Coronavirus in NRW: Corona-Ausbruch auf belgischem Schlachthof – Liveblog

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In einem belgischen Schlachthof werden 18 Mitarbeiter positiv auf Corona getestet, 200 kommen in Quarantäne. Der Betrieb geht zunächst trotzdem weiter. Die Lage im Überblick.

NRW

, 05.08.2020, 18:45 Uhr / Lesedauer: 13 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • In NRW sind inzwischen 50.068 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.751 Todesfälle. 44.864 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 5.8.2020)
  • Nach dem Ausbruch in dem Tönnies-Werk ist nun auch in einem belgischen Schlachthof das Coronavirus bei mehreren Mitarbeitern nachgewiesen worden. Trotzdem geht der Betrieb weiter.
  • Wer ohne Maske in Bus und Bahn unterwegs ist, soll künftig sofort aussteigen und ein Bußgeld von 150Euro zahlen müssen.
  • Viele benutzen statt Masken Faceshields. Für das Robert-Koch-Institut seien die aber keine „gleichwertige Alternative“ zur herkömmlichen Maske.
  • NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer kündigt sogar Schulverweise bei dauerhaften Verstößen gegen die Maskenpflicht an.
  • Das Bundesjustizministerium will den Zugriff auf Daten sogenannter Corona-Gästelisten durch die Polizei aktuell nicht gesetzlich regeln.
  • Die zweite Welle hat Deutschland bereits erfasst, sagt der Ärzteverband.

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Mittwoch, 5. August, 22.25 Uhr

WHO mahnt junge Menschen zu mehr Verantwortung

Die Weltgesundheitsorganisation ermahnt erneut junge Menschen „ihre Verantwortung“ im Kampf zur Eindämmung des Coronavirus zu übernehmen. Je mehr sich wieder in die Gesellschaft begeben würden, desto mehr würden sie als Überträger agieren, sagte WHO-Notfallkoordinator Michael Ryan in Genf.

Gerade an Orten, an denen sich viele junge Menschen aufhielten, habe es zuletzt vermehrt Corona-Hotspots gegeben. „Sie können entscheiden, diese Dinge nicht zu tun“, sagte Ryan.

Mittwoch, 5. August, 21.30 Uhr
Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in die belgische Provinz Antwerpen
Wegen des Anstiegs der Corona-Fälle in Antwerpen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die belgische Provinz. „Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinz Antwerpen wird aufgrund erneut hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt“, teilte das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite mit. Die Warnung hängt nicht mit dem Corona-Ausbruch im belgischen Staden zusammen.

Mittwoch, 5. August, 20.43 Uhr

Virologe Drosten warnt vor zweiter Corona-Welle

Der Virologe Christian Drosten hat sich zu einer zweiten Corona-Welle geäußert. Er glaubt, dass es nach der Urlaubssaison zu einer Anhäufung von Infektionen kommt. Als Gegenmaßnahme schlägt er unter anderem vor, Infektionscluster gezielter zu identifizieren. Man müsse den Unterschied zur ersten Infektionswelle verstehen lernen.

„Diese erste Welle haben wir besser als viele andere kontrollieren können, weil wir früh testen konnten und zwischen Gesellschaft, Politik und den Infektionswissenschaften größeres Vertrauen herrschte als anderswo“, schreibt Drosten. „Jetzt aber laufen wir Gefahr, unseren Erfolg zu verspielen.“

Mittwoch, 5. August, 19.49 Uhr
Möglicher deutsch-chinesischer Impfstoff wird getestet
Das Mainzer Unternehmen Biontech und die chinesischen Fosun-Gruppen haben mit klinischen Tests eines möglichen Corona-Impfstoffs begonnen. Wie Biontech erklärte, wurde 72 Teilnehmern eine erste Dosis des möglichen Impfstoffs verabreicht. Von der chinesischen Arzneimittelbehörde sei die Genehmigung für die Tests zuvor gestellt worden. Das Mainzer Unternehmen entwickelt gemeinsam mit dem US-Pharmariesen Pfizer einen weiteren Impfstoff, der aktuell in einer globalen Studie getestet wird.

