Coronavirus in NRW: Lehrer fordern besseren Schutz gegen Corona nach den Herbstferien – Liveblog

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Lehrer machen Druck für einen wirksameren Schutz gegen das Coronavirus an den NRW-Schulen. Der Kreis Unna verhängt für Teile einiger Innenstädte eine Maskenpflicht. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 19.10.2020, 06:45 Uhr / Lesedauer: 14 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 90.542 bestätigte Fälle - 72.00 Genesene - 1.946 Todesfälle. (Stand: 19.10.2020)
  • Der Kreis Unna hat am Montag eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht, wonach für besonders belebte Ecken in Lünen, Schwerte, Werne und Fröndenberg eine Maskenpflicht gilt.
  • Ein Gastronom aus Düsseldorf reicht einen Eilantrag und eine Klage gegen die Sperrstunde in NRW ein.
  • Laut NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) planen Bund und Länder eine deutschlandweite Maskenkontrolle im ÖPNV.
  • NRW liegt laut RKI-Statistik mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 55,4 deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 42,9.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel bittet die Bevölkerung, auf jede nicht zwingend nötige Reise oder Feier zu verzichten.
  • In NRW gilt in allen Hotspots eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr. Sie gilt in Kommunen mit einer 7-Tages-Inzidenz ab 50. Bereits ab 35 können Kommunen eine Sperrstunde einführen. Fußballspiele finden ab dem Wert 50 nur noch als Geisterspiele statt. Alle Regeln im Überblick finden Sie hier.

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Montag, 19. Oktober, 21.34 Uhr

Ohne Maske: Dortmunder Polizei ermittelt gegen Versammlungsleiter

Nach Verstößen gegen Demonstrationsauflagen ermittelt die Dortmunder Polizei gegen einen 52-Jährigen aus Sinsheim in Baden-Württemberg. Der Mann hatte am Montag eine Versammlung zum Thema Corona angemeldet, zu der laut Polizeimitteilung rund 500 Teilnehmer gekommen waren. Demnach trugen viele der Teilnehmer auf einem Parkplatz neben dem Stadion von Borussia Dortmund keine Mund-Nasen-Bedeckung. Der Pflicht, die Versammlungsauflagen vorzulesen, kam der Sinsheimer nur teilweise nach. Er selbst trug keine Maske und widersetzte sich der Anweisung der Beamten. Bevor die Polizei die Demonstration auflöste, kam der 52-Jährige diesem Schritt zuvor. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.

Montag, 19. Oktober, 20.38 Uhr

Geht das Hamstern wieder los? Umfrage bei Supermärkten

Im Frühling dieses Jahres blieben in vielen Läden die Regale leer: Vor allem beim Toilettenpapier, der Seife, bei Mehl und Hefe kam es zu Engpässen. Der Grund waren Hamsterkäufe – viele Menschen deckten sich mit Vorräten ein. Die Supermärkte konnten der gestiegenen Nachfrage damals oft nicht mehr gerecht werden. Die Sorge ist, dass es nun mit der zweiten Corona-Welle wieder losgeht – in den sozialen Netzwerken werden schon Fotos von leeren Fächern in Supermärkten geteilt. Eine RND-Umfrage unter deutschen Supermarktketten zeigt, dass es sich bei den Hamsterkäufen derzeit meist noch um ein lokales Phänomen handelt:

Montag, 19. Oktober, 19.32 Uhr

71-Jähriger sorgt mit Pfefferspray für Corona-Abstand

Mit Pfefferspray soll ein 71-Jähriger in Aachen versucht haben, andere Menschen auf Abstand zu halten. Nach Polizeiangaben von Montag hatte der Mann am Wochenende zuerst eine Gruppe von Joggern und anschließend zwei Radfahrer „völlig unvermittelt mit Pfefferspray eingenebelt“. Das radelnde Ehepaar (51/49) habe „gerade noch unfallfrei“ vom Pedelec steigen und die Polizei rufen können. Die Jogger seien verschwunden. Der Streife sagte der 71-Jährige, er habe die anderen aus seiner Sicht nur so auf gebührendem Corona-Abstand halten können. Er bekam eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Montag, 19. Oktober, 18.15 Uhr

Revierderby zwischen BVB und Schalke vor nur 300 Zuschauern

Das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 am Samstag wird vor einer Mini-Kulisse im Signal Iduna Park ausgetragen. Das bestätigte Geschäftsführer Carsten Cramer am Montagnachmittag in Rom. Die 300 Tickets werden unter den 35.000 Bewerbern verlost. Dieses Prozedere kommt mit großer Wahrscheinlichkeit auch beim Champions-League-Heimspiel gegen Zenit St. Petersburg am darauffolgenden Mittwoch zum Einsatz.

