Coronavirus: Schulen in NRW sollen stark zeitversetzt anfangen – Liveblog

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NRW-Schulministerin Gebauer hält am Präsenzunterricht fest. Doch die Schulen sollen stark gestaffelt anfangen dürfen. Auf Entscheidungen des Bundes sei NRW vorbereitet. Die Lage im Überblick.

NRW

, 23.11.2020, 05:35 Uhr / Lesedauer: 14 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 233.015 bestätigte Fälle - 71.700 aktuell Infizierte - 2.977 Todesfälle. (Stand: 23.11.2020)
  • Schulen in NRW sollen demnächst zwischen 7 und 9 Uhr gestaffelt beginnen dürfen. Ministerin Gebauer hält am Präsenzunterricht fest, Man sei aber vorbereitet, wenn der Bund am Mittwoch eine andere Entscheidung fällt.
  • Bereits Mitte Dezember sollen in NRW Impfzentren stehen. Das Land sucht dafür Helfer: Ärzte, Pfleger und Fachpersonal. Freiwillige können sich hier zur Unterstützung registrieren.
  • Die Hilfen für Vereine, die durch die Corona-Krise finanzielle Schäden erleiden, werden in NRW bis Mitte 2021 verlängert
  • Für die Klassen 1 bis 6 gibt es eine Notbetreuung am 21. und 22. Dezember
  • Geht es nach dem Willen der Ministerpräsidenten, soll der aktuell geltende Teil-Lockdown bis zum 20. Dezember verlängert werden. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Vorsitzlandes der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlin, hervor.
  • Eine Übersicht über alle Maßnahmen finden Sie hier.

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Montag, 23. November, 19.23 Uhr
Mehr als 3500 Krankenhaus-Mitarbeiter aus Quarantäne geholt
Krankenhäuser in NRW haben von April bis Ende Oktober in rund 3560 Fällen Mitarbeiter wieder eingesetzt, für die nach einem Corona-Kontakt noch Quarantänepflicht bestand. Arztpraxen und Krankenhäusern können dies einer Empfehlung des Robert Koch-Institutes zufolge „bei relevantem Personalmangel“ unter bestimmten Umständen wie Symptomfreiheit machen. Die Zahlen nannte das NRW-Gesundheitsministerium in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion im NRW-Landtag, über die zuvor die „WAZ“ berichtet hatte.

Montag, 23. November, 18.32 Uhr
Grünen-Chef schlägt Ladenschließungen in Corona-Hotspots vor
Grünen-Chef Robert Habeck hat einen ausgeweiteten Teil-Lockdown für Corona-Hotspots vorgeschlagen. Man könne sich vorstellen, dass in den „dunkelroten Regionen“ Läden, die nicht dem täglichen Bedarf dienen, geschlossen werden, sagte er während einer digitalen Pressekonferenz. In Regionen, in denen die Lage mit Blick auf das Coronavirus gut sei, könnten hingegen möglicherweise Lockerungen erfolgen. Er forderte eine „regionale Differenzierung“ auf der Basis einheitlicher Maßstäbe. „Es wäre falsch, die Maßnahmen jetzt flächendeckend zu lockern und aufzuheben“, sagte Habeck. Man müsse feststellen, „dass der Wellenbrecher die Welle nicht so gebrochen hat, wie es erhofft oder versprochen wurde“.

Montag, 23. November, 16.02 Uhr
Schulen dürfen Unterrichtsbeginn weiter staffeln - Präsenzunterricht weiter „erste Wahl“
In NRW sollen Schulen demnächst Unterrichtsbeginn am Morgen erweitert staffeln dürfen. Bisher sei ein Schulbeginn zwischen 7.30 Uhr und 8.30 Uhr möglich, um zu einer Entzerrung auf den Schulwegen und damit zu mehr Infektionsschutz wegen Corona zu kommen, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in Düsseldorf.

In den kommenden Tagen werde ihr Ministerium eine „Kann-Regelung“ auf den Weg bringen, mit der diese Zeitspanne erweitert werde. Denkbar sei ein Rahmen von 7 Uhr bis 9 Uhr.


Gebauer hält am regulären Präsensunterricht in NRW fest. Die Ministerin erwartet auch bei dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Mittwoch keinen bundesweiten Beschluss für einen Wechselunterricht. Sollte es doch dazu kommen, sei NRW „gut vorbereitet“, sagte sie.