Mittwoch, 5. August, 18.42 Uhr

Corona-Ausbruch in belgischem Schlachthof

In einem belgischen Schlachthof wurden 18 Mitarbeiter positiv auf Corona getestet, 200 kommen in Quarantäne. Der Betrieb in der Schlachterei geht trotzdem weiter.

Mittwoch, 5. August, 16.53 Uhr

Möglicher Stellenabbau bei Media Markt und Saturn
Der Mutterkonzern der Elektronik-Fachgeschäfte Media Markt und Saturn Ceconomy will die Unternehmensstruktur vereinheitlichen und so 100 Millionen Euro im Jahr sparen. „In begrenztem Umfang“ sollen außerdem Filialen geschlossen werden. Der Abbau tausender Stellen droht.

Mittwoch, 5. August, 14.42 Uhr

Streeck sieht derzeit keine „zweite Corona-Welle“

Der Virologe Hendrik Streeck kann im Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland derzeit weder einen deutlichen Anstieg der Zahlen noch eine sogenannte zweite Welle erkennen. „Tatsächlich ist der Begriff „zweite Welle“ kein epidemiologischer Begriff, sondern er entstand während der Spanischen Grippe, die nach einem ersten Infektionsschub im Herbst mit voller Wucht wiederkehrte“, erläuterte der Bonner Wissenschaftler. „Ich finde daher den Begriff der „Dauerwelle“ passender. Die Infektionen verschwinden ja nicht, sondern wir werden lernen müssen, das Virus in unseren Alltag zu integrieren.“ Wie bei anderen Coronaviren auch werde man immer im Sommer einen Rückgang der Infektionen sehen, im Frühjahr, Herbst und Winter eine Zunahme.

Mittwoch, 5. August, 13.27 Uhr

„Corona-Notfallpaket“ mit 900 000 Euro für Tafeln in NRW

Die rund 170 Tafeln zur Speisung Bedürftiger in Nordrhein-Westfalen werden mit einem 900 000 Euro umfassenden „Corona-Notfallpaket“ unterstützt. Das kündigte NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf an. „Bei vielen Tafeln hat Corona zu Einschränkungen geführt, bei manchen sogar zu Schließungen“, begründete er die Hilfe. Andere hätten hohe Zusatzausgaben gehabt, um ihre Lebensmittelausgabe neu zu organisieren, damit die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und Kunden gewährleistet bleibe. Nun könnten pro Einrichtung jeweils 5000 Euro beim Landesverband der Tafeln beantragt werden, erklärte Laumann.

Mittwoch, 5. August, 11.24 Uhr
Bundesgesundheitsminister Spahn optimistisch bei Impfstoffentwicklung
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist optimistisch, dass es bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff schnelle Erfolge geben könnte. Er sei zuversichtlich, dass es so schnell wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte einen Impfstoff geben könne. Abgeschlossene klinische Phasen werde es sicherlich in den nächsten sechs Monaten geben. Spahn zufolge finden zur Zeit bereits Studien in „Phase drei“ statt, in denen am Menschen und „im Alltagsinfektionsgeschehen“ getestet werde.

Mittwoch, 5. August, 10.06 Uhr

Corona-Impfstoff: Erste Tests von US-Unternehmen mit guten Ergebnissen

Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Novavax hat nach Angaben des Herstellers bei ersten Tests ermutigende Ergebnisse gezeigt. In der ersten Phase der klinischen Tests hätten alle Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt, erklärte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit). Bei den 131 Teilnehmern im Alter von 18 bis 59 Jahren habe es keine schweren Nebenwirkungen gegeben, hieß es weiter. Die Ergebnisse der in Australien durchgeführten Tests wurden jedoch noch nicht von unabhängigen Forschern geprüft und veröffentlicht.