Montag, 19. Oktober, 17.38 Uhr

Hamm verschärft erneut die Corona-Maßnahmen

Die Stadt Hamm, die schon seit Mitte September über dem kritischen Neuinfektionswert liegt, führt neue Corona-Beschränkungen ein. Man wolle alles tun, um die schon fast seit einem Monat anhaltend hohen Zahlen in den Griff zu bekommen, sagte ein Stadtsprecher am Montag. Hamm hatte angesichts der vorübergehend bundesweit höchsten Sieben-Tages-Inzidenz schon im September strikte Einschnitte beschlossen.

Auch am Montag wurden aber wieder 88,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen verzeichnet. Strenger als NRW-weit vorgegeben, gilt ab Dienstag in der Stadt mit rund 180.000 Einwohnern daher bei Sport- und Kulturveranstaltungen schon ab 25 Personen eine Anzeigepflicht inklusive einzureichendem Hygienekonzept. Und sogar innerhalb der eigenen vier Wände dürfen zu Privatfeiern nur noch maximal 24 Personen eingeladen werden, wie der Sprecher erläuterte.

Montag, 19. Oktober, 16.49 Uhr

Kreis Unna erlässt Maskenpflicht für Teile einiger Innenstädte

Der Kreis Unna hat am Montag eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht, wonach für besonders belebte Ecken in Lünen, Schwerte, Werne und Fröndenberg eine Maskenpflicht gilt.

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Montag, 19. Oktober, 16.44 Uhr

Lehrer fordern besseren Schutz gegen Corona nach den Herbstferien

Lehrer machen Druck für einen wirksameren Schutz gegen das Coronavirus an den nordrhein-westfälischen Schulen. „Ein „Weiter so“ darf es nach den Herbstferien nicht geben“, mahnte die Vorsitzende des Philologenverbands, Sabine Mistler, am Montag in Düsseldorf. Die Ferien enden an diesem Wochenende. Das von der Kultusministerkonferenz empfohlene regelmäßige Stoßlüften reiche nicht aus. „Schülerinnen und Schüler sollten in beheizten Klassenzimmern lernen, nicht in Kühlräumen“, unterstrich die Chefin des überwiegend Gymnasiallehrer vertretenden Verbands.

Angesichts steigender Infektionszahlen sollte auch die Wiedereinführung der Maskenpflicht im Unterricht kein tabu sein. „Wenn immer mehr Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen zu Risikogebieten werden, dürfen Schulen nicht zu Hotspots werden.“ Der Philologenverband fordert Luftfilteranlagen und einen Stufenplan mit einheitlichen Handlungsanweisungen für die Schulen.

Montag, 19. Oktober, 15.57 Uhr

Anstieg der Corona-Infektionen bei Älteren besorgt Experten

Angesichts der sprunghaft gewachsenen Zahlen an täglichen Corona-Neuinfektionen in Deutschland haben Experten vor einem Anstieg der Intensivpatienten gewarnt. Zwar liegt der Anteil an Intensivpatienten trotz der aktuellen Höchstwerte an Neuinfektion niedriger als noch im April, jedoch könnte sich dies ändern: „Unsere Sorge ist es, dass es nun zu einem zunehmenden Überspringen auf die älteren Patienten kommt“, sagte Prof. Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) am Montag im Rahmen einer vom „Science Media Center“ organisierten Pressekonferenz. Dies sei bereits im September nachweislich der Fall gewesen.


Montag, 19. Oktober, 13.43 Uhr
Gastronom reicht Klage gegen die Sperrstunde in NRW ein

Ein Düsseldorfer Gastronom will mit Hilfe des Branchenverbands Dehoga vor dem Oberverwaltungsgericht Münster die NRW-weite Sperrstunde in besonders von Corona betroffenen Regionen kippen. Ein entsprechender Eilantrag und eine Klage sollen voraussichtlich noch am Montag eingereicht werden, sagte der Geschäftsführer der Dehoga Nordrhein, Thomas Kolaric, der Deutschen Presse-Agentur. Die „Rheinische Post“ hatte zuvor berichtet.