Dann werde landesweit greifen, was bisher nur in Einzelfällen „schulscharf“ in lokalen Hotspots umgesetzt werde - also wechselweiser Präsenz- und Distanzunterricht. Die Kultusminister aller Länder hätten sich aber am Freitag darauf verständigt, dass Präsenzunterricht „erste Wahl“ sei

Montag, 23. November, 15.39 Uhr
Land NRW hat Böllerfrage noch nicht entschieden

Auf den Vorstoß von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD), den Verkauf, Kauf und das Zünden von Feuerwerk diesmal zu verbieten, hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) zurückhaltend reagiert. „Wir werden uns im Kabinett darüber unterhalten, wie wir damit in Nordrhein-Westfalen umgehen“, sagte Laumann am Montag in Düsseldorf. Klar sei aber bereits, die große Silvesterparty könne es dieses Jahr nicht geben.

Montag, 23. November, 13.53 Uhr
Corona-Hilfen für Vereine werden verlängert

Von einem Corona-Sonderprogramm des Landes mit einem Volumen von 50 Millionen Euro zur Unterstützung von gemeinnützigen Brauchtumsvereinen sind bislang rund 600.000 Euro ausgezahlt worden. Bei dem Programm konnten etwa Traditionsvereine, die durch die Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind, seit Mitte Juli Unterstützung von jeweils bis zu 15.000 Euro beantragen. Bislang wurden Hilfen an 426 Vereine gezahlt, wie die „Westfalenpost“ berichtete. Nur zwei Schützenvereine hätten bis jetzt die Unterstützung beantragt.

NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) kündigte an, das Programm bis Mitte 2021 zu verlängern und zu erweitern: „Auch eingetragene Vereine ohne formale Anerkennung der Gemeinnützigkeit können bei einer existenzbedrohenden finanziellen Lage einen Antrag auf Soforthilfe stellen, wenn sie in ihrer Satzung die Förderung des Brauchtums einschließlich des Karnevals und/oder der Heimatpflege und Heimatkunde für die Allgemeinheit ohne Ausschluss bestimmter Personengruppen als Vereinszweck verankert haben.“


Montag, 23. November, 12.56 Uhr

Brand im Corona-Testzentrum in Grevenbroich

Im Gebäude des Corona-Testzentrums in Grevenbroich hat es gebrannt. Das Feuer sei am Morgen gemeldet worden, teilte die Polizei am Montag mit. Zeugen hätten Rauchschwaden gesehen. Die Feuerwehr löschte mit insgesamt 30 Mann das Feuer in einer Küche. Verletzt wurde niemand. Die Brandermittler der Kriminalpolizei schlossen eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung nicht aus.

Montag, 23. November, 12.38 Uhr

Frühere Weihnachtsferien: Notbetreuung von 1. bis zur 6. Klasse

Da die Weihnachtsferien in NRW dieses Jahr zwei Tage früher starten, wird es für Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse am 21. und 22. Dezember eine Notbetreuung geben. Das teilte das Schulministerium in einer Mail am Montag an alle Schulen mit. Lehrer haben laut der Mail normalen Dienst an den beiden Tagen.

Montag, 23. November, 11.43 Uhr

Umfrage: Knapp zwei Drittel für Verbot von Silvesterfeuerwerk

Knapp zwei Drittel der Bundesbürger sind laut einer aktuellen Umfrage dafür, das Silvesterfeuerwerk in diesem Winter wegen der Corona-Krise zu verbieten. Dies sagten 64 Prozent in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov, die am Montag veröffentlicht wurde. 25 Prozent lehnen ein solches Verbot derzeit ab, zehn Prozent machten keine Angabe. Gefragt wurden die Teilnehmer konkret, ob sie ein Feuerwerksverbot „in diesem Jahr aufgrund der coronabedingten Überlastung von Gesundheitssystem und Krankenhäusern“ befürworten oder ablehnen.

Montag, 23. November, 10.39 Uhr

Impfzentren in NRW sollen Mitte Dezember stehen

Laumann ist optimistisch, dass die Impfzentren im Land Mitte Dezember stehen. Er habe bisher als Start ja bereits vom 24./25. Dezember gesprochen, so Laumann. Er gehe davon aus, dass zunächst Vorerkrankte und Pflegebedürftige geimpft werden. Das seien in NRW 800.000 Menschen. „Das Tempo des Impfens in Nordrhein-Westfalen soll der Impfstoff bestimmen“, ergänzte Laumann. Man könne nicht mehr impfen, als Dosen da sein - die sollen aber effektiv verteilt werden.

Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes simulieren im Messezentrum den Ablauf zur Impfung eines Corona-Impfstoffs.

Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes simulieren im Messezentrum den Ablauf zur Impfung eines Corona-Impfstoffs. © dpa

Montag, 23. November, 10.27 Uhr
Noch nicht alle Altenheime mit Schnelltest versorgt

Zwei Wochen nach dem offiziellen Start sind laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann noch nicht alle Altenheime im Land mit Corona-Schnelltests ausgestattet. Die Lieferketten seien schwierig, so Laumann. In den kommenden zwei oder drei Wochen solle das Problem aber behoben sein. Laumann stellte auch die Möglichkeit in den Raum, dass nach den Weihnachtsferien an Schulen und Kitas Schnelltests eingesetzt werden könnten.


Montag, 23. November, 10.24 Uhr
Wird es eine Impfpflicht geben?

Auf die Frage, ob es eine Impfflicht geben wird, sagte Laumann eindeutig: „Nein“. Laut Studien und Umfragen seien 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland fest entschlossen, sich impfen zu lassen. „Wenn der Impfstoff wirklich zu 90 Prozent wirkt, dann kriegen wir mit den Freiwilligen die Quote hin, die wir brauchen, um die Herdenimmunität zu erreichen“.

Montag, 23. November, 10.11 Uhr
Aufruf für das Freiwilligenregister für Ärzte, Pfleger, Fachangestellte und Studierende
Die beiden Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe führen bereits seit Monaten gemeinsam ein Freiwilligenregister. Dieses Freiwilligenregister soll jetzt weiter ausgebaut werden, erklärte Laumann. Hintergrund ist der Ausbau der Impfzentren in denen Hunderttausende geimpft werden sollen.

Die Ärztekammern sollen dies mit Unterstützung des Landes NRW weiter führen.

Die Kammern hätten bereits zu Beginn der Pandemie Anfragen von Ärztinnen und Ärzten erhalten, die helfen wollten - auch angesichts der Bilder aus Italien. „Wir sind teilweise regelrecht überrannt worden“, so Dr. Hans-Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe.

552 Ärzte befinden sich derzeit im Freiwilligenregister, 136 Medizinische Fachangestellte, 131 Gesundheits- und Krankenpfleger sowie andere Menschen aus dem Gesundheitsbereich, erklärte Gehle. „Studierende werden wir auch einbeziehen müssen“ Gehle rief Ärzte, Pfleger, Fachangestellte und Studierende auf, sich um Freiwilligenregister eintragen zu lassen.

Montag, 23. November, 10.04 Uhr
4033 Menschen in NRW werden im Krankenhaus behandelt

Es geht los. Laumann präsentiert zunächst die Zahlen: In NRW gibt es 71700 Infizierte. Die aktuelle Wocheninzidenz beträgt 159,7, die Höchste war am 1. November mit 177. 4033 Menschen befinden sich im Krankenhaus, 966 davon auf Intensivstationen, 337 Menschen werden beatmet.

Es gibt im Land aber immer noch 1368 freie Intensivbetten, betonte Laumann. 897 davon mit Beatmung. „Es ist eine angespannte Situation, aber wir werden alle menschen versorgen können und müssen bisher keine elektiven Eingriffe verschieben“, so Laumann. Allerdings steige der Prozentsatz der Infizierten bei den Menschen, die getestet werden.

Montag, 23. November, 9.45 Uhr

Laumann informiert über die aktuelle Corona-Lage in NRW

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann informiert zur aktuellen Lage in der Corona-Pandemie in NRW, gemeinsam mit Dr. Hans-Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, und Sandra Postel, Vorsitzende des Errichtungsausschusses Pflegekammer NRW. Das Presse-Briefing können Sie hier im Livestream verfolgen. Wir berichten live im Blog.

Montag, 23. November, 9.30 Uhr

1419 Corona-Abstriche im Landtag - bald Schnell-Tests?

Im Düsseldorfer Landtag sind in den letzten Monaten bei fünf Testterminen insgesamt 1419 Abstriche bei Mitarbeitern und Abgeordneten durchgeführt worden. Drei Tests waren laut Landtag positiv - und deckten unbekannte Corona-Infektionen auf. Aufgrund der „dynamischen Lage“ sei derzeit auch der Einsatz von Schnelltests neben oder anstelle normaler Corona-Tests in der Prüfung, so ein Sprecher.

Der Parlamentarische Krisenstab Pandemie (PKP) mit Vertretern aller Fraktionen unter Leitung des Landtagspräsidenten hatte bereits zum Ende der Sommerferien das Angebot von regelmäßigen Testterminen beschlossen. Die Kosten trägt der Landtag.

Montag, 23. November, 8.51 Uhr

Corona-Infektionen in NRW bleiben auf hohem Niveau

In der Corona-Pandemie bleibt die Lage in Nordrhein-Westfalen angespannt. Die sogenannte Wocheninzidenz sank nur um 1,7 auf 159,7, wie aus Angaben des Landesamtes für Gesundheit NRW am Montagmorgen hervorging. Damit ist gemeint, dass sich pro 100.000 Einwohner rund 160 Menschen in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Im Kampf gegen die Pandemie gilt ein Wert von 50 als Schwelle, um härtere Maßnahmen einzuleiten - diese Schwelle wurde schon vor längerer Zeit gerissen.