Mittwoch, 5. August, 9.19 Uhr
Bundesgesundheitsminister Spahn verteidigt Maskenpflicht
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit verteidigt. „Mich nervt das Maske-Tragen auch manchmal, aber es ist doch im Vergleich zu allen anderen Dingen, die wir erlebt haben im März, April ein echt milderes Mittel“, sagte der CDU-Politiker im „Morning Briefing“-Podcast von Gabor Steingart. Es sei besser, mit Maske in bestimmten Situationen Dinge möglich zu machen, als sie irgendwann gar nicht mehr möglich machen zu können, sagte er mit Blick auf Restaurantbesuche oder Einkäufe.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verteidigt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit verteidigt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verteidigt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit verteidigt. © picture alliance/dpa


Mittwoch, 5. August, 8.25 Uhr
Regierung will Zugriff auf Corona-Gästelisten nicht gesetzlich regeln

Das Bundesjustizministerium will den Zugriff auf Daten sogenannter Corona-Gästelisten durch die Polizei aktuell nicht gesetzlich regeln. „Die Verwendung der Daten durch Ermittlungsbehörden zur Aufklärung von Straftaten begegnet aus Sicht der Bundesregierung keinen Bedenken, wenn und soweit die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden“, schreibt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesjustizministeriums, Christian Lange (SPD). Der Zugriff sei durch die Strafprozessordnung geregelt und benötige ohnehin die Zustimmung eines Richters.

Mittwoch, 5. August, 7.31 Uhr
741 neue Corona-Infektionen
Das Robert Koch-Instituts (RKI) hat 741 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 212 022 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9168. Bis Mittwochmorgen hatten 194 600 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Mittwoch, 5. August, 6.43 Uhr
Gesichtsvisiere erfüllen keine Maskenpflicht an Schulen
Das Schulministerium hat klargestellt, dass Gesichtsvisiere die Maskenpflicht nicht erfüllen. Der Infektionsschutz durch ein Visier sei nicht genauso sicher wie eine eng am Gesicht anliegende Mund-Nase-Bedeckung. Nur im Ausnahmefall seien Gesichtsvisiere denkbar. „Visiere können bei Personen zum Einsatz kommen, bei denen das dauerhafte Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist.“

Mittwoch, 5. August, 6.00 Uhr
NRW plant 150 Euro Bußgeld für „Masken-Muffel“ in Bus und Bahn
Nordrhein-Westfalen will bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen, S-Bahnen oder Straßenbahnen künftig sofort ein Bußgeld von 150 Euro abkassieren. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sagte der „Rheinischen Post“: „Wer ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt wird, muss an der nächsten Haltestelle raus und zahlen. Wir wollen eine Verschärfung, so dass unmittelbar beim ersten Verstoß gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von 150 Euro fällig ist.“ Bisher werden Bußgelder nur erhoben, wenn Fahrgäste sich trotz Aufforderung weigerten, die Maske aufzusetzen. Wüst sagte, man wolle „keine lange Diskussion mehr mit Masken-Muffeln“.

Mittwoch, 5. August, 5.35 Uhr
„Das Virus aushungern“: So will der Handel Corona überleben
Wirtschaftsminister Altmaier hat den Kampf gegen das Ladensterben in Innenstädten zur Chefsache erklärt. Der Mittelstandsverbund fordert eine digitale Plattform, Sonntagsöffnungszeiten und eine neue Strategie zur Seuchenbekämpfung.

Mittwoch, 5. August, 5.29 Uhr
Maskenpflicht in Schulen: Kinderärzte kritisieren Masken im Unterricht
Die deutschen Kinder- und Jugendärzte halten eine Maskenpflicht im Unterricht für „nicht sinnvoll“. Ein „längeres Maskentragen beeinträchtigt bei Schülern die Leistungsfähigkeit“, sagte der Präsident des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zudem würden Blickkontakt und Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern gestört.

Dienstag, 4. August, 19.16 Uhr

Corona-Warn-App: Fünf weitere Sprachen stehen bald zur Verfügung

Die deutsche Corona-Warn-App soll in Kürze in weiteren fünf Sprachen zur Verfügung stehen. „Die Versionen Arabisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch und Russisch sind derzeit in der Entwicklung“, sagte Digital-Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) der „Rheinischen Post“ (Dienstag). Bisher gibt es die am 16. Juni in Deutschland gestartete App in Deutsch, Englisch und Türkisch. Die App soll helfen, die weitere Verbreitung des Virus zu unterbinden.

