Corona-Verstöße: Zehntausende Regelbrecher von Polizei in NRW erfasst

Ordnungswidrigkeiten

Nicht alle Bürger sind einverstanden mit den Corona-Regeln der Politik. Seit Beginn der Pandemie sind bereits Zehntausende Menschen in NRW durch Regelverstöße auffällig geworden.

Düsseldorf

15.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bundespolizisten kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht. Seit Beginn der Corona-Pandemie und den einhergehenden Regeln sind von der Polizei in NRW 50 972 Menschen bei mutmaßlichen Verstößen festgestellt worden.

Bundespolizisten kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht. Seit Beginn der Corona-Pandemie und den einhergehenden Regeln sind von der Polizei in NRW 50 972 Menschen bei mutmaßlichen Verstößen festgestellt worden. © picture alliance/dpa

Seit Beginn der Corona-Pandemie und den einhergehenden Regeln sind von der Polizei in NRW 50.927 Menschen bei mutmaßlichen Verstößen festgestellt worden. Wie das Innenministerium auf dpa-Anfrage mitteilte, wurden zwischen dem 25. März und dem 11. Oktober die Personalien von 37.228 Erwachsenen, 11.372 Jugendlichen und 2327 Kindern aufgenommen.

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Insgesamt wurden von der Polizei 13.689 Ordnungswidrigkeits-Anzeigen („Knöllchen“) verteilt, sowie 808 Strafanzeigen. In der Statistik nicht erfasst sind Verstöße, die von den kommunalen Ordnungsämtern aufgenommen wurden. Die Zahl der aktuellen Verstöße ist relativ gering.

Demnach wurden von der Polizei zwischen dem 5. und 11. Oktober landesweit zum Beispiel 29 Personen festgestellt. Ausschläge gibt es laut Statistik an Wochenenden und an Feiertagen, wie zuletzt am 3. Oktober.

dpa

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