Montag, 23. November, 7.29 Uhr

Zahl der Corona-Intensiv-Patienten steigt weiter

Angesichts steigender Zahlen von schwer erkrankten Corona-Patienten haben Intensivmediziner vor einer Überlastung der Krankenhäuser gewarnt. „Die Lage auf den Intensivstationen spitzt sich zu“, sagte der Präsident der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Uwe Janssens, der „Rheinischen Post“ (Montag). Die Politik habe seit September zu viel Zeit verschenkt. „Noch immer gibt es keine klaren Anweisungen an die Krankenhäuser, dass sie planbare Eingriffe und medizinisch unkritische Operationen verschieben sollen.“

Montag, 23. November, 6.37 Uhr

RKI meldet 10.864 Fälle: Corona-Neuinfektionen auf Vorwochenniveau
Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. So seien binnen 24 Stunden 10.864 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.824 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

Montag, 23. November, 5.22 Uhr

Länder wollen Teil-Lockdown verlängern und Maßnahmen verschärfen

Der Ende Oktober von Bund und Ländern beschlossene Teil-Lockdown soll nach einem Vorschlag von Berlin, dem Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz, wegen der weiterhin hohen Corona-Zahlen bis kurz vor Weihnachten verlängert werden. Die Maßnahmen würden bundesweit bis zum 20. Dezember verlängert, heißt es in einem entsprechenden Beschlussentwurf für die Beratungen der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Unter anderem diese Regeln sollen verschärft oder eingeführt werden:

  • Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sollen auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Fall auf maximal 5 Personen beschränkt werden.
  • Über die Weihnachtstage soll die Personenbegrenzung erweitert werden auf Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Personen bis maximal 5 Personen.
  • Religiöse Zusammenkünfte mit dem Charakter von Großveranstaltungen sollen vermieden werden.
  • Verkauf, Kauf und Zünden von Feuerwerk soll verboten werden.

Sonntag, 22. November, 21 Uhr

Mitglied der britischen Königsfamilie mit Corona infiziert

Ein weiteres Mitglied der britischen Royals hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Prinzessin Michael of Kent sei „seit drei Wochen in Isolation im Kensington-Palast“, sagte ihr Sprecher Simon Astaire am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in London. Auch ihr Mann sei vorsichtshalber in Isolation; ihm gehe es gut. Nach Angaben der „Sun“ leidet die 75-Jährige unter hohem Fieber und einem Erschöpfungssyndrom. Sie führt den Vornamen ihres Mannes im Titel.

Bereits im Frühjahr hatte sich Prinz Charles (72) mit dem Coronavirus angesteckt; er litt aber nur unter leichten Erkältungssymptomen. Schwerer hatte es britischen Medien zufolge Prinz William (38) getroffen, der seine Infektion angeblich nicht publik machen wollte.

Sonntag, 22. November, 19.36 Uhr

Vertreter der US-Regierung: Corona-Impfung ab 11. Dezember möglich

Der von Biontech und Pfizer entwickelte Corona-Impfstoff könnte in den USA im Fall einer Notfallzulassung einem Regierungsvertreter zufolge bereits ab dem 11. Dezember verfügbar sein. Der Impfstoff könne nach einer Genehmigung der US-Arzneimittelbehörde FDA innerhalb von 24 Stunden an die Bundesstaaten geliefert werden, sagte der für das Impfprogramm der US-Regierung zuständige Vertreter, Moncef Slaoui, am Sonntag im Gespräch mit CNN.

Sonntag, 22. November, 18.05 Uhr

Bundesregierung plant mehr Schulden gegen Folgen der Corona-Pandemie ein

Im Kampf gegen die Folgen der Corona-Pandemie will die Bundesregierung im nächsten Jahr deutlich mehr Schulden machen als bisher geplant. Für das kommende Jahr ist ein erheblicher Anstieg der Ausgaben von fast 70 Milliarden Euro vorgesehen, wie aus einer Vorlage des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss hervorgeht.

Diese lag der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag vor. Massiv mehr Geld ist für vor allem für Wirtschaftshilfen geplant, aber auch zur Unterstützung von Krankenhäusern sowie zur Beschaffung von Impfstoffen. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will mehr als 160 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Der Haushaltsausschuss berät am kommenden Donnerstag in der sogenannten Bereinigungssitzung über den Bundeshaushalt 2021.