Dienstag, 4. August, 17.41 Uhr

Bundesregierung hebt Reisewarnung für Türkei teilweise auf

Die Reisewarnung für die türkischen Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya ist aufgehoben. Das ist in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes zur Türkei zu lesen. Die Aufhebung der Reisewarnung geschehe unter der Voraussetzung der „strikten Einhaltung des von der türkischen Regierung verfügten umfassenden Tourismus- und Hygienekonzepts“.

Die Reisewarnung für die türkischen Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya ist aufgehoben. (Archivbild)

Die Reisewarnung für die türkischen Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya ist aufgehoben. (Archivbild) © picture alliance/dpa

Dienstag, 4. August, 15.37 Uhr

Keine Stehplätze und kein Bier mehr im Stadion

Keine Gästefans, keine Stehplätze, kein Alkohol: Die 36 Vereine der Deutschen Fußball Liga haben sich auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr zumindest einiger Zuschauer in die Stadion geeinigt. Die Mitgliederversammlung der DFL beschloss am Dienstag auf Antrag des DFL-Präsidiums vorübergehende Änderungen in der Spielordnung. Außerdem werden personalisierte Online-Tickets eingeführt,, mit denen während der Corona-Pandemie die Nachverfolgung von Infektionsketten möglich sein sollen.

Dienstag, 4. August, 14.12 Uhr

Robert-Koch-Institut bezweifelt Schutzfunktion der Faceshields

Viele Menschen benutzen statt Masken Faceshields. Doch deren Schutzfunktion ist sehr umstritten. Durch die offenen Seiten des Visiers erhöht sich die Gefahr, dass beim Sprechen oder Niesen Viren über Aerosolwolken in die Umgebung dringen, enorm. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hält die Visiere deshalb bisher nicht für eine „gleichwertige Alternative“ zur herkömmlichen Mund-Nasen-Maske. Die Plastikscheiben könnten in der Regel nur die direkt auf den Kunststoff auftreffende Tröpfchen auffangen, schreibt das RKI auf seiner Internetseite.

Dienstag, 4. August, 13.10 Uhr

Schulverweis möglich bei Verstoß gegen Maskenpflicht

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer hat harte Strafen angekündigt, sollten Schüler gegen die Maskenpflicht verstoßen. Die Ministerin sagte im Radio (WDR 2): „Wenn sich Schülerinnen und Schüler konstant nicht - weder im Unterricht noch auf den anderen Flächen - daran halten, kann das auch mit einem Verweis von der Schule beziehungsweise einem vorübergehenden einhergehen.“

Dienstag, 4. August, 11.15 Uhr

Fan-Bündnis kritisiert Pläne der DFL

Fan-Bündnis „Unsere Kurve“ hat die Pläne der DFL zu einer Rückkehr der Fans in Fußballstadien kritisiert. „Bei aller Sehnsucht, die ich selber als regelmäßiger Stadiongänger habe, wir leben in einer Pandemie. Und die Vernunft sollte immer den Gesundheitsschutz nach vorne stellen“, sagte Vorstandsmitglied Jost Peter am Dienstag im Inforadio vom rbb und betonte: „Wenn die Fallzahlen steigen und sich daraus ergibt, dass das Fußballspiel nicht zu besuchen ist, dann habe ich das zu akzeptieren.“

Im Falle einer Zulassung von Zuschauern brauche es klare Regeln, wenn es Tickets zunächst nur in personalisierter Online-Form geben sollte, forderte Peter. So sollten die „abgegebenen Daten (nur) zum Gesundheitsschutz genutzt werden und nicht für andere Zwecke“, wie etwa einer Überwachung der Fans. .

Dienstag, 4. August, 9.20 Uhr
Neue Regelungen für die Rückkehr der Fans in die Stadien

Die Anhänger der 36 Profi-Clubs erwarten die Entscheidung der Deutschen Fußball Liga zur eingeschränkten Rückkehr der Zuschauer in der neuen Saison mit Spannung. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag (ab 11 Uhr) soll per Videokonferenz über einheitliche Maßnahmen entschieden werden, wie dies zu realisieren ist. Es gibt aber Kritiker, die davor warnen.

