Das Ergebnis der US-Wahl: So haben sich die Staaten entschieden

Wahlen in den USA

Das Ergebnis steht fest: Joe Biden ist der gewählte Präsident der USA. Er konnte vor allem an den Küsten und in den Städten punkten. Wie haben sich die Staaten konkret entschieden? Ein Überblick.

09.11.2020, 08:10 Uhr / Lesedauer: 9 min
Joe Biden ist der gewählte Präsident. Aber wie haben sich die Menschen in den Bundesstaaten genau entschieden? Ein Überblick.

Joe Biden ist der gewählte Präsident. Aber wie haben sich die Menschen in den Bundesstaaten genau entschieden? Ein Überblick. © picture alliance/dpa

Am späten Nachmittag deutscher Zeit steht es fest: Joe Biden ist gewählter Präsident der Vereinigten Staaten. Nach einem viertägigen Auszählungsmarathon kann der demokratische Kandidat auch den US-Bundesstaat Pennsylvania gewinnen und überschreitet damit die entscheidende Marke von 270 Stimmen der Wahlleute.

Auch wenn die Zählungen der Stimmen in einigen Staaten noch immer andauern, stehen die Ergebnisse in vielen anderen Staaten bereits fest. In welchen Regionen konnte Joe Biden punkten? Und welche gewinnt der amtierende Präsident Donald Trump? Ein Überblick.

Alabama - 9 Wahlleute

Im Südstaat der USA konnte der amtierende Präsident Donald Trump traditionell stark punkten. Er schlägt Joe Biden mit 62,1 Prozent zu 36,5 Prozent. Mit diesem Ergebnis gewinnt Trump sogar nochmal einige Stimmen im Vergleich zur letzten Wahl 2016, als er sich gegen Hillary Clinton durchsetze.

Biden kann allerdings in den größten Städten Birmingham und Montgomery punkten. Der letzte demokratische Kandidat, der hier gewinnen konnte, war Jimmy Carter 1976.

Alaska - 3 Wahlleute

Im nördlichsten Bundesstaat der USA wurde das offizielle Ergebnis noch nicht verkündet. Dennoch ist ziemlich sicher, dass Donald Trump dort die Stimmen holen wird. Bei einem Auszählungsstand von 47 Prozent liegt er mit 62,9 Prozent der Stimmen in Führung. Biden kommt auf 33,0 Prozent.

Der mögliche Sieg für Trump wäre keine Überraschung. Seit 1960 nehmen die Menschen aus Alaska bei der Präsidentschaftswahl teil. Mit einer Ausnahme bei der Wahl 1964 gewann immer der republikanische Kandidat - somit kann Trump seinen Erfolg wiederholen.

Bis das Resultat offiziell fest steht, kann es allerdings noch dauern. Offizielle Vertreter kündigten bereits an, dass Alaska der letzte Staat sein könnte, der die Auszählung beendet. Grund dafür sind Briefwahlstimmen, die noch bis zum 15. November gewertet werden.

Arizona - 11 Wahlleute

Auch in Arizona steht das endgültige Ergebnis noch nicht fest. Joe Biden liegt allerdings bei 49,5 Prozent, während Trump auf 48,9 Prozent kommt. Damit würde Biden den Staat zurück erobern, nachdem Trump 2016 gewinnen konnte.

Arkansas - 6 Wahlleute

Das Ergebnis aus Arkansas gehört zu den deutlicheren dieser Wahl: Trump gewinnt mit 62,6 Prozent der Stimmen. Damit baut auch hier seinen Vorsprung gegenüber 2016 aus. Vor vier Jahren sicherte er sich diese Staat mit 60,57 Prozent.

Kalifornien - 55 Wahlleute

Der Sieg im bevölkerungsreichsten Staat der USA ist aufgrund der vielen Wahlleute besonders wichtig und wird deutlich von Joe Biden gewonnen: 65,1 Prozent zu 33,0 Prozent für Donald Trump. Seit 1992 haben die Menschen in Kalifornien ausschließlich den demokratischen Kandidaten gewählt, sodass mit dieser Entscheidung zu rechnen war.

Colorado - 9 Wahlleute

Auch Colorado bleibt in demokratischer Hand: Seit der Wahl 2008 konnte sich immer der demokratische Kandidat durchsetzen, obwohl der Staat historisch gesehen lange durch die Republikaner geprägt war. So gewann im Zeitraum von 1960 bis 1988 immer ein Republikaner. In diesem Jahr stehen auf der Seite von Biden 55,3 Prozent, während Trump auf 42,1 Prozent der Stimmen kommt

Connecticut - 7 Wahlleute

Die blaue Serie bleibt ein Connecticut ebenfalls bestehen. Biden erzielt ein Ergebnis von 59,3 Prozent, Trump erreicht 39,1 Prozent der Stimmen. Die Menschen aus dem Staat im Nordosten der USA haben sich seit 1992 bei jeder Wahl für den demokratischen Kandidaten entschieden.

