Branche grundlegend veränderte, zog Borgmann Ende der 1990er-Jahre stetig mit. 1999 übernahm er die Opel-Niederlassung in Bottrop, 2003 folgte der Standort in Haltern am See.

Längst verkaufte Borgmann nicht nur seine Hausmarke Opel, sondern auch Autos anderer Marken. Niederlassungen in Essen-Borbeck und Altenessen folgten, später Betriebe in Herne-Wanne und Gladbeck. Zuletzt eröffnete Borgmann im Herbst 2014 einen Betrieb an der Herzlia-Allee in Marl. Das Herz des Unternehmens schlug aber immer in Wulfen, der Heimat der Familie Borgmann. 2011 wurde die Firmenzentrale auf ein 16 000 Quadratmeter großes Grundstück an der Hervester Straße 130 verlagert. Über 4300 qm bebaute Fläche in einem Mehrmarken-Autohaus mit Vorzeige-Charakter sind die Schaltzentrale der Borgmann’schen Autohäuser.

Die dritte Generation

Mit Betriebswirt Jörg Borgmann und Kfz-Meister Bernd Borgmann ist längst die dritte Generation im Unternehmen aktiv, inzwischen neben Vater Clemens als geschäftsführende Gesellschafter. Aber auch wenn Vater Clemens mit inzwischen 65 Jahren das Rentenalter erreicht hat, ist er noch heute treibende Kraft des Betriebs. Die Erfolgsgeschichte des Autohauses Borgmann ist eng verknüpft mit dem Namen Clemens Borgmann. Und dabei ging es nicht immer bergauf angesichts von privaten Schicksalsschlägen oder Krisen bei der Stammmarke Opel.

Heute aber verkauft Borgmann in seinen Autohäusern jährlich über 5500 neue und gebrauchte PKW der Marken Opel, Toyota, Hyundai, Ford oder Skoda, ist Arbeitgeber von rund 350 Mitarbeitern inklusive 52 Auszubildenden. Obwohl das Autohaus Borgmann über alle Marken zu den 100 größten Autohäusern Deutschlands gehört, ist der Betrieb immer familiär geblieben.

Engagiert in vielen Vereinen

Clemens Borgmann ist zwar ein Geschäftsmann durch und durch. Aber er ist immer auch Mensch geblieben, der sich in vielen Vereinen engagiert vom Fußball bis zum Basketball, von den Rotariern bis zu den Schützen. Der selbst am liebsten mit seinen Freunden Tennis spielt oder segeln geht. Aber noch lieber sich in Norddeich die Seeluft um die Nase wehen lässt zusammen mit seiner zweiten Ehefrau Marianne, Chefin des Toyota-Autohauses von Borgmann.

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