Die DFL hat einen Leitfaden erstellt, der ein Stehplatz- und Alkoholverbot bis zum 31. Oktober vorsieht. Zudem sollen keine Gästefans in den Stadien bis zum Jahresende erlaubt werden. Die große Frage ist: Reicht das aus oder kommen noch weitere Maßnahmen?

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Dienstag, 4. August, 8.21 Uhr
Anwerbung ausländischer Pflegekräfte stockt wegen Corona
Wegen der Corona-Krise ist die Anwerbung ausländischer Pflegekräfte ins Stocken geraten. Im Sommer vor einem Jahr hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) entsprechende Initiativen im Kosovo, auf den Philippinen und in Mexiko gestartet, weil in Deutschland Fachkräfte in der Pflege fehlen. Aufgrund der Pandemie seien die Maßnahmen unterbrochen, teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage mit. „Ursprünglich war ab dem zweiten Quartal 2020 die Einreise der ersten zusätzlich angeworbenen Pflegefachkräfte vorgesehen.“

Wegen der Corona-Krise ist die Anwerbung ausländischer Pflegekräfte ins Stocken geraten. (Archivbild)

Wegen der Corona-Krise ist die Anwerbung ausländischer Pflegekräfte ins Stocken geraten. (Archivbild) © picture alliance/dpa


Dienstag, 4. August, 7.27 Uhr
Einzelhandels-Krise: „Ab Oktober wird es Schließungen hageln“
Die Hiobsbotschaften aus dem Handel nehmen kein Ende: Auch nach dem Ende des Lockdowns laufen die Geschäfte in vielen Bereichen nur schleppend an. Der Handelsverband warnt gar, dass zehntausenden Händlern das endgültige Aus drohen könnte. Und längst geht es nicht mehr nur um einzelne Geschäfte, auch ganze Innenstädte könnten bedroht sein. Warum und was dagegen helfen könnte, erklärt Hans-Günter Grawe im Interview.

Dienstag, 4. August, 7.20 Uhr
Wo kommt das Coronavirus wirklich her? WHO sieht viele offene Fragen
Kommt Sars-CoV-2 aus Wuhan? War eine infizierte Fledermaus der Grund für den Ausbruch? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht noch erheblichen Aufklärungsbedarf bei den Fragen nach Herkunft und erster Verbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2.

Dienstag, 4. August, 6.23 Uhr
RKI meldet 879 neue Corona-Infektionen
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat 879 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 211 281 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Dienstagmorgen im Internet meldete. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9156. Bis Dienstagmorgen hatten 194 000 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Dienstag, 4. August, 5.25 Uhr
Ärzteverband: Zweite Corona-Welle schon da - Kliniken sind vorbereitet
Die zweite Corona-Welle hat Deutschland nach Einschätzung des Ärzteverbandes Marburger Bund bereits erfasst. „Wir befinden uns ja schon in einer zweiten, flachen Anstiegswelle“, sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Johna der „Augsburger Allgemeinen“. Sie sei aber nicht vergleichbar mit den Zahlen von März und April.

Dennoch steige die Zahl der Neuinfektionen. „Damit ist die Gefahr, dass wir die Erfolge, die wir bislang in Deutschland erzielt haben, in einer Kombination aus Verdrängung und Normalitätssehnsucht wieder verspielen“, warnte Johna. Die Krankenhäuser seien auf eine zweite Welle vorbereitet. Anders als bei der ersten Welle sollen Krankenhausbetten diesmal nicht pauschal, sondern am Bedarf orientiert freigehalten werden.

Montag, 3. August, 20.08 Uhr

Die Bahn will die Maskenpflicht konsequenter durchziehen

Die Bahn will die Einhaltung der Maskenpflicht in Zügen zum Schutz vor dem Coronavirus notfalls mit Verweisen durchsetzen. „Wenn eine Minderheit geltende Regeln missachtet, ist dies für uns nicht hinnehmbar“, erklärte der bundeseigene Konzern am Montag in Berlin. Bei Fahrgästen, die sich hartnäckig weigern, seien solche Verweise bereits möglich. Zusammen mit der Bundespolizei werde dies auch „konsequent“ umgesetzt.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) pflichtete bei: „Die Maskenpflicht gilt ohne Wenn und Aber.“ Die Grünen und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) forderten weitergehende Schritte.