Laut Kolaric wird der gleiche Bar-Betreiber als Kläger auftreten, der vergangene Woche bereits einen Eilantrag gegen die Düsseldorfer Sperrstunde vor dem dortigen Verwaltungsgericht eingereicht hatte. Dort werde man „99,9 Prozent“ gar nicht mehr über diesen Antrag entscheiden, so ein Gerichtssprecher am Montag. Schließlich gebe es jetzt die NRW-weite Regelung, die die Düsseldorfer Sperrstunde - die noch bei 1 Uhr lag - obsolet gemacht habe.

Montag, 19.Oktober, 12.02 Uhr

Österreich verschärft Corona-Schutzmaßnahmen

Österreich zieht im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Zügel an.Künftig dürfen sich nur noch maximal sechs Personen in Gebäuden beziehungsweise zwölf im Freien treffen, teilte Österreichs Kanzler, Sebastian Kurz (ÖVP) mit. Außerdem sei künftig bei Kultur- und Sportveranstaltungen wie Bundesliga-Spielen und Opern ständig ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dabei gilt für diese Veranstaltungen die Maximalgrenze von 1000 in geschlossen Räumen oder 1500 Besucher unter freien Himmel - solange es die Behörden zulassen.

Montag, 19. Oktober, 10:53 Uhr

Ennepe-Ruhr-Kreis inklusive Witten überschreiten kritischen Wert

Wie das Robert-Koch-Institut mitteilt, hat der Ennepe-Ruhr-Kreis inklusive Witten einen Inzidenzwert von 54,6. Damit liegt auch knapp 325.000 Einwohner fassende Kreis über der kritischen Marke von 50. Insgesamt gibt es 1171 Corona-Fälle derzeit dort.

Montag, 19. Oktober, 10.44 Uhr

Arbeitsminister Heil geht in Quarantäne

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geht vorerst in die Quarantäne. Wie es aus dem Arbeitsministerium hieß, habe die Corona-Warn-App des Politikers eine „Begegnung mit erhöhtem Risiko“ angezeigt. Um niemanden sonst zu gefährden, habe Heil sich daher für eine vorsorgliche Quarantäne entschieden.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ist vorläufig in Quarantäne gegangen.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ist vorläufig in Quarantäne gegangen. © picture alliance/dpa

Montag, 19 Oktober, 9.19 Uhr

Corona-Warn-App bekommt Update für europaweiten Datenaustausch

Die offizielle Corona-Warn-App erhält heute ein neues Update. Mit der Version 1.5 wird die Anwendung länderübergreifend mit ähnlichen Programmen in Italien und Irland Daten austauschen. So kann die App auch jenseits von Landesgrenzen funktionieren.

Montag, 19. Oktober, 8.23 Uhr

NRW-Gastgewerbe kämpft mit Umsatzrückgang

Die von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen Gastwirte und Hoteliers in Nordrhein-Westfalen haben mit erheblichen Umsatzrückgängen zu kämpfen. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz der Branche im August um 26,3 Prozent. Sehr deutlich war das Minus mit 39 Prozent etwa im Hotelgewerbe

Montag, 19.Oktober, 7.32 Uhr

Übernahmeprämie für Azubis soll verlängert werden

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) will die Corona-Übernahmeprämie für Auszubildende aus insolventen Betrieben bis Ende des nächsten Jahres zu verlängern. Die Prämie von 3000 Euro für kleine und mittlere Unternehmen soll dafür sorgen, dass mehr Auszubildende aus Unternehmen, die wegen der Corona-Krise zahlungsunfähig werden, ihre Lehre in einem anderen Betrieb fortsetzen können.

Montag, 19. Oktober, 6.40 Uhr

Bundesweite Masken-Kontrolle im ÖPNV geplant

Angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen planen Bund und Länder ein konsequenteres Vorgehen gegen Maskenmuffel im Öffentlichen Nahverkehr. Zurzeit liefen Abstimmungen zwischen der Verkehrsministerkonferenz, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und der Bundespolizei für eine bundesweite Schwerpunktkontrolle noch in diesem Jahr, bestätigte ein Sprecher von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) auf Anfrage der WAZ.

„Für die Fahrgäste bedeutet das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung nur eine kleine Unannehmlichkeit, die eine große Katastrophe verhindert. Kontrollen stärken gerade jetzt auch das Vertrauen und die Gewissheit, dass Bus und Bahn sichere Verkehrsmittel sind“, sagte Wüst. Die Maske in Zügen sei das wirksamste Mittel gegen das Coronavirus.

