Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

76-Jähriger musste vier Stunden in der Notaufnahme warten

DORSTEN Vier Stunden musste der 76-jährigen Vater von Christine Bongard in der Notaufnahme des Dorstener Krankenhauses warten - dann bekam er endlich die Gelegenheit, sich hinzulegen. "Er war entkräftet und geschwächt", erklärt die Tochter entsetzt und empfindet das Verhalten als eine wahre Zumutung.

von Von Michael Klein

, 07.01.2009 / Lesedauer: 2 min
76-Jähriger musste vier Stunden in der Notaufnahme warten

Wegweiser zum St.-Elisabeth-Gesundheitszentrum.

Krankenhaus-Sprecherin Angelika Rütten bedauerte den Vorfall. "Dies tut uns sehr leid, an dem Samstagabend war aber sehr viel Stress, weil wir viele Notfälle versorgen mussten." Außerdem sei dem 76-jährigen "zeitnah" ein Sessel mit Liegefunktion angeboten worden. "Aber mit dem kam er wohl nicht so gut klar." Der Senior hatte vor dem betreffenden Abend seit drei Tagen mit Fieber im Bett gelegen. Gegen 19 Uhr lieferte ihn seine Tochter ins Dorstener Krankenhaus ein, gegen 23 Uhr begann ein Mediziner mit der ärztlichen Versorgung. "Die war sehr gut und auch das Pflegepersonal war sehr nett", erklärte Christine Bongert, aber: "Es sollte mindestens ein Bett oder eine Liege vorhanden sein, damit die Leute da nicht so lange hocken müssen."

Zunächst den Notarzt informieren Da sei normalerweise auch gar kein Problem, erklärte Angelika Rütten. Sie gab den Tipp, dass bei solchen Fällen am Wochenende zunächst der Notarzt informiert werden sollte. "Da können die Patienten zunächst zu Hause liegen bleiben und bei Bedarf werden sie mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht und schon dort ärztlich versorgt."

Lesen Sie jetzt