Montag, 3. August, 18.51 Uhr

Videogespräch zur Maskenpflicht in Schulen: Was jetzt wichtig ist

Für weiterführende Schulen und Berufsschulen gilt vorerst eine Maskenpflicht- das hat Ministerin Yvonne Gebauer heute verkündet. Sie gilt nicht nur auf dem Weg zur Schule oder auf dem Pausenhof, sondern auch im Unterricht. Ausnahmen von der Regel gibt es nur wenige. Der Unmut über diese Regelung ist bei vielen Eltern groß.

Chefredakteur Jens Ostrowski und Redakteurin Martina Niehaus sprechen im Video über die neue Regel und darüber, welche Regeln noch ab dem Schulbeginn gelten. Außerdem klären sie die Frage, was denn eigentlich zu tun ist, wenn an einer Schule ein Corona-Fall auftritt? Antworten auf alle Fragen rund um das Thema gibt‘s im Video:

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Montag, 3. August, 17.04 Uhr

Uniklinik Bochum hält Regel-Schulbetrieb trotz Corona für vertretbar

Die Wiederaufnahme des Schul-Regelbetriebs in voller Klassenstärke ist nach Ansicht der Universitätskinderklinik Bochum zwar mit Risiken verbunden, aber vertretbar. Dies teilte das Katholische Klinikum Bochum (KKB) am Montag unter Verweis auf eine Corona-Studie unter 750 Kindern mit. In der sogenannten STARS-Studie waren Kinder, die teils heftige Symptome wie Fieber, langanhaltender Husten, Erbrechen oder Durchfall litten, auf Corona getestet worden. Positiv getestet worden sei von den 750 aber lediglich ein einziges Kind.

Montag, 3. August, 15.52 Uhr

Rückkehr der Fans in die Fußballstadien: Laumann ist skeptisch

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann steht Bundesligaspielen mit mehreren Tausend Zuschauern „sehr skeptisch“ gegenüber. „Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie bei Bundesligaspielen das Infektionsrisiko auf ein vertretbares Maß minimiert werden kann“, sagte der CDU-Politiker am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Es mag ja noch möglich sein, den Mindestabstand während des Spiels durch geringere Zuschauerzahlen zu gewährleisten. Wenn allerdings 10.000 oder 20.000 in ein Stadion wollen, ist das kaum ohne Gedränge mit Einhaltung des Mindestabstands zu realisieren. Ich bin da sehr skeptisch.“

Wenn entsprechende Konzepte vorlägen, würden diese natürlich durch die zuständigen Behörden sorgfältig geprüft. „Aber der Gesundheitsschutz hat dabei oberste Priorität“, betonte Laumann.

Die Gesundheitsminister der Länder wollen sich am 10. August mit einer möglichen Rückkehr der Zuschauer in die deutschen Fußballstadien beschäftigen.

Die Rückkehr der Fußballfans ins Stadion ist noch nicht sicher.

Die Rückkehr der Fußballfans ins Stadion ist noch nicht sicher. © picture alliance/dpa

Montag, 3. Juli, 13.33 Uhr
Abitur 2021 findet später statt

Die Abiturprüfungen 2021 finden 9 Tage später statt. Damit habe man den Zeitraum nach hinten verschoben, befinde sich aber immer noch im Rahmen des Zentralabiturs, erklärte NRW-Schulimisterin Yvonne Gebauer.

Wenn Lehrer den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten können, gilt die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung auch für sie.

Ausnahmen von der Maskenpflicht für Schüler - beispielsweise in Prüfungssituationen - sind Ermessenssache der Lehrer.