Delaware - 3 Wahlleute

Generell entscheiden sich Menschen aus dem Nordosten bei dieser Wahl für die Demokraten. Somit gewinnt Joe Biden auch in Delaware mit 58,8 Prozent zu 39,8 Prozent. Noch bei der Wahl 2016 fiel das Ergebnis ein wenig knapper aus. Clinton erreichte die Mehrheit mit 53,4 Prozent zu 41,9 Prozent der Stimmen.

Florida - 29 Wahlleute

Der Sunshine State ist mit der großen Anzahl an Wahlleuten einer der wichtigsten Swing States. Trump konnte dort bereits 2016 gewinnen und kann diesen Erfolg in diesem Jahr wiederholen.

Die Stimmen aus den großen Städten Miami, Orlando und Tallahassee reichen Biden in diesem Fall nicht. Somit steht ein Ergebnis von 51,2 Prozent für Trump und 47,8 Prozent für Biden zu Buche.

Georgia - 16 Wahlleute

Das Rennen in Georgia ist bei dieser Wahl eines der spannendsten. Lange Zeit lag Trump hier vorn. Erst mit voranschreitendem Auszählen der Briefwähler wendete sich das Blatt zugunsten von Biden. Das Resultat steht zwar auch hier noch nicht fest, dennoch kann Biden einen hauchdünnen Vorsprung von 49,5 Prozent zu 49,3 Prozent verzeichnen. Kurz gesagt: Es geht nur um wenige tausend Stimmen.

Bleibt es bei diesem Ergebnis, hat das Resultat in Georgia einen wesentlichen Anteil am Sieg Bidens. Es wäre das erste Mal seit 1992, dass die Menschen sich für den demokratischen Kandidaten entschieden haben.

Hawaii - 4 Wahlleute

Das Ergebnis auf der Inselkette ist deutlich. 63,7 Prozent der Menschen wählten Joe Biden. Das bestätigt den allgemeinen Trend. Seit der ersten Wahl 1960 entschieden sich die Menschen nur zwei Mal für die Republikaner: Richard Nixon (1972) und Ronald Reagan (1984).

Idaho - 4 Wahlleute

Ein ebenso deutliches Resultat mit 63,8 Prozent der Stimmen erzielte Donald Trump in Idaho. Der Staat im Westen der USA gehört zu den konservativsten Regionen. Idaho ist damit eine Hochburg der Republikaner. Seit 1964 haben diese keine einzige Wahl verloren.

Illinois - 20 Wahlleute

Joe Biden profitiert in diesem Bundestaat vor allem von einer Stadt: Chicago, die drittgrößte Stadt der USA. In und um Chicago hat sich die Mehrheit für den demokratischen Kandidat entschieden, während Menschen, die in den ländlicheren Regionen leben, eher für Trump gestimmt haben. Insgesamt kommt Biden auf 55,3 Prozent der Stimmen.

Illinois ist für die Demokraten grundsätzlich eine sichere Bank. Ein Republikaner gewann hier zuletzt 1988.

Indiana - 11 Wahlleute

Diese elf Stimmen gingen mit einem relativ eindeutigen Vorsprung an Donald Trump: 57,0 Prozent zu 40,9 Prozent. Die Wahl der Menschen manifestiert sich im gesamten Bundesstaat, einzig die Hauptstadt Indianapolis hätte lieber Joe Biden als Präsidenten gesehen.

Indiana zählt zu den Staaten, die traditionell republikanisch wählen. Lediglich die Demokraten Barack Obama (2008) und Lyndon B. Johnson (1964) konnten das Rennen im Wahlkampf für sich entscheiden.

Iowa - 6 Wahlleute

In Iowa zeigt sich ein Bild, welches auch in vielen anderen Staaten der Fall ist. Während Biden in den größten Städten Des Moines und Cedar Rapids punkten kann, wählen die Menschen auf dem Land eher Trump. Das reicht dem amtierenden Präsidenten zu einem Sieg mit einer komfortablen Führung: 53,1 Prozent zu 44,9 Prozent der Stimmen.