Sonntag, 22. November, 17.25 Uhr

Polizei löst nicht genehmigte Demo in Duisburg auf

Die Polizei hat in Duisburg eine nicht genehmigte Demonstration gegen die Corona-Politik von rund 40 Menschen aufgelöst. Die Versammlung war von der Stadt ursprünglich aus Gründen des Infektionsschutzes verboten worden, das zuständige Verwaltungsgericht hatte das Verbot bestätigt. Dennoch versammelten sich am Sonntag gegen Mittag rund 40 Erwachsene - darunter auch der Anmelder der untersagten Demonstration - und zwei Minderjährige am Duisburger Zoo, wie die Polizei berichtete.

Sonntag, 22. November, 15.40 Uhr
Corona-Gegner ziehen durch Berlin
Aus Protest gegen die Corona-Beschränkungen sind in Berlin erneut Menschen auf die Straße gegangen. Zu der als „Schweigemarsch“ bezeichneten Demonstration kamen am Sonntag bislang weit weniger Teilnehmer als von den Organisatoren erwartet. Es waren laut Polizei rund 5000 Teilnehmer angemeldet. Auch Gegendemonstranten versammelten sich und protestierten teils lautstark gegen die Gegner der Corona-Maßnahmen.


Sonntag, 22. November, 13.58 Uhr
Personal in Altenheimen wird unter Hochdruck geschult
Die Schulungen des Personals von Alten- und Pflegeheimen für Antigen-Schnelltests in NRW laufen auf Hochtouren. Die Ärzte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) Nordrhein veranstalteten derzeit 26 Video-Einweisungen pro Tag, sagte eine Sprecherin. In nur vier Tagen seit Beginn der Schulungen Mitte November seien bereits 900 Pflegerinnen und Pfleger im MDK-Bereich geschult worden.

Insgesamt hätten sich 2000 Mitarbeiter angemeldet. Die Tests sollen den Schutz von Bewohnern und Beschäftigten verbessern. Vornehmen dürfen die Tests nur Beschäftigte mit pflegerischem oder medizinischem Vorwissen und einer Schulung. Ärzte des MDK bieten im Auftrag des NRW-Gesundheitsministeriums die Schulungen an. In NRW gibt es rund 8500 Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste sowie besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe, davon rund 4500 im MDK-Bereich Nordrhein.

Sonntag, 22. November, 11.16 Uhr
Scholz und Söder wollen Lockdown verlängern – gelockerte Kontaktbeschränkungen zu Weihnachten?
Spitzenpolitiker von SPD und CSU fordern vor den anstehenden Bund-Länder-Beratungen, den derzeitigen Teil-Lockdown im Dezember zu verlängern. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sagte der „Bild am Sonntag“: „Alles spricht dafür, dass die aktuellen Beschränkungen über den 30. November hinaus noch eine Zeit lang fortgesetzt werden müssen.“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte dem Blatt: „Um ein schönes Weihnachten verbringen zu können, müssen wir den Lockdown verlängern und sicher auch vertiefen.“ Söder: „Auf jeden Fall zwei oder besser drei Wochen. Mindestens so lange, bis wir wieder den Inzidenzwert von 50 erreicht haben.“

Einig sind sich „Bild“ zufolge die Länder darüber, dass Kontaktbeschränkungen zumindest über die Weihnachtsfeiertage gelockert werden sollten, damit Menschen ohne Familie das Fest mit Freunden feiern können.


Sonntag, 22. November, 9.55 Uhr
Viele Gesundheitsämter können Untersuchungen der Erstklässler nicht leisten

Angesichts vielerorts coronabedingt überlasteter Gesundheitsämter kommt es bei den Untersuchungen künftiger Erstklässler zu Problemen. Spürbar viele solcher Tests mussten bisher ausfallen, sagte Anne Bunte, NRW-Vorsitzende der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Die Mitarbeiter der Kinder- und Jugend-Gesundheitsdienste seien stattdessen für dringende akute Aufgaben im Pandemie-Bereich eingesetzt worden.

Das Bild falle dabei landesweit unterschiedlich aus, erläuterte die Expertin aus Gütersloh. Die weitere Entwicklung bei den Eingangstests für Jungen und Mädchen, die ab Sommer 2021 zur Schule gehen sollen, werde vom Verlauf der Pandemie in den nächsten Monaten abhängen. Viele Gesundheitsämter versuchten, zunächst vorrangig die Kinder medizinisch zu untersuchen, die nach Einschätzung von Eltern und Kitas besonderen Förderbedarf haben.

