Coronavirus in NRW – Mehr als 300 neue Corona-Fälle in NRW: Auch durch Reiserückkehrer – Liveblog

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Die Zahlen der Neuinfektionen steigen deutschlandweit. Allein in NRW gab es am Freitag über 300 Neuinfektionen – Reisende spielten dabei eine große Rolle. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 07.08.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 12 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • In NRW sind inzwischen 50.493 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.752 Todesfälle. 45.323 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 6.8.2020)
  • Ein Konzert mit Bryan Adams, Sarah Connor und „The Boss Hoss“ soll am 4. September vor 13.000 Zuschauern in Düsseldorf stattfinden. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) zweifelt die rechtliche Grundlage des Konzertes an. Das Konzept sei nicht mit dem Land abgestimmt worden.
  • Der Wirtschaftsrat der CDU fordert ein generelles Reiseverbot in Risikogebiete, der Weltärztebund eine generell Quarantäne für diese Personen.
  • Das NRW-Gesundheitsministerium hat Eltern beruhigt, dass im Falle von Corona-Verdachtsfällen ihrer Kinder kein Kindesentzug drohe. Kinder würden im Fall einer Quarantäne nicht von der Familie isoliert werden.
  • Testpflicht: Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich ab Samstag testen lassen.
  • Mit „Kurzstunden“, Schichtbetrieb und Lernen im Freien könnten die Schulen in NRW aus Sicht der SPD-Opposition trotz Corona-Pandemie wieder durchstarten.

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Freitag, 7. August, 21.30 Uhr

Landesregierung will 1.000 zusätliche Schulbusse einsetzen

Die Landesregierung will mit dem Schulstart am kommenden Mittwoch bis zu 1000 zusätzliche Schulbusse einsetzen. Das geht aus einem Brief von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) hervor, der der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vorlag. Damit sollen die Schüler mehr Abstand haben, wenn sie zur Schule fahren und trotz Maskenpflicht nicht dicht gedrängt eine Virusinfektion riskieren müssen. Die Maßnahme ist zunächst für die 43 Schultage bis zu den Herbstferien vorgesehen.

Freitag, 7. August, 20.26 Uhr

Unverheiratete Paare aus Drittstaaten dürfen sich wieder besuchen

Unverheiratete Paare aus Drittstaaten sollen sich ab dem 10. August wieder besuchen dürfen – dazu müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt Dazu zählt: Eine Einladung der in Deutschland wohnenden Person, eine gemeinsam unterschriebene Erklärung zum Bestand der Beziehung und Nachweise der vorherigen Treffen durch Passstempel, Reiseunterlagen oder Flugtickets.

Freitag, 7. August, 18.30 Uhr
Mehr als 300 neue Corona-Fälle in NRW

In Nordrhein-Westfalen sind innerhalb eines Tages 324 neue Corona-Fälle registriert worden. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Freitag in Düsseldorf mit. Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie damit 50 937 bestätigte Corona-Infektionen im bevölkerungsreichsten Bundesland. Inzwischen seien aber 45 532 Erkrankte wieder genesen, berichtete das Ministerium. Dem standen 1755 Todesfälle gegenüber.

Freitag, 7. August, 17.50 Uhr

Schweiz sichert sich 4,5 Millionen Dosen von möglichem Impfstoff
Die Schweiz hat einen Deal mit dem US-Unternehmen Moderna abgeschlossen. Insgesamt sicherte sich das Land rund 4,5 Millionen Dosen eines möglichen Corona-Impfstoffes – unter der Bedingung, dass er im Land auch zugelassen wird.

Freitag, 7. August, 16.04 Uhr

Konzert mit 13.000 Zuschauern nicht mit dem Land abgestimmt

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat „begründete Zweifel an der rechtlichen Grundlage“ eines in Düsseldorf geplanten Konzerts mit 13 000 Zuschauern. Das Konzept sei nicht mit dem Land abgestimmt worden, erklärte er am Freitag gegenüber der dpa.