Montag, 19. Oktober, 6.24 Uhr

Gütersloh und Rhein-Erft-Kreis überschreiten kritische Marke

Der Kreis Gütersloh und der Rhein-Erft-Kreis haben ebenfalls die wichtige Grenze von 50 Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen überschritten. Wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen hervor ging, lagen die Werte bei 53,7 und 55. Bei 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gilt in NRW seit dem Wochenende eine Sperrstunde in der Gastronomie und ein Alkoholverkaufsverbot bis 6 Uhr morgens.

Montag, 19. Oktober, 5.19 Uhr

4325 Neuinfektionen in Deutschland

In Deutschland haben die Gesundheitsämter, laut Robert-Koch-Institut, am Vortag 4325 Neuinfektionen in Deutschland gezählt. Die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie in Deutschland registrierten Fälle stieg demnach auf 366.299, die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus im Zusammenhang stehenden Todesfälle auf 9789 - 12 mehr als am Vortag. Genesen sind etwa 294.800-

Sonntag, 18. Oktober, 20.45 Uhr
Negatives erstes Corona-Testergebnis Steinmeiers bestätigt
Nach der Corona-Infektion eines Personenschützers von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist das erste negative Testergebnis des Staatsoberhaupts mit einem zweiten Verfahren bestätigt worden. Das gab eine Sprecherin des Bundespräsidialamtes am Sonntag bekannt. Bereits am Samstag hatte sie mitgeteilt, dass Steinmeier negativ auf das Coronavirus getestet worden sei. Dieses Ergebnis eines Schnelltests wurde dann durch einen sogenannten PCR-Test validiert - am Sonntag lag nach Angaben der Sprecherin auch hier ein negatives Ergebnis vor. PCR-Tests sind genauer als Schnelltests. Steinmeier bleibe in Selbstquarantäne, sagte die Sprecherin. In den kommenden Tagen soll er erneut getestet werden.

Sonntag, 18. Oktober, 19.54 Uhr
Bereits mehr als 200.000 Corona-Todesfälle im Europäischen Wirtschaftsraum
In der EU und ihren wichtigsten europäischen Partnerstaaten sind mittlerweile mehr als 200.000 Menschen in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die meisten der Toten wurden im Vereinigten Königreich (43.579), in Italien (36.474), Spanien (33.775), Frankreich (33.392), Belgien (10.392) und Deutschland (9777) registriert.


Sonntag, 18. Oktober, 19.02 Uhr
Experte warnt vor Folgen von Personalmangel
Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, warnt vor den Folgen von Personalmangel in Kliniken. Es gebe schon lange Untersuchungen, dass die Zahl der zur Verfügung stehenden Fachkräfte „eine direkte Auswirkung hat auf die Komplikationsrate und die Zahl der Todesfälle“, sagte Westerfellhaus den Zeitungen der Funke Mediengruppe (online Sonntag/Print Montag). „Wenn ein Patient beatmet wird und da ist niemand außer der Maschine, können Menschen durch Komplikationen sterben, die nicht sterben müssten.“ Das Risiko sei um ein Vielfaches höher.

Sonntag, 18. Oktober, 17.42 Uhr
Telefonische Krankschreibung ab Montag wieder bundesweit möglich
Wegen der verschärften Corona-Lage sind von Montag an wieder bundesweit telefonische Krankschreibungen bei Erkältungsbeschwerden möglich. Die Regelung gilt vorerst bis zum Jahresende - das hatte der Gemeinsame Bundesausschuss im Gesundheitswesen am Donnerstag beschlossen. Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen müssen somit nicht in eine Praxis gehen, nur um eine Krankschreibung zu bekommen. Stattdessen können Ärzte die Arbeitsunfähigkeit per telefonischer Befragung feststellen. So sollen volle Wartezimmer und Ansteckungsrisiken vermieden werden. Die entsprechenden Krankschreibungen gibt es jeweils für sieben Tage. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere sieben Kalendertage ausgestellt werden.

Sonntag, 18. Oktober, 16.57 Uhr
Sieben-Tage-Inzidenz liegt in NRW deutlich über Bundesdurchschnitt
Keine Entwarnung in Sicht in der Corona-Krise: Eine Kommune nach der anderen reißt in NRW die bislang höchste Warnschwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. NRW lag am Sonntag laut RKI-Statistik mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 54,7 weiterhin deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 42,9. Nur Hessen lag unter den großen Flächenländern mit 55,1 noch etwas höher - Bayern (43,8) und Baden-Württemberg (42,7) dagegen etwa im Schnitt. Die Stadtstaaten Berlin (83,8) und Bremen (72,4) sind weit darüber. Gegenüber dem Vortag kletterte die Zahl der Neuinfektionen in NRW demnach um 1477.