Sonntag, 22. November, 7.51 Uhr
Umsätze im Einzelhandel um 40 Prozent eingebrochen - Besucherzahlen halbiert
Die Corona-Beschränkungen in diesem Monat entwickeln sich zum Riesenproblem für den Einzelhandel in den Innenstädten von NRW „Durch die hohen Infektionszahlen, die Schließung der Gastronomie im Teil-Lockdown und den Wegfall der Weihnachtsmärkte haben sich die Besucherzahlen in den meisten nordrhein-westfälischen Einkaufsstraßen praktisch halbiert“, klagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen, Peter Achten, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Gut 60 Prozent der Einzelhändler in NRW litten nach einer aktuellen Umfrage des Handelsverbandes unter Umsatzrückgängen von 40 Prozent oder mehr, berichtete Achten. Jeder Fünfte beurteile die Gefahr, sein Geschäft aufgeben zu müssen, mittlerweile als groß oder sehr groß. Ausgerechnet das wichtige Weihnachtsgeschäft breche weg.

Ein Schild, mit dem auf die Maskenpflicht hingewiesen wird, hängt an einer Laterne am Ostenhellweg in der Dortmunder Innenstadt. Die Besucherzahlen in den Innenstädten von NRW haben sich durch den Teil-Lockdown fast halbiert, sagt der Handelsverband.

Ein Schild, mit dem auf die Maskenpflicht hingewiesen wird, hängt an einer Laterne am Ostenhellweg in der Dortmunder Innenstadt. Die Besucherzahlen in den Innenstädten von NRW haben sich durch den Teil-Lockdown fast halbiert, sagt der Handelsverband. © picture alliance/dpa



Sonntag, 22. November, 7.15 Uhr
3192 Neuinfektionen in NRW
Aktuell gibt es in NRW laut Robert-Koch-Institut 3.192 Neuinfektionen. Die 7-Tages-Inzidenz ist leicht gesunken auf 161,4, allerdings sinken die Zahlen über das Wochenende grundsätzlich etwas. 15.741 Neuinfektionen gab es deutschlandweit, am vergangenen Sonntag waren es 16.947.

Samstag, 21. November, 20.40 Uhr

Merkel ruft zu „globaler Kraftanstrengung“ gegen Corona auf

Beim G20-Gipfel hat Kanzlerin Angela Merkel zu einer „globalen Kraftanstrengung“ gegen Corona aufgerufen. In einer Videobotschaft, die vorab aufgezeichnet wurde, warb sie für die Unterstützung der internationalen Impfstoff-Initiative Covax und eine Stärkung der Weltgesundheitsorganisation.

„Wenn wir weltweit zusammenstehen, können wir das Virus und seine Folgen beherrschen und überwinden“, sagte sie, „Dafür lohnt sich auch mehr Anstrengung.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft im Rahmen des G20-Gipfels zu einer „globalen Kraftanstrengung“ im Kampf gegen das Coronavirus auf.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft im Rahmen des G20-Gipfels zu einer „globalen Kraftanstrengung“ im Kampf gegen das Coronavirus auf. © picture alliance/dpa

Samstag, 21. November, 19.45 Uhr
Putin bietet Impfstoff „Sputnick-V“ an

Russlands Präsident Wladimir Putin hat beim G20-Gipfel einen breiten Zugang zu dem in Russland entwickelten Impfstoff „Sputnik-V“ angeboten. Sein Land unterstütze die Entscheidung des G20-Gipfels, die Impfstoffe für die gesamte Bevölkerung des Planeten zugänglich zu machen, sagte Putin. Konkurrenz unter den Herstellern der Impstoffe sei unausweichlich, aber hier gehe es vordergründlich um die „humanitäre Seite“, erklärte der 68-Jährige.

Samstag, 21. November, 18.40 Uhr
Altmaier stellt weitere Hilfen in Aussicht

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier stellt im Fall einer Verlängerung und Verschärfung von Beschränkungen im Kampf gegen die Pandemie weitere Wirtschaftshilfen in Aussicht. „Als Wirtschaftsminister stehe ich dafür ein, dass wir den Betroffenen dann auch ein akzeptables Hilfsangebot machen“, sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk laut Vorabbericht.


Samstag, 21. November, 18.00 Uhr

NRW will bald über Anpassung der Einreiseregeln entscheiden

Nach dem Außerkraftsetzen der Corona-Einreiseverordnung durch eine Gerichtsentscheidung will NRW wird es Veränderungen in der Corona-Politik geben. „Die Landesregierung hat die anderen Bundesländer umgehend über das Urteil informiert“, erklärte das NRW-Gesundheitsministerium. Zudem werde „nach Auswertung des Urteils in der kommenden Woche über die dauerhafte Anpassung der Einreiseregelungen für Nordrhein-Westfalen“ entschieden.