Freitag, 7. August, 14.38 Uhr
Forderung des Wirtschaftsrates: Reisen in Risikoländer verbieten

Angesichts der Rückreise vieler Sommerurlauber nach Deutschland werden Rufe nach weiteren Maßnahmen gegen das Coronavirus laut - über eine an diesem Samstag greifende neue Testpflicht hinaus. Der CDU-nahe Wirtschaftsrat forderte ein generelles Verbot privater Reisen in Länder mit hohen Corona-Fallzahlen - Politiker von SPD und FDP lehnten dies ab.

Der Generalsekretär des Wirtschaftsrats der CDU, Wolfgang Steiger, sagte der „Bild“-Zeitung: „Reisen in Risikogebiete müssten konsequenterweise auch untersagt werden.“ Das Reiserecht könne nicht höher bewertet werden als die Rechte von Millionen Deutschen, denen sonst ein erneuter Lockdown drohe.

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Mongomery, forderte eine generelle Quarantäne. Tests seien nur „eine Momentaufnahme“. Deshalb sollte alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Quarantäne gehen

Ab diesem Samstag müssen sich Rückkehrer aus Risikogebieten nach der Einreise testen lassen, wenn sie nicht schon ein negatives Test-Ergebnis von kurz vor der Abreise dabei haben.


Freitag, 7. August, 12.20 Uhr
Wuppertal schließt Kita nach Corona-Infektionsfall
Die Stadt Wuppertal hat nach dem Auftreten eines Corona-Infektionsfalls eine Kindertagesstätte geschlossen. Zuvor war eine Beschäftigte der Kita positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie Stadtsprecherin Martina Eckermann mitteilte. Die Kita bleibe bis auf Weiteres geschlossen.

Freitag, 7. August, 11.17 Uhr
Zwei Schulen in Mecklenburg-Vorpommern wegen Corona geschlossen
Zwei Schulen in Mecklenburg-Vorpommern sind wegen Corona geschlossen worden. Betroffen sind das Goethe-Gymnasium in Ludwigslust, wo eine Lehrerin positiv getestet worden ist und die Ostsee-Grundschule in Graal-Müritz, wie aus Mitteilungen der beiden Landkreise vom Freitag hervorgeht. An der Grundschule ist demnach ein Schüler infiziert.

Freitag, 7. August, 10.07 Uhr
Konzert mit 13.000 Zuschauern im September in Düsseldorf geplant

Ein Konzert mit Bryan Adams, Sarah Connor und „The Boss Hoss“ soll am 4. September vor 13.000 Zuschauern in Düsseldorf stattfinden. „Das ist das Zeichen, auf das Fans, Künstler und Crews sowie die gesamte Musikindustrie sehnsüchtigst gewartet haben“, sagte Veranstalter Marek Lieberberg. Es wäre das erste Großkonzert seit Mitte März in Deutschland. Das Konzert im Düsseldorfer Fußballstadion („Merkur Spielarena“) werde in enger Abstimmung mit den Behörden geplant. Dem Infektionsschutz werde „in vollem Umfang Rechnung getragen“, so die Veranstalter.

Freitag, 7. August, 9.17 Uhr
Treten Urlauber die zweite Corona-Welle los?
Die Zahl der Neuinfektionen ist wieder sehr hoch. Es liegt nahe, dass Reiserückkehrer und Leichtsinnige dafür verantwortlich sind. SPD-Generalsekretär Klingbeil fordert ein härteres Durchgreifen. „Diejenigen, die leichtfertig keinen Abstand halten und die Maskenpflicht ignorieren, gefährden damit auch, dass Kinder wieder in die Schule gehen und Arbeitsplätze gesichert werden können“, sagte der SPD-Politiker. „Das ist rücksichtslos und unverantwortlich. Dagegen müssen wir schärfer vorgehen. Ich erwarte zum Beispiel von der Deutschen Bahn, dass sie die Maskenpflicht in ihren Zügen konsequent durchsetzt“, so Klingbeil weiter.