Sonntag, 18. Oktober, 15.48 Uhr
Ministerin warnt vor Hamster-Käufen
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) appelliert an die Verbraucher, trotz der steigenden Zahl von Corona-Infektionen keine größeren Mengen einzukaufen als sonst. „Für Hamsterkäufe gibt es keinen Grund“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Die Lieferketten funktionieren - das gilt nach wie vor.“ Zu keiner Zeit in der Pandemie sei die Lebensmittelversorgung in Deutschland gefährdet gewesen. „Wer hortet, handelt nicht nur unlogisch, sondern auch unsolidarisch. Und am Ende landet vieles in der Tonne.“



Sonntag, 18. Oktober, 14.56 Uhr
Bundespräsident Steinmeier in Quarantäne - erster Test negativ
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich in Quarantäne begeben, nachdem einer seiner Personenschützer positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Ein erster Test bei Steinmeier fiel negativ aus, wie eine Sprecherin des Bundespräsidialamtes am Samstag mitteilte. Der Bundespräsident bleibe selbstverständlich weiter in Quarantäne, derzeit befinde er sich in seiner Dienstvilla in Berlin-Dahlem. Weitere Tests in den kommenden Tagen sind vorgesehen. Bei dem Personenschützer aus dem Kommando des Bundeskriminalamtes handele es sich um eine Kontaktperson ersten Grades des Bundespräsidenten.


Sonntag, 18. Oktober, 13.38 Uhr

Corona-Soforthilfen: Selbständige zahlen mehr als halbe Milliarde Euro zurück

Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer haben Corona-Soforthilfen in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Euro an den Staat zurückgezahlt. Das ergab eine Nachfrage der Zeitung „Welt am Sonntag“ bei den Bundesländern. Demnach gaben Soforthilfe-Empfänger bis zum 30. September mehr als 560 Millionen Euro ungerechtfertigt gezahlter Zuschüsse zurück. Auf den ersten drei Plätzen liegen Nordrhein-Westfalen mit 170 Millionen Euro, Berlin mit 143 Millionen Euro und Bayern mit 107 Millionen Euro.

Sonntag, 18. Oktober, 12.42 Uhr

Drei Kommunen schon um das Doppelte über höchster Warnschwelle

In Nordrhein-Westfalen überschreiten immer mehr Kommunen die Corona-Warnschwellen. In drei Kommunen lagen die Infektionsquoten nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag sogar schon um das Doppelte über dem Grenzwert, der die bislang schärfsten Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben vorsieht: Herne (111,2), Solingen (109,9) und Wuppertal (103,1).

Sonntag, 18. Oktober, 11.58 Uhr

Corona-Krise: Bund rechnet mit Gesamtkosten von 1,5 Billionen Euro

Die Bundesregierung rechnet damit, dass die Bewältigung der Corona-Krise die öffentlichen Kassen in diesem und im nächsten Jahre mit 1,446 Billionen Euro belasten wird. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine schriftliche Frage des Linken-Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

In den 1,446 Billionen Euro enthalten sind Kosten für das Gesundheitssystem sowie die Beschaffung von medizinischem Material, die Stützungs- und Konjunkturprogramme für die Wirtschaft, internationale Hilfszahlungen, wegbrechende Einnahmen und höhere Ausgaben der Sozialkassen sowie staatliche Garantien in Form von Bürgschaften, Schnellkrediten und der Beteiligung des Bundes am europäischen Wiederaufbauprogramm.

Sonntag, 18. Oktober, 11.36 Uhr

Corona-Lage in Europa: Neue Ampelkarte gibt einen Überblick

Bürger können sich ab sofort auf einer Ampel-Karte im Internet über die Corona-Lage in Europa informieren. Die europäische Gesundheitsagentur ECDC veröffentlichte erstmals eine Europa-Karte, auf denen Regionen je nach Infektionslage grün, orange oder rot markiert sind. Um der Bevölkerung einen besseren Überblick zu verschaffen, hatte sich eine Mehrheit der EU-Staaten am Dienstag auf die Ampel-Karte geeinigt. Alle Infos dazu finden Sie hier:

Sonntag, 18. Oktober, 10.27 Uhr

Covid-19-Behandlungen mit Beatmung kosten im Schnitt zehntausende Euro

Wenn Covid-19-Erkrankte im Krankenhaus beatmet werden müssen, fallen einem Medienbericht zufolge nach Krankenkassen-Daten durchschnittliche Kosten von mehreren Zehntausend Euro pro Fall an. Die „Welt am Sonntag“ berief sich auf Zahlen der AOK und der Barmer Ersatzkasse zu Krankenhaus-Behandlungen von Covid-19-Fällen – also Erkrankungen infolge einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Eine Auswertung der Daten der AOK-Versicherten ergab demnach, dass eine stationäre Behandlung einer Covid-19 Erkrankung im Schnitt 10.700 Euro kostet. Die Abweichungen könnten im Einzelfall beträchtlich sein. So fallen die zehn Prozent der beatmungspflichtigen Patienten mit den höchsten Kosten dem Bericht zufolge mit über 85.000 Euro zu Buche.