Montag, 3. August, 13.14 Uhr

Weitere Punkte des Schulbetriebes ab dem 12. August

  • Distanzunterricht kann künftig bewertet werden
  • Schüler mit Schnupfen sollen künftig 24 Stunden zuhause bleiben. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, können sie wieder am Unterricht teilnehmen.
  • Lehrer können sich freiwillig alle 14 Tage testen lassen
  • Jahrgangsübergreifende Lerngruppen finden nicht mehr statt
  • Es muss feste Sitzgruppen in den Schulen geben, die auch dokumentiert werden
  • Einschulungsfeiern werden in einzelnen Städten unterschiedlich gehandhabt werden können

Montag, 3. August, 13.07 Uhr

Maskenpflicht an allen Schulen auch im Unterricht außer an Grundschulen

In NRW gilt zum Schulstart eine allgemeine Maskenpflicht an Schulen - auch im Unterricht. Das teilte Schulministerin Yvonne Gebauer in der Pressekonferenz mit. Ausgenommen sind Grundschüler der Klassen 1-4. Sie müssen Masken im Schulgebäude und auf dem Gelände tragen, dürfen sie dann an festen Sitzplätzen in Klassenräumen absetzen.

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31. August.

Montag, 3. August, 13.03 Uhr

„So viel Präsenzunterricht wie möglich“

Die Pressekonferenz hat begonnen. Schulministerin Yvonne Gebauer erklärt in einer Vorbemerkung, dass es für NRW ein Konzept für einen angepassten Schulbetrieb gibt, der auf dem aktuellen Infektionsgeschehen basiert, das aber auch anpassungsfähig sei. „Alle Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, dass soviel Präsenzunterricht wie möglich stattfindet“. Der Schutz von Lehrern und Schülern stünden ganz oben.

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Montag, 3. August, 12.53 Uhr
NRW-Schulministerium zum Schulstart am 12. August - Livestream ab 13 Uhr
Ab 13 Uhr informiert NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer über die Regelungen zum Schulstart in NRW nach den Sommerferien. Wir berichten hier live im Ticker.

Montag, 3. August, 12.18 Uhr
„Hohe Trefferquote“ bei positiven Corona-Rückkehrertests an Flughäfen
Bei Corona-Tests von Reiserückkehrern aus Risikogebieten an den nordrhein-westfälischen Flughäfen werden rund 2,5 Prozent der Urlauber Corona-positiv getestet. Dies sei eine „relativ hohe“ Trefferquote, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) im Deutschlandfunk. 40 bis 50 Prozent der Rückkehrer machten von dem kostenlosen Angebot Gebrauch.

Montag, 3. August, 10.46 Uhr

Kommt die Maskenpflicht an Schulen in NRW? Pressekonferenz des Schulministeriums hier live
Auch der Lehrerverband des Landes NordrheinWestfalen hat sich in die Debatte um eine Maskenpflicht eingeschaltet. Präsident Andreas Bartsch sagte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“: „Ich halte zwar eine Maskenpflicht von morgens bis abends für falsch. Im Unterricht ist das Tragen einfach nicht darstellbar. Aber sobald die Schüler die Klasse verlassen, sollten sie vom Land dazu verpflichtet sein, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer informiert heute ab 13 Uhr in einer Pressekonferenz über die neuen Regeln an den Schulen des Landes. Wir berichten hier live.

Montag, 3. August, 10.29 Uhr
Umfrage: Homeoffice und Onlinekonferenzen bleiben
Homeoffice und Onlinekonferenzen werden auch nach der Corona-Krise die Arbeitswelt prägen. 64 Prozent der Unternehmen wollen künftig Besprechungen häufiger online durchführen, 61 Prozent Dienstreisen dauerhaft einschränken, wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Münchner Ifo-Instituts bei 800 Personalleitern ergab. Zudem sieht das Ifo einen „Durchbruch beim Homeoffice“ durch Corona. 73 Prozent der Unternehmen, die während der Pandemie verstärkt auf das Arbeiten von zuhause gesetzt haben, planen demnach, auch in Zukunft mehr davon anzubieten.

Montag, 3. August, 9.38 Uhr

Ärzte alarmiert: Auch bei leichten Krankheitsverläufen sind schwere Spätfolgen möglich

„Genesen“ steht in vielen deutschen Corona-Statistiken in den Fallzahl-Tabellen. Doch heißt das auch wieder fit? Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hat daran Zweifel. Bilder aus dem Computertomographen (CT) zeigten, dass viele Patienten mehr oder weniger starke Lungenschäden aufwiesen, heißt es. Die Uniklinik Augsburg veröffentlichte vor kurzem Bilder nach Obduktionen. Die Lungen mancher Corona-Opfer sahen erschreckend aus - löchrig wie ein Schwamm.