Freitag, 7. August, 8.21 Uhr
Ausflügler dürfen am Wochenende nicht auf alle Ostfriesische Inseln
Zum anstehenden sommerlichen Wochenende sind Tagesausflügler auf fast allen Ostfriesischen Inseln willkommen - mit Ausnahme von Langeoog. Dorthin dürfen wegen der Corona-Pandemie weiterhin samstags und sonntags keine Tagesgäste reisen, an den übrigen Tagen nur maximal 600. Bei Fähren etwa nach Spiekeroog oder Borkum gibt es auch Reglementierungen. Die AG Ems fährt weiterhin nur mit maximal 75 Prozent Auslastung nach Borkum, wie eine Sprecherin der Reederei erklärte. Bei hoher Nachfrage gibt es aber Zusatzfahrten.

Die Luftaufnahmen zeigen die ostfriesischen Inseln Norderney, Langeoog, Spiekeroog und Borkum. Zum anstehenden Wochenende sind Tagesausflügler auf fast allen Ostfriesischen Inseln willkommen - mit Ausnahme von Langeoog.

Die Luftaufnahmen zeigen die ostfriesischen Inseln Norderney, Langeoog, Spiekeroog und Borkum. Zum anstehenden Wochenende sind Tagesausflügler auf fast allen Ostfriesischen Inseln willkommen - mit Ausnahme von Langeoog. © picture alliance/dpa



Freitag, 7. August, 7.36 Uhr
Erneut mehr als 1000 neue Corona-Infektionen in Deutschland
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat 1147 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland hat damit den höchsten Wert seit Anfang Mai erreicht. Bereits am Donnerstag lagen die Neuinfektionen mit 1045 Corona-Fällen erstmals wieder über der Schwelle von 1000. Sie war zuletzt am 7. Mai überschritten worden. Danach war die Zahl in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli steigen die Werte wieder. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 214 214 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9183. Bis Freitagmorgen hatten 195 900 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Freitag, 7. August, 6.14 Uhr
Kinder werden nicht getrennt von Eltern isoliert
Das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen hat Eltern beruhigt, dass im Falle von Corona-Verdachtsfällen ihrer Kinder kein Kindesentzug drohe. „In NRW drohen Gesundheitsämter nicht mit der Inobhutnahme von Kindern und ordnen auch nicht die Isolation von Kindern getrennt von der Familie in häuslicher Quarantäne an“, sagte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag der „Neuen Westfälischen“ („nw.de“).

Stein des Anstoßes war ein Fall in Bruchsal. Nachdem dort an einer Grundschule eine Lehrerin positiv auf das Coronavirus getestet worden war, wurden im Juli zwei Klassen nach Hause geschickt - begleitet von einer Information der Stadt, in der bei Nichteinhaltung der „Isolation in sogenannter häuslicher Quarantäne“ mit einer zwangsweisen Unterbringung des Kindes in einer geschlossenen Einrichtung gedroht wird.

Freitag, 7. August, 5.52 Uhr

Jugendforscher: Corona-Politik hat Jugendliche vergessen
Der Jugendforscher Prof. Klaus Hurrelmann kritisiert, dass die Politik junge Menschen in der Krise vergessen hat. „Wir merken jetzt, dass sich die Jugendlichen zu Wort melden“, sagte Hurrelmann mit Blick auf nächtliche Unruhen und Exzesse in Stuttgart und Frankfurt in diesem Sommer. Aus seiner Sicht fehle den jungen Menschen derzeit Raum zur Entfaltung sowie Möglichkeiten zur Mitsprache, wie er am Donnerstag im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland erklärte.

Donnerstag, 6. August, 21.47 Uhr

Jeder fünfte Erwerbstätige hat Angst, den Job zu verlieren

93 Prozent der Befragten des am Donnerstag veröffentlichten ARD-“Deutschlandtrend“ von Infratest Dimap sind für verpflichtende Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Knapp jeder Zweite ist der Umfrage zufolge außerdem für härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen. Aktuell habe jeder fünfte Erwerbstätige (20 Prozent) sehr große oder große Sorge, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten „Deutschlandtrend“ der ARD hervorgeht. Anfang Mai sagten das nur 13 Prozent.