Kansas - 6 Wahlleute

Wenig überraschend kann Trump auch die sechs Wahlleute in Kansas für sich gewinnen. Mit 56,7 Prozent und 41,1 Prozent der Stimmen schlägt er Joe Biden. Die Republikaner können mit dem Staat im mittleren Westen der USA fast immer sicher rechnen. Lediglich die Wahl 1964 viel zu Gunsten der Demokraten mit ihrem Kandidaten und dem späteren Präsidenten London B. Johnson aus.

Kentucky - 8 Wahlleute

Von 1964 bis 2004 wurde in Kentucky immer der kommende Präsident gewählt. 2008 riss die Serie, als die Menschen sich für John McCain entschieden, Barack Obama aber gewann. So ist es auch in diesem Jahr. Trump holt 62,2 Prozent der Stimmen. Das entspricht ungefähr dem Prozentwert, den er auch im Jahr 2016 erreichen konnte

Louisiana - 8 Wahlleute

58,8 Prozent der Wahlberechtigten in Louisiana entschieden sich für Donald Trump. Damit bleibt der Südstaat in republikanischer Hand. Seit 2000 konnte sich dort kein Demokrat mehr durchsetzen.

Maine - 4 Wahlleute

Das Wahlrecht in Maine ist ein wenig anders, als in anderen Bundesstaaten. Zwei der vier Stimmen der Wahlleute werden an den Sieger des Gesamt-Staates vergeben, die restlichen zwei Stimmen durch den „Populare Vote“ in den beiden Kongresswahlbezirken.

Die Mehrheit der Stimmen kann Joe Biden auf sich vereinen und besiegt Trump mit 53,5 Prozent zu 43,3 Prozent. Damit sichert er sich die Stimmen von drei Wahlleuten, Donald Trump ergattert eine.

Maryland - 10 Wahlleute

Der Staat an der Atlantikküste gilt als „Blue State“. Das bestätigt auch diese Wahl, bei der Biden sich mit einem deutlichen Vorsprung und 63,1 Prozent der Stimmen durchsetzt. Lediglich in den Jahren 1972, 1980 und 1984 gewann der republikanische Kandidat die Stimmen der Wahlleute.

Massachusetts - 11 Wahlleute

Einen deutlichen Sieg erzielt Biden ebenfalls in Massachusetts. Für ihn stimmen 65,3 Prozent der Wahlberechtigten. Trump erhält 32,4 Prozent der Stimmen. Ronald Reagan gewann 1984 als letzter Republikaner diesen Staat.

Zudem wurde seit 1997 kein einziger Republikaner mehr in das Repräsentantenhaus gewählt. Das wird wohl auch in diesem Jahr so bleiben.

Michigan - 16 Wahlleute

Auch Michigan hat einen großen Anteil am Sieg Joe Bidens. Bei der letzten Wahl 2016 gewann hier noch Donald Trump mit einem hauchdünnen Vorsprung, nachdem die Menschen zwanzig Jahre immer für den demokratischen Kandidaten gestimmt hatten.

Biden kommt auf 50,5 Prozent der Stimmen und gewinnt die 16 Wahlleute damit für sich. Besonders ausschlaggebend ist die Stadt Detroit.

Minnesota - 10 Wahlleute

Minneapolis, St.Paul, St.Louis: Dank der Stimmen aus diesen Regionen holt Biden mit 52,5 Prozent der Stimmen auch in Minnesota den Sieg. Diese Entscheidung ist weniger überraschend.

Richard Nixon war 1972 der letzte Republikaner, der in dem Staat im Norden der USA, die Mehrheit bekam. Damit haben die Demokraten die längste Siegesserie bei Präsidentschaftswahlen in Minnesota.

Mississippi - 6 Wahlleute

Diese sechs Wahlleute dürfte Trump fest eingeplant haben. In jeder Wahl seit 1980 stand am Ende der republikanische Kandidat als Sieger fest. Trump selbst gewann 2016 mit 57,86 Prozent der Stimmen und auch nun sehen ihn 59,5 Prozent der Wahlberechtigten als ihren Präsidenten. 38,9 Prozent stimmen für Biden.

Missouri - 10 Wahlleute

Zwar stimmen die Wahlberechtigten der größten Stadt Kansas City vorrangig für Biden, insgesamt bekommt Trump aber mehr Stimmen und gewinnt mit 56,9 Prozent. Im Vergleich zur Wahl hat ich damit kaum etwas verändert. Vor vier Jahren punktete Trump ordentlich und schneidet mit 56,8 Prozent nur minimal schlechter ab.