Zudem vermuten Wissenschaftler, dass nach einer Corona-Infektion Herzschäden zurückbleiben könnten - auch bei Patienten, die nur einen leichten Krankheitsverlauf und keine Vorerkrankungen hatten. Ein Expertenteam hat Magnetresonanzaufnahmen der Herzen von insgesamt 100 Patienten ausgewertet, die sich von einer Covid-19-Erkrankung erholten - gut zwei Drittel von ihnen zu Hause, die übrigen im Krankenhaus.

Bei 78 Patienten waren entzündliche Veränderungen des Herzmuskels oder des Herzbeutels erkennbar.

Montag, 3. August, 9.00 Uhr
Auf Baustellen sinkt die „Corona-Disziplin“
Auf vielen Baustellen herrscht nach Gewerkschaftsangaben Nachlässigkeit beim Corona-Schutz. „Kein Händewaschen, kein Abstand, keine Atemschutzmaske“, fasst die IG BAU die Schwachpunkte zusammen. „Viele Bauunternehmen ignorieren die Corona-Gefahr, indem sie zum alten Trott zurückkehren“, teilte der Vorsitzende Robert Feiger der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die Arbeitgeber widersprachen der Gewerkschaft: Die Unternehmen nähmen ihre Verantwortung äußerst ernst, hieß es beim Zentralverband Deutsches Baugewerbe.

Montag, 3. August, 8.13 Uhr
Experte: Corona beeinflusst auch NRW-Kommunalwahlen
Die Corona-Pandemie kann bei den NRW-Kommunalwahlen am 13. September nach Einschätzung des Politologen Stefan Marschall Einfluss auf das Wahlverhalten haben. „Die ganze Corona-Situation wird bei den Kommunalwahlen eine große Rolle spielen“, sagte der Düsseldorfer Politik-Professor der Deutschen Presse-Agentur. Nicht nur die Bundesländer führen eine unterschiedliche Politik, sondern auch die Städte, Gemeinden und Kreise hätten beim Krisenmanagement „eine neue Rolle“ bekommen. Die Stimmung habe sich insgesamt geändert. „Jetzt schaut man etwas kritischer auf das Krisenmanagement“, sagte Marschall. Lesen Sie hier, wie die Kommunalwahlen in Corona-Zeiten aussehen.

Am 13. September sind die Bürger in NRW zur Kommunalwahl aufgerufen. (Archvibild)

Am 13. September sind die Bürger in NRW zur Kommunalwahl aufgerufen. (Archvibild) © picture alliance/dpa




Montag, 3. August, 7.40 Uhr
RKI meldet 509 neue Corona-Infektionen
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 509 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 210 402 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Montagmorgen im Internet meldete. Die Zahl der Todesfälle liegt nach RKI-Angaben bei 9148. Bis Montagmorgen hatten 193 500 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Montag, 3. August, 6.26 Uhr
Arbeitsfehlzeiten im ersten Halbjahr trotz Corona stabil
Die Corona-Krise hat die Fehlzeiten nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit für ihre Versicherten im ersten Halbjahr 2020 nicht in die Höhe getrieben. Im Schnitt hatte demnach jeder Beschäftigte 7,6 Fehltage und damit genauso viele wie im Vorjahreszeitraum. DAK-Chef Andreas Storm sagte der Deutschen Presse-Agentur, entgegen den Erwartungen sei ein nachhaltiger Anstieg der Arbeitsunfähigkeit ausgeblieben.

Montag, 3. August, 5.28 Uhr
Masken-Verweigerer randalieren auf KLM-Flug nach Ibiza
In Flugzeugen gilt aktuell Maskenpflicht. Doch auf einem KLM-Flug weigerten sich zwei betrunkene Passagiere, die Bedeckung zu tragen. Nach der Landung in Ibiza wurden sie festgenommen.

Maskenverweigerer randalierten auf einem KLM-Flug.

Maskenverweigerer randalierten auf einem KLM-Flug. © picture alliance/dpa

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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