Donnerstag, 6. August, 20.03 Uhr

SPD schlägt „Kurzstunden“ und Schichtbetrieb im Corona-Schuljahr vor

Mit „Kurzstunden“, Schichtbetrieb und Lernen im Freien könnten die Schulen in Nordrhein-Westfalen aus Sicht der SPD-Opposition trotz Corona-Pandemie wieder durchstarten. Am Donnerstag präsentierten die Vizevorsitzenden der Landtagsfraktion, Jochen Ott und Eva-Maria Voigt-Küppers, in Düsseldorf entsprechende Vorschläge - Mitte der kommenden Woche enden die Sommerferien. Demnach sollte eine „Kurzstunde“ Unterricht nur 30 Minuten statt der sonst üblichen 45 bis 50 Minuten dauern. Das erlaube gestaffelte Startmöglichkeiten in den Klassen und einen entzerrten „Umlauf“ auf den Pausenhöfen, argumentieren die Sozialdemokraten. Auch gestaffelte Schulöffnungszeiten plus Streckung des Schulbetriebs bis in den Nachmittag könnten für Freiräume und damit geringere Ansteckungsrisiken sorgen, wenn die Schüler im Schichtbetrieb pauken. Bis zu den Herbstferien sei zudem mehr Lernen im Freien angesagt.

Donnerstag, 6. August, 18.10 Uhr

Kein Corona-Test nach Griechenland-Reise? Laschet weist Kritik zurück

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Vorwürfe der SPD zurückgewiesen, weil er keinen Corona-Test nach seiner Rückkehr aus Griechenland gemacht habe. „Diese Aussage, die sie übrigens da tätigt, ist falsch“, sagte Laschet am Donnerstag. SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty (SPD) hatte der „Neuen Westfälischen“ gesagt, er hätte „von einem Ministerpräsidenten mit Vorbildfunktion erwartet, dass er sich nach seiner Rückkehr sofort testen lässt. Er hätte damit ein wichtiges Zeichen setzen können“. Bereits am Mitttwoch hatte der SPD-Landesverband Laschet den Vorwurf gemacht, keinen Test gemacht zu haben. Die Partei bezog sich dabei auf einen Facebook-Eintrag der Landesregierung: Die hatte einem Nutzer, der von Laschet eine Quarantäne von zwei Wochen gefordert hatte, geantwortet, es bestehe „kein Grund, dass der Ministerpräsident und seine Delegation nach Rückkehr einen Pflichttest machen müssen oder sich in Quarantäne begeben, da weder Lesbos und das Flüchtlingslager noch weitere Teile Griechenlands Risikogebiete sind“. Der Eintrag entstand allerdings, als Laschet noch in Griechenland war. Ob er sich letztlich wirklich nicht testen ließ, blieb am Donnerstag unklar.

Die NRW-SPD wirft Armin Laschet vor, sich nach seinem Griechenland-Aufenthalt nicht auf das Coronavirus getestet lassen zu haben.

Die NRW-SPD wirft Armin Laschet vor, sich nach seinem Griechenland-Aufenthalt nicht auf das Coronavirus getestet lassen zu haben. © picture alliance/dpa

Donnerstag, 6. August, 16.51 Uhr

Auch die belgische Provinz Antwerpen gehört zu den Risikogebieten

Welche Länder als Risikogebiete gelten, steht auf einer Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI) - aus der EU sind derzeit Luxemburg, die belgische Provinz Antwerpen und die spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra auf der Liste. Zentrales Kriterium ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100 000 Einwohner gegeben hat.

Donnerstag, 6. August, 13.40 Uhr

Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft in Schwerte
In einem Flüchtlingsheim in Schwerte gibt es einen oder mehrere Coronafälle. Genaue Zahlen sind noch nicht bekannt. In dem Heim gibt es 25 Plätze.

