Klinikum Dortmund bietet Niederlanden Hilfe an - schonendere Behandlung

Video-Gespräch

Das Klinikum Dortmund hat inzwischen Erfahrung mit Covid-19-Kranken gesammelt und führt daher nun oft schonendere Behandlungen durch. Das Klinikum hat auch den Niederlanden Hilfe angeboten.

Dortmund

, 14.04.2020, 16:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dr. Bernhard Schaaf im Gespräch mit Redakteur Ulrich Breulmann: Die Lage ist stabil.

Dr. Bernhard Schaaf im Gespräch mit Redakteur Ulrich Breulmann: Die Lage ist stabil.

Noch gibt es genügend freie Intensivbetten im Klinikum Dortmund, berichtet Dr. Bernhard Schaaf, der Direktor des Lungenzentrums im Klinikum Dortmund, im Video-Interview mit unserer Redaktion. In den vergangenen Tagen behandle man im Schnitt 20 bis 25 Patienten mit Covid-19, die Hälfte davon sei beatmungspflichtig.

Inzwischen habe man bei der Behandlung dieser Patienten auch viel Erfahrung gesammelt. Das habe dazu geführt, dass man heute mehr Patienten nicht narkotisieren müssen, um sie zu beatmen, sondern sie über eine Maske mit Sauerstoff versorgen könne. Das sei auf Dauer das schonendere Verfahren.

Insgesamt sei die Lage im Moment stabil. Man habe, weil man Kapazitäten frei habe, auch den Niederlanden angeboten, Patienten von dort aufzunehmen. Bisher sei es aber noch nicht dazu gekommen.

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