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Bäderbetrieb verbucht Rekordbesuch

Dorsten Rote Zahlen schreiben und dennoch eine positive Bilanz ziehen - geht das? Es geht! Zumindest, wenn man wie der Bäderbetrieb Dorsten auf eine ganze Reihe von Pluspunkten verweisen kann.

07.11.2007

Seit die städtische Bädergesellschaft im Dezember 2004 den Betrieb des Freizeitbades Atlantis und des Wulfener Hallenbades übernommen hat, sind viele Weichen für eine günstigere Entwicklung gestellt worden.

So kletterten die Atlantis-Besucherzahlen von 333 376 im Jahr 2005 auf 347 431 im Jahr 2006. Und schon Ende Oktober war das Vorjahresergebnis erreicht, so dass in diesem Jahr mit dem neuen Rekord von 400 000 Badegästen gerechnet wird.

Betriebsstrukturen sind optimiert, Betriebskosten deutlich gesenkt worden. Die stark angestiegenen Energiepreise konnten zum Teil durch Energiesparmaßnahmen abgefedert werden und sollen 2008 durch ein neues Blockheizkraftwerk sogar sinken. Durch Investitionen in leistungsfähige Anlagen sollen 2008 auch die Wasser- und Abwasserkosten gesenkt werden.

Obwohl die Betriebs- und Energiekosten des an einen Trägerverein vergebenen Wulfener Hallenbades weiter von der Bädergesellschaft getragen werden, gelang es, das Jahresminus beider Bäder allmählich zu senken: Von 1,326 Mio Euro 2005 auf 1,060 Mio Euro 2006 bis 0,928 Mio Euro in 2007. Abzüglich einer Pachteinnahme von 150 000 Euro ergibt sich somit für 2007 eine Netto-Haushaltsbelastung von 778 000 Euro.

Verwaltungsrat und Gesellschafterversammlung haben den Wirtschaftsplan 2008 bereits einstimmig beschlossen. Sie gehen davon aus, dass die Belastung des städtischen Haushalts voraussichtlich konstant bleiben wird, obwohl Atlantis den steigenden Zuschussbedarf des Wulfener Bades auffangen muss. kdk

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