Der Löschzug Capelle schwitzt im Fitnessstudio

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Zwölf Männer treten in die Pedale, schwitzen auf den Cross-Trainern und trainieren den Mattenlauf. So weit, so ungewöhnlich. Aber mit Feuerwehrmontur im Fitnessstudio? Ein Gag? Ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil: Es geht um den Ernstfall für die Freiwillige Feuerwehr Capelle.

CAPELLE

, 13.12.2016, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Fit for Fire“ heißt das Training, das der Löschzug Capelle einmal im Jahr – unterstützt durch das Gesundheitszentrum Isomed in Nordkirchen – veranstaltet. „Wir absolvieren einen bestimmten Übungsablauf unter schwerem Atemschutz“, erklärt Löschzugführer Ulrich Jehle auf Anfrage dieser Redaktion. Es geht dabei um die Frage: Wer ist fit genug, auch für schwere Einsätze und bei wem fehlt es vielleicht noch an Kondition.

Jahr für Jahr werden die Ergebnisse aus Blutdruckmessung und Pulswert beim Training dokumentiert und anschließend verglichen, sagt Ulrich Jehle. Physiotherapeuten begleiten die Trainingseinheit, die etwa 25 Minuten dauert – etwa so lange, wie die Feuerwehr auch durchschnittlich im Einsatz verbringen würde.

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Das war der Fitnesstest der Freiwilligen Feuerwehr Capelle

Zwölf Männer treten in die Pedale, schwitzen auf den Cross-Trainern und trainieren den Mattenlauf. So weit, so ungewöhnlich. Aber mit Feuerwehrmontur im Fitnessstudio? Ein Gag? Ganz und gar nicht. Es geht, ganz im Gegenteil, um den Ernstfall für die Freiwillige Feuerwehr Capelle.
13.12.2016
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Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Einmal im Jahr trainieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Capelle ihre Fitness. In Einsatzkleidung und unter Atemschutz absolvieren sie ein Sportprogramm, begleitet von Physiotherapeuten.© Foto: Jürgen Weitzel
Schlagworte Nordkirchen

Neben Ausdauerübungen auf Ergometern und Cross-Trainern absolvieren die Mitglieder des Löschzuges auch Kraftübungen mit Hanteln und machen Kniebeugen. „Wir haben nicht so eine Routine wie eine Berufsfeuerwehr“, erklärt der Löschzugführer. Deshalb seien die regelmäßigen Fitnesstests auch für ihn und seinen Löschzug so wichtig. Er wisse anschließend, wen er in welchen Einsätzen an welcher Stelle einsetzen kann.

Positive Ergebnisse

Nach dem Test besprechen die Teilnehmer, die zwischen 20 und 48 Jahre alt sind die Ergebnisse. Mit dem jüngsten Test ist Ulrich Jehle insgesamt zufrieden. „Bei zwei Männern konnte man sehen, dass sie noch etwas tun müssen“, berichtet der Löschzugführer. „Etwas tun“ könne zum Beispiel Ausdauertraining bedeuten. Einen gemeinsamen Trainingsplan gebe es nicht, so Ulrich Jehle. Manche Mitglieder des Löschzuges sind ohnehin sportlich aktiv – zum Beispiel im Fußballverein – andere treffen sich zum Ausdauerlauf. Gerade die Ausdauer sei für Feuerwehrleute besonders wichtig, so Jehle. Kraft spiele auch eine Rolle, aber keine so große.

Mit dieser Regelmäßigkeit nehmen nur die Mitglieder des Capeller Löschzuges an dem Fitnesstest teil, berichtet Ulrich Jehle. 2011 fand das Training zum ersten Mal statt.

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