Sonntag, 18. Oktober, 9.30 Uhr

Mehr Auseinandersetzungen über die Einhaltung der Corona-Regeln

Auseinandersetzungen über die Einhaltung der Corona-Regeln eskalieren nach Angaben der Polizeigewerkschaften immer häufiger. „Nach wie vor gibt es immer noch eine hohe Akzeptanz für die Corona-Regeln, aber wir spüren auch, dass die Stimmung beginnt, aggressiver zu werden – zum Beispiel wenn wir als Polizei die Maßnahmen durchsetzen wollen“, sagte der Vize-Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, der Deutschen Presse-Agentur. „Da kommt es dann zu Widerstand. Das fängt an mit Beleidigungen, dann wird gepöbelt, gespuckt, angehustet. Das alles erleben unsere Kolleginnen und Kollegen in dieser Pandemie.“

Sonntag, 18. Oktober, 8.10 Uhr

Rekord in Frankreich: Mehr als 32.000 Corona-Neuinfektionen

In Frankreich sind binnen 24 Stunden erstmals mehr als 32.000 neue Corona-Infektionen registriert worden. Die Gesundheitsbehörde meldete am Samstagabend 32.427 neu erfasste Ansteckungen. Damit gab es einen Spitzenwert innerhalb eines Tages seit Beginn der großflächigen Corona-Testung in Frankreich. In Frankreich leben rund 67 Millionen Menschen.

Sonntag, 18. Oktober, 7.21 Uhr

RKI meldet 5587 bestätigte Corona-Neuinfektionen

Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter in Deutschland vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am frühen Sonntagmorgen mit 5587 an. An Sonntagen wie auch an Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, auch weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln. Im Vergleich zu den 3483 Infektionen am Sonntag vergangener Woche ist der aktuelle Wert aber deutlich erhöht.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 361.974 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 18.10., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9777.


Samstag, 17. Oktober, 20.59 Uhr
Corona-Leugner demonstrieren am Sonntag in Dortmund

Die Initiative „Querdenken“ will am Sonntag in Dortmund gegen die Corona-Auflagen demonstrieren. Es seien bis zu 3000 Teilnehmer für eine Kundgebung (14 Uhr) und einen anschließenden Demo-Zug durch die Innenstadt angemeldet, teilte die Polizei mit.

Die Stadt hat die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche überschritten. Von allen Teilnehmern werde umso mehr die strikte Einhaltung aller Hygiene- und Infektionsschutzregeln erwartet, betonte die Polizei.

Wir berichten ab 12 Uhr in einem Liveticker von der Demo auf www.rn.de/dortmund

Samstag, 17. Oktober, 19.59 Uhr
Höchste Alarmstufe in Baden-Württemberg

Wegen des starken Anstiegs der Infektionszahlen ruft Baden-Württemberg die höchste Corona-Alarmstufe aus. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie eine verschärfte Maskenpflicht im Unterricht und in der Öffentlichkeit und zusätzliche Kontaktbeschränkungen sollen am Montag in Kraft treten, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Samstag nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung mitteilte.

Seit Donnerstag liegt die 7-Tages-Inzidenz im Bundesland über 35.


Samstag, 17. Oktober, 18.12 Uhr
500 Likes für einen Appell der Polizei im Kreis Unna

Fast 500 zustimmende „Likes“ hat ein Facebook-Post der Kreispolizeibehörde Unna binnen 24 Stunden erreicht, mit dem die Polizisten die Bürger zum Zusammenhalt in der Corona-Krise aufrufen. Die Beamten posteten am Freitagabend einen deutlichen Appell auf Facebook und Twitter und lobten die Bürger im Kreis für ihr vorbildliches Verhalten im Frühjahr.

Samstag, 17. Oktober, 17.51 Uhr
Bundespräsident in Quarantäne: Erster Corona-Test negativ

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist negativ auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte eine Sprecherin des Bundespräsidialamtes in Berlin am Samstag mit. Der Bundespräsident bleibe selbstverständlich weiter in Quarantäne, in den kommenden Tagen seien weitere Tests geplant.