Donnerstag, 6. August, 13.30 Uhr

So soll die Testpflicht umgesetzt werden

Wer aus Risikogebieten einreist, soll am Flughafen nach einem negativen Testergebnis gefragt werden. Kann der Reisende dieses nicht vorweisen, soll ein Test angeordnet werden. Fällt er negativ aus, kann der Reisende die Quarantäne verlassen.

Donnerstag, 6. August, 11.15 Uhr

Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Einreisende aus internationalen Risikogebieten müssen sich von diesem Samstag an bei der Rückkehr nach Deutschland testen lassen. Das ordnete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an. In einer Pressekonferenz erklärte er die Einführung der Testpflicht mit den steigenden Infektionszahlen.

Donnerstag, 6. August, 10.45 Uhr
Parteinachwuchs fordert Party-Möglichkeiten in Corona-Zeiten
Nachwuchspolitiker fordern für Jugendliche auch in Corona-Zeiten Möglichkeiten zum Feiern. In einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur appellierten Vertreter der Nachwuchsorganisationen der Bundestagsparteien vor allem an die Gemeinden, dazu Gelegenheiten zu schaffen. Gleichzeitig riefen sie Jugendliche zur Umsicht auf.

Nachwuchspolitiker fordern für Jugendliche auch in Corona-Zeiten Möglichkeiten zum Feiern.

Nachwuchspolitiker fordern für Jugendliche auch in Corona-Zeiten Möglichkeiten zum Feiern. © picture alliance/dpa



Donnerstag, 6. August, 8.53 Uhr
Gesundheitspolitiker Lauterbach kritisiert Rückkehrkonzept für Fans in Stadien
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat das Rückkehrkonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) für Fans in Stadien nach Monaten des Einlassverbots wegen der Corona-Pandemie kritisiert. Der Vorstoß der DFL sei „überhaupt nicht angemessen“, sagte der Politiker in der Sendung „Maischberger - Die Woche“. Das Konzept sei nicht sicher, weil niemand eine sichere An- und Abreise der Fans garantieren könne. „Die Kinder müssen mit Masken unterrichtet werden und da macht man sich Gedanken, vor 25 000 Leuten Fußball zu spielen“, erklärte er weiter.

Donnerstag, 6. August, 7.52 Uhr
Gewerkschaft der Polizei fordert kostenlose Corona-Tests für Polizisten
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW fordert regelmäßige und kostenlose Corona-Tests für Polizisten. Das Land müsse seine bisherigen Schutzmaßnahmen ergänzen „und allen Beschäftigten im 14-tägigen Rhythmus einen Corona-Test mindestens anbieten“, heißt es in einem Schreiben an die GdP-Mitglieder. Die GdP verweist auf die Ankündigung der Landesregierung, dass sich Lehrer und Kita-Personal alle 14 Tage testen lassen können. Das Land trägt die Kosten. „Das Ansteckungsrisiko ist aber auch für Polizeibeschäftigte hoch“, so die Gewerkschaft: „Da immer wieder größere Teile der Belegschaft engen Kontakt zu möglicherweise infizierten Mitmenschen nicht vermeiden können.“

Donnerstag, 6. August, 6.54 Uhr
NRW bleibt beim coronabedingten Arbeitsverbot für Prostituierte
Anders als Berlin wird NRW das coronabedingte Arbeitsverbot für Prostituierte vorerst nicht lockern. Das stellte das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur klar. Sexuelle Dienstleistungen in und außerhalb von Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen seien laut Coronaschutzverordnung ausdrücklich untersagt. „Solange in anderen Lebensbereichen massive Restriktionen wie Abstand, Maskenpflicht und Rückverfolgbarkeit von Infektionsketten gelten, sind aus Sicht unseres Hauses Lockerungen im Prostitutionsbereich schwer vorstellbar.“

Donnerstag, 6. August, 6.00 Uhr
RKI meldet 1045 neue Corona-Infektionen
Das Robert Koch-Instituts (RKI) hat 1045 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 213 067 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI meldete. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9175. 195 200 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Zahl der neuen Corona-Infektionen innerhalb eines Tages ist erstmals seit Mai wieder auf über 1000 gestiegen, teilte das RKI am Donnerstag (6.8.) mit.

