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Dieter Wiefelspütz tritt vom LSV-Vorsitz zurück

Fußball

Dieter Wiefelspütz ist nicht mehr Vorsitzender des Lüner SV Fußball. Dies gab er nun bekannt. „Das war kein leichter Schritt für mich. Aber ich bekomme das zeitlich aufgrund meines Berufs einfach nicht mehr auf die Reihe", erklärte Wiefelspütz am Dienstag.

LÜNEN

von Von Carina Püntmann

, 31.05.2011
Dieter Wiefelspütz tritt vom LSV-Vorsitz zurück

Dieter Wiefelspütz ist nicht mehr Vorsitzender der Fußballer des Lüner SV.

Seit fast 13 Jahren war Wiefelspütz im Amt als Vorsitzender der Rot-Weißen tätig, erlebte viele Höhe- aber auch einige Tiefpunkte. "Mich belastet der Spagat zwischen meiner hauptamtlichen Tätigkeit in Berlin und dem Ehrenamt beim Lüner SV inzwischen zu stark“, nennt der Bundestagsabgeordnete und innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion seine Gründe für den Rücktritt und weiter: „Ich kann es auch nicht mehr den anderen Vorstandsmitgliedern zumuten, dass diese die Termine extra für mich immer verlegen.“ Der Lüner SV hingegen rechnete mit dieser Entscheidung zu diesem Zeitpunkt nicht. „Das kam jetzt etwas überraschend. Für ihn war es ein guter Moment, um zurückzutreten. Denn rundherum lief es beim Lüner SV sehr harmonisch zu. Ich kann zu diesem Zeitpunkt nur sagen, dass es weitergehen muss und dass wir in kürze weitere Informationen bezüglich eines Nachfolgers geben werden“, zeigte sich der stellvertretende Vorsitzende Peter Marx sichtlich überrascht.

Der 64-Jährige Wiefelspütz stieg gemeinsam mit dem LSV in die Verbands- und Oberliga auf, musste aber auch den Abstieg bis in die Bezirksliga miterleben. „Das letzte Jahr verlief erfolgreich. Wer hätte gedacht, dass wir Zweiter werden? Ich denke, dass es der richtige Zeitpunkt ist. Klar ist es ein schwieriger Entschluss und dieser tut nach 13 Jahren schon sehr weh. Aber ich denke, dass es für den Lüner SV und für mich das Beste ist“, begründet Wiefelspütz.

Für den Politiker ist es keinesfalls ein Abschied für die Ewigkeit. Denn er wird den Rot-Weißen nach wie vor treu bleiben und im Wirtschaftsrat mithelfen. „Ich fühle mich jetzt freier und stecke nicht mehr im Zwiespalt. Ich freue mich auf diese Tätigkeit und hoffe, so dem LSV auch weiter helfen zu können“, äußerte sich Wiefelspütz, betont aber: „Der Lüner SV ist und wird auch immer mein Verein bleiben. Ich habe sehr großen Respekt vor dem Verein und den Leuten, die dort tätig sind. Ich bedanke mich für die Zeit bei den Rot-Weißen.“ Auch Günter Högerl, Sportlicher Leiter des LSV, äußerte sich zu dem Rücktritt von Wiefelspütz: „Es ist sehr schade. Denn Herr Wiefelspütz hat die Vorstandsarbeit jahrelang mitgeprägt. Es wird schwer neue Leute für dieses Amt zu finden. Aber man muss die Entscheidung akzeptieren und für den Lüner SV muss es auch weiter gehen.“