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte am Freitag die in der Corona-Verordnung geregelte Quarantänepflicht für Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten gekippt. In der Verordnung werde nicht berücksichtigt, dass Reisende bei der Rückkehr nach der Heimkehr auch einem höherem Infektionsrisiko ausgesetzt sein können. Das NRW-Gesundheitsministerium teilte daraufhin mit: „Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster wirft grundsätzliche Fragen im Zusammenhang mit dem bisherigen System des Bundes zur Ausweisung von ausländischen Risikogebieten auf.“

Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster könnte bundesweit zu neuen Regeln für Reiserückkehrende führen.

Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster könnte bundesweit zu neuen Regeln für Reiserückkehrende führen. © picture alliance/dpa

Samstag, 21. November, 16.44 Uhr
Rund 500 Teilnehmer bei „Querdenken“-Demo in Bochum

Kritiker der Corona-Maßnahmen sind am Samstag in Bochum zu einer Demonstration zusammengekommen. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um rund 500 Menschen, die zu Beginn an der Kundgebung teilnahmen. Zu der Gegendemo kamen nach Polizeiangaben rund 300 Menschen. Veranstalter der Demo gegen die Corona-Maßnahmen, bei der auch „Querdenken“-Gründer Michael Ballweg sprechen sollte, war die Initiative „Querdenken 234 Bochum“. Einen ursprünglich geplanten Aufzug hatte die Stadt untersagt, das Oberverwaltungsgericht NRW bestätigte die Entscheidung.



Teilnehmer einer Demonstration der Initiative «Querdenken 234 Bochum» stehen auf einem Platz in Bochum. Auf der Kundgebung demonstrierten Kritiker der Corona-Maßnahmen.

Teilnehmer einer Demonstration der Initiative «Querdenken 234 Bochum» stehen auf einem Platz in Bochum. Auf der Kundgebung demonstrierten Kritiker der Corona-Maßnahmen. © picture alliance/dpa




Samstag, 21. November, 16.02 Uhr
Bielefelder Krisenstab-Chef: „Das Problem: Die Zahlen sinken nicht“

Die aktuellen Infektionszahlen sprechen aus Sicht des Bielefelder Krisenstabes für eine Beibehaltung der bisherigen Corona-Maßnahmen. „Das Positive ist: Die negative Dynamik von Oktober ist fast ausgebremst“, erklärte der Leiter des Gremiums, Ingo Nürnberger, „Das Problem: Die Zahlen sinken nicht. Das spricht auf jeden Fall dafür, die bisherigen Lockdown-Maßnahmen beizubehalten.“ Bielefeld meldete am Samstag den Rekordwert von 140 Neuinfektionen.


Samstag, 21. November, 15.17 Uhr
Unmut über Corona-Regeln: Klagewelle erreicht das Oberverwaltungsgericht

Rund eine Woche vor Ablauf der seit Anfang November gültigen Coronaschutz-Verordnung muss das Oberverwaltungsgericht NRW noch über eine Vielzahl von Streitfragen entscheiden. Landesweit waren bis zum 6. November nach Zahlen des Justizministeriums 1364 Verfahren in Sachen Corona bei allen Verwaltungsgerichten eingegangen. 370 davon landeten am Oberverwaltungsgericht in Münster. Bis zum 20. November kamen 30 dazu. 250 Verfahren wurden in der Zwischenzeit abgearbeitet oder haben sich erledigt.



Samstag, 21. November, 14.35 Uhr
Polizei beendet Party in Schwerte und sichert Betäubungsmittel

Die Polizei hat in Schwerte eine Party beendet, die nicht den Corona-Maßnahmen entsprach. Dabei wurden Betäubungsmittel sichergestellt, wie die Polizei Unna am Samstag mitteilte. In den frühen Morgenstunden hatten die Beamten Hinweise auf verdächtige Personen in einem Firmengebäude bekommen. Beim Eintreffen entdeckten die Einsatzkräfte acht Menschen zwischen 18 und 27 Jahren, die eine Party feierten. Laut den Corona-Regeln sollen die Bürger in ganz Deutschland grunsätzlich auf Feiern verzichten.


Samstag, 21. November, 13.39 Uhr

Nächster Corona-Fall bei Mönchengladbach - Auch Bensebaini positiv

Bei Borussia Mönchengladbach ist nur innerhalb von einer Woche der zweite Profi positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Verein bestätigte, dass Abwehrspieler Ramy Bensebaini betroffen sei. Der algerische Nationalspieler, der in der vergangenen Woche Länderspiele in Algerien und Simbabwe absolvierte, wurde vor der Partie am Samstag beim FC Augsburg positiv getestet und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Bereits seit dem vergangen Wochenende ist auch Borussia-Angreifer Alassane Plea wegen eines Positivtests in Isolation.