Die Zahl der neuen Corona-Infektionen innerhalb eines Tages ist erstmals seit Mai wieder auf über 1000 gestiegen, teilte das RKI am Donnerstag (6.8.) mit. © picture alliance/dpa



Donnerstag, 6. August, 5.29 Uhr
Warum viele Fachleute bei Corona ungern von einer „zweiten Welle“ sprechen
Deutschland diskutiert über die zweite Welle: Kommt sie noch, ist sie schon da oder kommt sie nicht? Die Expertenmeinungen gehen auseinander, ob man überhaupt von Wellen sprechen soll und was genau damit gemeint ist. Von Wellen sei wohl die Rede, weil die Fallzahlen oft in Kurven dargestellt werden, die wie Wellen aussehen, sagt Heiner Fangerau vom Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Uni Düsseldorf. Pandemien verliefen aber nicht zwangsläufig in Wellen.

Mittwoch, 5. August, 22.25 Uhr

WHO mahnt junge Menschen zu mehr Verantwortung

Die Weltgesundheitsorganisation ermahnt erneut junge Menschen „ihre Verantwortung“ im Kampf zur Eindämmung des Coronavirus zu übernehmen. Je mehr sich wieder in die Gesellschaft begeben würden, desto mehr würden sie als Überträger agieren, sagte WHO-Notfallkoordinator Michael Ryan in Genf.

Gerade an Orten, an denen sich viele junge Menschen aufhielten, habe es zuletzt vermehrt Corona-Hotspots gegeben. „Sie können entscheiden, diese Dinge nicht zu tun“, sagte Ryan.

Mittwoch, 5. August, 21.30 Uhr
Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in die belgische Provinz Antwerpen
Wegen des Anstiegs der Corona-Fälle in Antwerpen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die belgische Provinz. „Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinz Antwerpen wird aufgrund erneut hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt“, teilte das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite mit. Die Warnung hängt nicht mit dem Corona-Ausbruch im belgischen Staden zusammen.

Wegen des Anstiegs der Corona-Fälle in Antwerpen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die belgische Provinz.

Wegen des Anstiegs der Corona-Fälle in Antwerpen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die belgische Provinz. © picture alliance/dpa

Mittwoch, 5. August, 20.43 Uhr

Virologe Drosten warnt vor zweiter Corona-Welle

Der Virologe Christian Drosten hat sich zu einer zweiten Corona-Welle geäußert. Er glaubt, dass es nach der Urlaubssaison zu einer Anhäufung von Infektionen kommt. Als Gegenmaßnahme schlägt er unter anderem vor, Infektionscluster gezielter zu identifizieren. Man müsse den Unterschied zur ersten Infektionswelle verstehen lernen.

„Diese erste Welle haben wir besser als viele andere kontrollieren können, weil wir früh testen konnten und zwischen Gesellschaft, Politik und den Infektionswissenschaften größeres Vertrauen herrschte als anderswo“, schreibt Drosten. „Jetzt aber laufen wir Gefahr, unseren Erfolg zu verspielen.“

Mittwoch, 5. August, 19.49 Uhr
Möglicher deutsch-chinesischer Impfstoff wird getestet
Das Mainzer Unternehmen Biontech und die chinesischen Fosun-Gruppen haben mit klinischen Tests eines möglichen Corona-Impfstoffs begonnen. Wie Biontech erklärte, wurde 72 Teilnehmern eine erste Dosis des möglichen Impfstoffs verabreicht. Von der chinesischen Arzneimittelbehörde sei die Genehmigung für die Tests zuvor gestellt worden. Das Mainzer Unternehmen entwickelt gemeinsam mit dem US-Pharmariesen Pfizer einen weiteren Impfstoff, der aktuell in einer globalen Studie getestet wird.