Montana - 3 Wahlleute

Nur 1964 und 1992 gewannen hier die Demokraten. Somit ist es auch in diesem Jahr ein Sieg der Republikaner: Trump gewinnt mit 56,7 Prozent der Stimmen. Biden muss sich mit lediglich 40,4 Prozent geschlagen geben.

Nebraska - 6 Wahlleute

Das Bild, welches sich in diesem Staat zeigt, sieht man sonst eher selten. In lediglich zwei Countys erreichen die Demokraten mit Biden eine Mehrheit, der Rest ist vollständig durch die Republikaner dominiert. Donald Trump erreicht so 58,5 Prozent der Stimmen.

In Nebraska gilt dasselbe Wahlrecht wie in Maine, deswegen kann es sein, dass auch hier die Stimmen der Wahlmänner aufgeteilt werden. So ist es auch bei dieser Wahl: Trump erhält vier Stimmen und Biden eine.

Nevada - 6 Wahlleute

Das Ergebnis in Nevada war lange eine Hängepartie. Erst am späten Samstagnachmittag deutscher Zeit wurde das Resultat verkündet. Auch hier liegt Biden vorne und gewinnt mit 50,0 Prozent zu 47,8 Prozent der Stimmen. Dabei profitiert er vor allem von Las Vegas. Der Staat bleibt damit die vierte Wahl in Folge in demokratischer Hand.

New Hampshire - 4 Wahlleute

Der Staat in Neuengland zeichnete sich bei der letzten Wahl durch sein extrem enges Ergebnis aus. In diesem Jahr ist es ein wenig deutlicher. 52,6 Prozent stimmen für Biden und 45,5 Prozent für Trump.

New Jersey - 14 Wahlleute

Diese Entscheidung war deutlich: Biden erhält 58,4 Prozent der Stimmen, Trump 40,1 Prozent. Dadurch setzt sich die Dominanz der Demokraten auch in diesem Jahr fort. Seit 1992 dauert die Serie der Wahlsiege nun schon an.

New Mexico - 5 Wahlleute

Obwohl der Staat lange eher als Swing State galt, scheint er sich inzwischen immer mehr als demokratisch wählender Staat zu entwickeln. Im Jahr 2008 gewann dort Barack Obama. Seit dem wählten die Menschen immer den demokratischen Kandidaten.

In diesem Jahr entschieden sich 54,2 Prozent der Menschen für Biden und 43,6 Prozent für Trump.

New York - 29 Wahlleute

Die 29 wichtigen Stimmen des Bundesstaates New York gehen ebenfalls an Biden, der mit 55,7 Prozent gewinnt. Für Trump entschieden sich hingegen 42,9 Prozent der Menschen. Der Sieg fällt damit erneut relativ deutlich aus.

Das Ergebnis bestätigt damit die Entwicklungen und die demokratische Dominanz der vorherigen Wahlen. Der letzte Republikaner, der sich gegen einen demokratischen Kandidaten durchsetzte war Ronald Reagan (1984).

North Carolina - 15 Wahlleute

Ein endgültiges Ergebnis gibt es hier nicht. Noch werden die Stimmen ausgezählt. Wahrscheinlich ist aber ein Sieg Donald Trumps, der mit 50,0 Prozent zu 48,6 Prozent der Stimmen in Führung liegt. 2016 gewann er ebenfalls in North Carolina.

North Dakota - 3 Wahlleute

North Dakota gehört zu den Staaten, in denen traditionell republikanisch gewählt wird. So auch in diesem Jahr. Trump gewinnt mit einem großen Vorsprung von 65,0 Prozent zu 31,7 Prozent.

Ohio - 18 Wahlleute

Bei dieser Wahl entscheiden sich die Menschen in Ohio für Donald Trump. 53,3 Prozent der Menschen stimmen für ihn, während 45,2 Prozent für Biden sind. Allerdings gehört diese Region zu den klassischen Swing States und ist stets hart umkämpft, was sich in den Ergebnissen der vergangenen Wahlen wiederspiegelt. Seit 1960 wurde insgesamt neun Mal der republikanische und sechs Mal der demokratische Kandidat.

Oklahoma - 7 Wahlleute

Viel deutlicher kann ein Staat nicht gewonnen werden. Keine einzige Region stimmt für Biden, womit Trump 65,4 Prozent der Stimmen holt. Nur 1964 wurde hier für den Demokraten Lyndon B. Johnson gestimmt.

Oregon - 7 Wahlleute

Die Wähler in Oregon bleiben ihrer Linie treu: Erneut gewinnt mit Joe Biden der demokratische Kandidat. Insgesamt stimmen für den 77-Jährigen 56,5 Prozent und 40,4 Prozent für Trump. Die Serie der Demokraten hält damit seit 1988 an.