Am Samstag hat sich der Bundespräsident in Quarantäne begeben, da ein Personenschützer des Staatsoberhauptes positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Bei dem Mann aus dem Kommando des Bundeskriminalamtes handele es sich um eine Kontaktperson ersten Grades.


Samstag, 17. Oktober, 16.45 Uhr
Infektionszahlen steigen in NRW weiter stark an

Die Infektionszahlen steigen in vielen Städten in NRW weiter stark an. Herne hat am Samstag einen neuen Schwellenwert überschritten und hat jetzt eine 7-Tage-Inzidenz von über 100 - genau: 115,7. Auch Wuppertal mit 98,3 kratzt an dem Schwellenwert. Der Kreis Warendorf überschritt die 50-er Marke und ist nun ebenfalls Risikogebiet.

Hier finden Sie eine interaktive Karte mit Zahlen für die Kommunen und Kreise aus ganz Deutschland.

Samstag, 17. Oktober, 15.46 Uhr
Mecklenburg-Vorpommern hebt Quarantäne für Urlauber auf

Mecklenburg-Vorpommern will ab Mittwoch die Quarantänepflicht für Gäste aus Risikogebieten aufheben. Damit soll ein aktueller negativer Corona-Test für Urlauber und Reisende ausreichen.

Mecklenburg-Vorpommern, Graal-Müritz. Das Bundesland im Osten hat die Quarantänepflicht für Urlauber aus Risikogebieten aufgehoben. Es reicht ein aktueller, negativer Corona-Test.

Mecklenburg-Vorpommern, Graal-Müritz. Das Bundesland im Osten hat die Quarantänepflicht für Urlauber aus Risikogebieten aufgehoben. Es reicht ein aktueller, negativer Corona-Test. © picture alliance/dpa

Samstag, 17. Oktober, 14.46 Uhr
Bundespräsident Steinmeier in Quarantäne
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich am Samstag in Quarantäne begeben. Wie eine Sprecherin des Bundespräsidialamtes in Berlin mitteilte, ist ein Personenschützer des Staatsoberhauptes positiv auf das Coronavirus getestet worden.


Samstag, 17. Oktober, 13.51 Uhr

70.000 Menschen in NRW in Corona-Quarantäne

In Nordrhein-Westfalen sind rund 70.000 Menschen wegen Corona in Quarantäne. Das gab NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bekannt. Trotz Personallücken in den Gesundheitsämtern seien die nötigen Tests und Nachverfolgungen der Infektionsketten grundsätzlich aber gewährleistet, sagte er am Samstag im Deutschlandfunk. NRW teste rund 350.000 Menschen pro Woche auf eine Infizierung mit dem Coronavirus - möglich seien derzeit sogar 400.000 pro Woche. Das Gesundheitssystem habe noch „sehr viele Kapazitäten“ zur Versorgung Infizierter - auch in der Intensivmedizin.

Samstag, 17. Oktober, 11.57 Uhr

Bundeskanzlerin Merkel bittet: “Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause”

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angesichts weiter steigender Infektionszahlen in Deutschland an die Bürger appelliert, zur Eindämmung der Corona-Pandemie beizutragen. „Wir müssen jetzt alles tun, damit das Virus sich nicht unkontrolliert ausbreitet. Dabei zählt jetzt jeder Tag“, sagte die CDU-Politikerin in ihrem am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Podcast.

„Ich bitte Sie: Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend notwendig ist, auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend notwendig ist. Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause, an Ihrem Wohnort.“

Samstag, 17. Oktober, 11.51 Uhr

Kreis Warendorf überschreitet Marke von 50 Neuinfektionen

Der Kreis Warendorf gehört nun ebenfalls zur wachsenden Gruppe der nordrhein-westfälischen Kommunen mit hoher Coronagefährdungsstufe. Mit 52,5 sprang dort die Quote der Neuinfektionen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen über die als derzeit höchste Corona-Warnstufe geltende Marke von 50 gerechnet auf 100.000 Einwohner und sieben Tage. Herne lag am Samstag bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz mit 115,7 an der Spitze in NRW. Auch Wuppertal kratzte mit 98,2 bereits an der 100er-Schwelle.

