Coronavirus in NRW: 45 000 Erntehelfer fehlen - Freiwillige gesucht! – Liveblog

dzCoronavirus

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet fordert Maßnahmen, um eine Rückkehr in den Alltag vorzubereiten. Mittlerweile sind die Todesfälle im dreistelligen Bereich. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 29.03.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Entwicklung der Corona-Krise überschlagen sich zum Teil. Daher berichten wir aktuell in diesem Liveblog. Ereignisse der vergangenen Tage können Sie hier nachlesen.

  • In NRW steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an, es sind inzwischen 13.630 Fälle (110 Todesfälle) Stand: 29.03.2020, 11.30 Uhr
  • Freiwillige Erntehelfer gesucht: Lücke von etwa 45 000 Menschen in der Landwirtschaft
    Corona-Patienten aus deutschen Nachbarländern werden nach NRW gebracht
  • NRW-Soforthilfe kann ab sofort (27.3) von kleinen Betrieben beantragt werden.
  • Die Abiturprüfungen in NRW werden um drei Wochen verschoben. Die schriftlichen Prüfungen finden vom 12. bis 25. Mai statt.
  • Im Kreis Heinsberg stagniert die Zahl der Krankheitsfälle, hier soll es eine Studie geben zu Infektionswegen und Schutzmaßnahmen. Experten erhoffen sich dadurch mögliche Umgangsweisen mit dem Virus nach dem Kontaktverbot für ganz Deutschland.
  • Eltern müssen im April in ganz NRW keine Beiträge für Kitas und OGS zahlen
  • Der Technikkonzern Bosch hat einen Corona-Schnelltest entwickelt
  • Ansammlungen ab drei Personen sind verboten - Regelverstöße werden mit drastischen Strafen geahndet

Coronavirus Update

Alles, was Sie über das Virus und die Folgen wissen müssen. Jeden Tag kostenlos per E-Mail.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit von Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
Schlagworte:
Lesen Sie jetzt