Mittwoch, 5. August, 18.42 Uhr

Corona-Ausbruch in belgischem Schlachthof

In einem belgischen Schlachthof wurden 18 Mitarbeiter positiv auf Corona getestet, 200 kommen in Quarantäne. Der Betrieb in der Schlachterei geht trotzdem weiter.

Mittwoch, 5. August, 16.53 Uhr

Möglicher Stellenabbau bei Media Markt und Saturn
Der Mutterkonzern der Elektronik-Fachgeschäfte Media Markt und Saturn Ceconomy will die Unternehmensstruktur vereinheitlichen und so 100 Millionen Euro im Jahr sparen. „In begrenztem Umfang“ sollen außerdem Filialen geschlossen werden. Der Abbau tausender Stellen droht.

Mittwoch, 5. August, 14.42 Uhr

Streeck sieht derzeit keine „zweite Corona-Welle“

Der Virologe Hendrik Streeck kann im Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland derzeit weder einen deutlichen Anstieg der Zahlen noch eine sogenannte zweite Welle erkennen. „Tatsächlich ist der Begriff „zweite Welle“ kein epidemiologischer Begriff, sondern er entstand während der Spanischen Grippe, die nach einem ersten Infektionsschub im Herbst mit voller Wucht wiederkehrte“, erläuterte der Bonner Wissenschaftler. „Ich finde daher den Begriff der „Dauerwelle“ passender. Die Infektionen verschwinden ja nicht, sondern wir werden lernen müssen, das Virus in unseren Alltag zu integrieren.“ Wie bei anderen Coronaviren auch werde man immer im Sommer einen Rückgang der Infektionen sehen, im Frühjahr, Herbst und Winter eine Zunahme.

Mittwoch, 5. August, 13.27 Uhr

„Corona-Notfallpaket“ mit 900 000 Euro für Tafeln in NRW

Die rund 170 Tafeln zur Speisung Bedürftiger in Nordrhein-Westfalen werden mit einem 900 000 Euro umfassenden „Corona-Notfallpaket“ unterstützt. Das kündigte NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf an. „Bei vielen Tafeln hat Corona zu Einschränkungen geführt, bei manchen sogar zu Schließungen“, begründete er die Hilfe. Andere hätten hohe Zusatzausgaben gehabt, um ihre Lebensmittelausgabe neu zu organisieren, damit die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und Kunden gewährleistet bleibe. Nun könnten pro Einrichtung jeweils 5000 Euro beim Landesverband der Tafeln beantragt werden, erklärte Laumann.

Die rund 170 Tafeln zur Speisung Bedürftiger in NRW werden mit einem 900 000 Euro umfassenden „Corona-Notfallpaket“ unterstützt.

Die rund 170 Tafeln zur Speisung Bedürftiger in NRW werden mit einem 900 000 Euro umfassenden „Corona-Notfallpaket“ unterstützt. © picture alliance/dpa

Mittwoch, 5. August, 11.24 Uhr
Bundesgesundheitsminister Spahn optimistisch bei Impfstoffentwicklung
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist optimistisch, dass es bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff schnelle Erfolge geben könnte. Er sei zuversichtlich, dass es so schnell wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte einen Impfstoff geben könne. Abgeschlossene klinische Phasen werde es sicherlich in den nächsten sechs Monaten geben. Spahn zufolge finden zur Zeit bereits Studien in „Phase drei“ statt, in denen am Menschen und „im Alltagsinfektionsgeschehen“ getestet werde.

Mittwoch, 5. August, 10.06 Uhr

Corona-Impfstoff: Erste Tests von US-Unternehmen mit guten Ergebnissen

Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Novavax hat nach Angaben des Herstellers bei ersten Tests ermutigende Ergebnisse gezeigt. In der ersten Phase der klinischen Tests hätten alle Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt, erklärte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit). Bei den 131 Teilnehmern im Alter von 18 bis 59 Jahren habe es keine schweren Nebenwirkungen gegeben, hieß es weiter. Die Ergebnisse der in Australien durchgeführten Tests wurden jedoch noch nicht von unabhängigen Forschern geprüft und veröffentlicht.