Samstag, 17. Oktober, 11.21 Uhr

Deutsche Schwimm-Meisterschaften wegen Coronavirus abgesagt

Die deutschen Schwimm-Meisterschaften sind wegen der Corona-Pandemie für dieses Jahr endgültig abgesagt worden. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen mit deutschlandweit rasant steigenden Infektionszahlen, den damit verbundenen Unsicherheiten und den eindringlichen Appellen der Bundesregierung sehen wir uns veranlasst, die DM2020 abzusagen“, sagte Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen in einer Mitteilung des Deutschen Schwimm-Verbandes. Die Wettkämpfe waren vom 29. Oktober bis zum 1. November in Berlin geplant gewesen.

Samstag, 17. Oktober 10.50 Uhr

Ministerpräsident Söder warnt vor Kontrollverlust

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt mit Blick auf die Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten vor einem „Kontrollverlust in einigen Regionen in Deutschland“. „Das ist hochgefährlich“, sagte der CSU-Politiker der „Passauer Neuen Presse“. „Wenn keine Nachverfolgung der Infektionen mehr möglich ist, so wie in den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Tschechien, muss man die Kontakte generell begrenzen. Das geht nur mit einem Lockdown oder ähnlichen strikten Maßnahmen.“

Samstag, 17. Oktober, 9.49 Uhr

Ferien trotz Corona: König bricht Urlaub ab

Nach harscher Kritik hat die niederländische Königsfamilie eine trotz der Corona-Krise unternommene Urlaubsreise nach Griechenland abgebrochen. „Wir sehen die Reaktionen von Menschen auf Berichte in den Medien. Und die sind heftig und sie berühren uns“, hieß es in einer am späten Freitagabend veröffentlichten Mitteilung des Königshauses. „Wir wollen keinerlei Zweifel daran bestehen lassen: Um Covid-19 zu besiegen, ist es notwendig, dass die Richtlinien befolgt werden.“ Die Flugreise von König Willem-Alexander (53) und seiner Familie mit einer Regierungsmaschine zu deren Ferienhaus auf der Halbinsel Peloponnes war erst durch Medienberichte bekanntgeworden.

Samstag, 17. Oktober, 9.21 Uhr

Erste Gerichtsgebäude führen Maskenpflicht ein

Gerichte und Staatsanwaltschaften in Risikogebieten in NRW dürfen jetzt eine Maskenpflicht in ihren jeweiligen Gebäuden verhängen. Dies sei durch einen internen Erlass möglich gemacht worden, sagte eine Sprecherin des Justizministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Neben dem Landgericht Köln haben inzwischen unter anderem die Staatsanwaltschaft Düsseldorf sowie das Amts- und Landgericht der Landeshauptstadt eine Maskenpflicht verkündet.

Samstag, 17. Oktober, 7.45 Uhr

7830 Corona-Neuinfektionen in Deutschland - Neuer Höchstwert

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben 7830 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet, mehr als je zuvor seit Beginn der Pandemie. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden. Experten zufolge sind die neu gemeldeten Infektionen wegen der Zeit zwischen Ansteckung, Test, Ergebnis und Meldung ein Hinweis darauf, wie stark das Virus vor etwa einer Woche in der Gesellschaft unterwegs war.

Samstag, 17. Oktober, 7.25 Uhr

Corona-Nachverfolgung: Bund will zusätzliche Helfer mobilisieren

Angesichts der stark steigenden Zahlen an neuen Corona-Infektionen versucht die Bundesregierung zusätzliche Helfer zu rekrutieren, um die Kommunen bei der Nachverfolgung von Infektionsketten zu unterstützen. „Der Bedarf ist enorm, es wird eine fünfstellige Zahl von Helfern benötigt“, sagte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) der „Rheinischen Post“. Neben dem Bundeswehrkontingent von bis zu 15.000 Soldaten schaue man auch, „ob wir weitere Personalreserven in der Bundesregierung und nachgeordneten Behörden mobilisieren können“, sagte der CDU-Politiker. Er habe zudem die Hoffnung, zur Kontaktnachverfolgung auch eine größere Zahl von Studierenden zu gewinnen.

Samstag, 17. Oktober, 7.10 Uhr
Belgien beschließt Teil-Lockdown
In Belgiensteigen die Corona-Infektionszahlen drastisch. Nun müssen alle Restaurants und Gaststätten für vier Wochen schließen. Zudem soll es täglich von Mitternacht bis 5 Uhr morgens landesweit eine Ausgangssperre geben, wie Premierminister Alexander De Croo ankündigte. Die Bürger sind außerdem angehalten, wenn möglich im Homeoffice zu arbeiten und nur noch mit einer Person außerhalb des eigenen Haushalts einen engeren Kontakt zu pflegen.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.

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