Coronavirus in NRW: Nothilfe für Tierheime beschlossen – Liveblog

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Tierheime und Gnadenhöfe in NRW sollen Zuschüsse zu Futterkosten erhalten. Einreisende aus dem Ausland müssen künftig in Quarantäne. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 10.04.2020, 05:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Entwicklungen der Corona-Krise überschlagen sich oft. Wir berichten hier aktuell in diesem Liveblog.

  • In NRW steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an: Es sind inzwischen 24.499 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 502 Todesfälle. 11.700 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 10.4.2020, 11.30 Uhr)
  • Nordrhein-Westfalen verordnet Einreisenden aus dem Ausland eine zweiwöchige Quarantäne. Die Verordnung gilt bis einschließlich 19. April
  • Das Land NRW will Soforthilfe-Zahlungen schnell wieder aufnehmen. Wegen Betrugsversuchen waren sie am Donnerstag gestoppt worden.
  • Die Bundespolizei hat am Donnerstag wegen des erwarteten höheren Reiseverkehrs über Ostern mit der verstärkten Grenzüberwachung in NRW begonnen.
  • NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will nach Ostern „behutsam“ zur Normalität zurückkehren. Doch er sagt auch: „Es wird nichts mehr sein wie vorher“. Forscher der Studie in Heinsberg halten auch Abiturprüfungen für möglich. Länder und Bund beraten am 14. April über das Vorgehen nach dem 19. April.
  • Das Pandemie-Gesetz für NRW ist entschärft
  • In NRW werden nun täglich 320.000 Schutzmasken von einer Firma in Bielefeld produziert - ausschließlich für den Bedarf in NRW.
  • Die NRW-Grenzen mit den Niederlanden und Belgien bleiben offen

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.

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