Mittwoch, 5. August, 9.19 Uhr
Bundesgesundheitsminister Spahn verteidigt Maskenpflicht
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit verteidigt. „Mich nervt das Maske-Tragen auch manchmal, aber es ist doch im Vergleich zu allen anderen Dingen, die wir erlebt haben im März, April ein echt milderes Mittel“, sagte der CDU-Politiker im „Morning Briefing“-Podcast von Gabor Steingart. Es sei besser, mit Maske in bestimmten Situationen Dinge möglich zu machen, als sie irgendwann gar nicht mehr möglich machen zu können, sagte er mit Blick auf Restaurantbesuche oder Einkäufe.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verteidigt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit verteidigt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verteidigt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit verteidigt. © picture alliance/dpa


Mittwoch, 5. August, 8.25 Uhr
Regierung will Zugriff auf Corona-Gästelisten nicht gesetzlich regeln

Das Bundesjustizministerium will den Zugriff auf Daten sogenannter Corona-Gästelisten durch die Polizei aktuell nicht gesetzlich regeln. „Die Verwendung der Daten durch Ermittlungsbehörden zur Aufklärung von Straftaten begegnet aus Sicht der Bundesregierung keinen Bedenken, wenn und soweit die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden“, schreibt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesjustizministeriums, Christian Lange (SPD). Der Zugriff sei durch die Strafprozessordnung geregelt und benötige ohnehin die Zustimmung eines Richters.

Mittwoch, 5. August, 7.31 Uhr
741 neue Corona-Infektionen
Das Robert Koch-Instituts (RKI) hat 741 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 212 022 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9168. Bis Mittwochmorgen hatten 194 600 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Mittwoch, 5. August, 6.43 Uhr
Gesichtsvisiere erfüllen keine Maskenpflicht an Schulen
Das Schulministerium hat klargestellt, dass Gesichtsvisiere die Maskenpflicht nicht erfüllen. Der Infektionsschutz durch ein Visier sei nicht genauso sicher wie eine eng am Gesicht anliegende Mund-Nase-Bedeckung. Nur im Ausnahmefall seien Gesichtsvisiere denkbar. „Visiere können bei Personen zum Einsatz kommen, bei denen das dauerhafte Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist.“

Mittwoch, 5. August, 6.00 Uhr
NRW plant 150 Euro Bußgeld für „Masken-Muffel“ in Bus und Bahn
Nordrhein-Westfalen will bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen, S-Bahnen oder Straßenbahnen künftig sofort ein Bußgeld von 150 Euro abkassieren. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sagte der „Rheinischen Post“: „Wer ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt wird, muss an der nächsten Haltestelle raus und zahlen. Wir wollen eine Verschärfung, so dass unmittelbar beim ersten Verstoß gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von 150 Euro fällig ist.“ Bisher werden Bußgelder nur erhoben, wenn Fahrgäste sich trotz Aufforderung weigerten, die Maske aufzusetzen. Wüst sagte, man wolle „keine lange Diskussion mehr mit Masken-Muffeln“.

Mittwoch, 5. August, 5.35 Uhr
„Das Virus aushungern“: So will der Handel Corona überleben
Wirtschaftsminister Altmaier hat den Kampf gegen das Ladensterben in Innenstädten zur Chefsache erklärt. Der Mittelstandsverbund fordert eine digitale Plattform, Sonntagsöffnungszeiten und eine neue Strategie zur Seuchenbekämpfung.

Mittwoch, 5. August, 5.29 Uhr
Maskenpflicht in Schulen: Kinderärzte kritisieren Masken im Unterricht
Die deutschen Kinder- und Jugendärzte halten eine Maskenpflicht im Unterricht für „nicht sinnvoll“. Ein „längeres Maskentragen beeinträchtigt bei Schülern die Leistungsfähigkeit“, sagte der Präsident des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zudem würden Blickkontakt und Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern gestört.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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