Pennsylvania - 20 Wahlleute

Dieser Staat hat die Entscheidung der Wahl gebracht: Lange führte Trump im Swing State, doch die Stimmen der Briefwähler, vor allem aus Philadelphia, brachten die Kehrtwende und machten Biden zum gewählten Präsidenten der USA.

Konkret: 49,7 Prozent der Stimmen fallen auf Biden, während 49,1 Prozent Trump zugeschrieben werden. Die Demokraten erobern den Staat im Osten der USA damit zurück.

Rhode Island - 4 Wahlleute

Der kleinste Staat der USA vervollständigt den Norden und damit eine Region, die ausschließlich demokratisch gewählt hat. Deutlich sichert sich Biden die Stimmen der vier Wahlleute, indem er mit 59,4 Prozent zu 39,1 Prozent der Stimmen siegt.

South Carolina - 9 Wahlleute

Diese neun Stimmen wurden im Laufe der Geschichte häufig auf das Konto der Republikaner gebucht. Trump gewinnt in diesem Jahr erneut mit 55,1 Prozent - damit ist er noch einmal stärker als vor vier Jahren. Biden kommt auf 43,3 Prozent.

South Dakota - 3 Wahlleute

In South Dakota holt sich Trump ebenfalls den Sieg. Satte 61,8 Prozent der Menschen stimmten für ihn und lediglich 35,6 Prozent für Biden. In diesem Bundesstaat ist es ähnlich wie in Oklahoma: Der letzte Demokrat, der gewinnen konnte, war 1964 Lyndon B. Johnson.

Tennessee - 11 Wahlleute

Nashville und Memphis gehen an Biden, im Rest des Staates hat er keine Chance. Damit siegt Trump mit 60,6 Prozent. Biden hingegen kann nur 37,4 Prozent der Stimmen ergattern. Die republikanische Kandidat kann sich somit die sechste Wahl in Folge durchsetzen.

Texas - 38 Wahlleute

Obwohl Texas als sehr konservativ gilt, hat der Südstaat in diesem Jahr als Swing State gegolten. Letztendlich gehen die Stimmen an Trump, der mit 52,2 Prozent zu 46,3 Prozent gewinnt. Allerdings punktet Biden auch hier in den großen Städten Houston, Austin und Texas.

Utah - 6 Wahlleute

Die Wahlergebnisse in Utah passen historisch gesehen zu denen in South Dakota und Oklahoma. Die Mehrheit der Republikaner setzt sich auch hier fort. Trump gewinnt daher mit 58,7 Prozent zu 37,2 Prozent.

Vermont - 3 Wahlleute

In Vermont holt Biden, wie in allen Nordstaaten, einen eindeutigen Sieg: So stimmten 64,9 Prozent für ihn und 31,7 Prozent für Trump. Biden konnte die Wähler nochmal mehr überzeugen, als Hillary Clinton, die diesen Staat 2016 mit 55,7 Prozent gewann.

Virginia - 13 Wahlleute

Mit 54,1 Prozent der Stimmen holt Biden diesen Staat. Die erste Wahl von Barack Obama 2008 bracht in Virginia einen Umschwung für die Demokraten, wo zuvor 40 Jahre lang immer der republikanische Kandidat gewinnen konnte.

Washington - 12 Wahlleute

Weiter 12 Wahlleute gewann Biden in Washington mit 58,8 Prozent der Stimmen. Diese Entscheidung war keine Überraschung. Seit 1988 entschieden sich die Wähler immer für den demokratischen Kandidaten.

West Virginia - 5 Wahlleute

In West Virginia zeigt sich eine Dominanz der Republikaner, die sich bereits bei den letzten Wahlen entwickelt hat. Trump gewinnt hier mit 68,6 Prozent der Stimmen und baut seinen Vorsprung gegenüber 2016 nochmals aus.

Wisconsin - 10 Wahlleute

Ein weiteres wahlentscheidendes Resultat kommt aus Wisconsin. 2016 konnte Trump hier noch gewinnen. In diesem Jahr schob Biden sich ganz knapp vor den amtierenden Präsidenten: 49,4 Prozent zu 48,8 Prozent.

Wyoming - 3 Wahlleute

Die Stimmen des bevölkerungsärmsten Bundesstaats gehen abermals an Trump, der deutlich mit 69,9 Prozent siegt. Biden hingegen kommt lediglich auch 26,6 Prozent.

RND/ch

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