Borussia Mönchengladbach muss auf einen weiteren Spieler coronabedingt verzichten. Der Klub bestätigte, dass der Abwehrspieler Ramy Bensebaini positiv auf das Virus getestet wurde.

Borussia Mönchengladbach muss auf einen weiteren Spieler coronabedingt verzichten. Der Klub bestätigte, dass der Abwehrspieler Ramy Bensebaini positiv auf das Virus getestet wurde. © picture alliance/dpa

Samstag, 21. November, 13.05 Uhr

Forschungsministerin: Impfstoff wird alle Sicherheitsstandards erfüllen

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat die Sicherheit der neuen potenziellen Corona-Impfstoffe betont. „Der Impfstoff wird die gleichen Sicherheitsstandards erfüllen wie alle anderen“, sagte Karliczek der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). „Das heißt auch, dass die Behörden nach der Zulassung weiter eng begleiten und einen Blick auf die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs haben - also genauso wie das sonst auch abläuft.“ Sie fügte hinzu: „Es braucht sich also niemand Sorgen zu machen.“

Samstag, 21. November, 11.20 Uhr

Mikrobiologe Stürmer: Reisen sollten untersagt werden

Der Teil-Lockdown in Deutschland hat bislang nur geringe Auswirkungen auf die Infektionszahlen. Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland befürwortet Martin Stürmer, Virologe, Facharzt für Mikrobiologie und Laborleiter am IMD Labor für Interdisziplinäre Medizin und Diagnostik in Frankfurt weitere Einschränkungen.

„Ganz grundsätzlich fände ich es sehr wichtig, dass bestimmte Maßnahmen auf europäischer Ebene abgestimmt werden", so Stürmer. „Und ich bin der Ansicht, dass in der aktuellen Situation touristische Reisen generell untersagt werden sollten." Auch Besuche sollten auf ein Minimum beschränkt werden.

Samstag, 21. November, 10.10 Uhr

CDU-Vize Breher sieht Corona-Proteste als „laute Minderheit“

Die CDU-Vizevorsitzende Silvia Breher sieht den zunehmend radikalen Protest gegen die Corona-Politik rund um die „Querdenken“-Szene mit Sorge. „Das ist nicht die Mehrheit, das ist eine laute Minderheit. Die große Mehrheit trägt die Maßnahmen mit“, sagte die Bundestagsabgeordnete der Deutschen Presse-Agentur.

„Aber wenn wir von den Menschen Einschränkungen erwarten, dann muss die Politik auch mit einer Stimme sprechen und die Maßnahmen einheitlich vertreten.“ Anderenfalls drohe die Akzeptanz der Corona-Einschränkungen in der Bevölkerung zu sinken.

Samstag, 21. November, 9.10 Uhr

Maskenpflicht bedeutet Rauchverbot

In Einkaufszonen und anderen Bereichen mit coronabedingter Maskenpflicht ist Rauchen nicht erlaubt. Das hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf klargestellt. Anders sei es beim Essen und Trinken: „Angemessene Zeiten der Nahrungsaufnahme berechtigen zum vorübergehenden Ablegen der Maske“, erklärte ein Sprecher. Für das Rauchen gelte dies ausdrücklich nicht.

Samstag, 21. November, 8.15 Uhr

Trump-Sohn mit Coronavirus infiziert

Der Sohn des amtierenden US-Präsidenten, Donald Trump Junior, hat sich Medienberichten zufolge mit dem Coronavirus infiziert. Er habe keine Symptome und habe sich selbst in Quarantäne begeben, erklärte ein Sprecher demnach. Ein Corona-Test sei bei ihm Anfang der Woche positiv ausgefallen, berichteten die Sender CBS und CNN sowie die „New York Times“ am Freitagabend (Ortszeit) unter Berufung auf den Sprecher.

Samstag, 21. November, 7.30 Uhr

CSU-Politiker Dobrindt: Weitere Verschärfungen gegen Corona nötig

Der Chef der CSU-Bundestagsabgeordneten, Alexander Dobrindt, fordert gravierende Anti-Corona-Maßnahmen, um bis Weihnachten die Infektionszahlen stark einzudämmen. „Dazu braucht es zusätzliche Beschränkungen“, sagte der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag). So müsse das Infektionsgeschehen an den Schulen stärker gebremst werden.

„Die Schulen können zum Beispiel auf Wechselunterricht oder Hybridunterricht umstellen“, forderte Dobrindt. Hilfreich könne es auch sein, Schüler mit besser schützenden FFP2-Masken auszustatten.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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Um den Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, brauchen Corona-Impfstoff-Studien Tausende Probanden. Interessierte können sich daher ab sofort in einer großen Online-Datenbank registrieren.

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