Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Verdächtigter CTV-Trainer in geschlossener Klinik

Sexueller Missbrauch

Der des Missbrauchs von Schutzbefohlenen beschuldigte ehemalige Trainer des Castroper Turnvereins (CTV) ist nicht auf freiem Fuß. Er befindet sich in der geschlossenen Abteilung eines Krankenhauses in ärztlicher Behandlung.

CASTROP-RAUXEL

von Von Michael Fritsch

, 13.05.2011

Das bestätigte die Dortmunder Leitende Oberstaatsanwältin Ina Holznagel am Freitag gegenüber unserer Redaktion. „Fakt ist, dass er nicht draußen herum rennt, sondern sich in der Geschlossenen befindet. Die Eltern können beruhigt sein“, erklärte sie wörtlich.Genau diese wesentliche Information war den besorgten rund 80 Vätern und Müttern am Donnerstagabend auf einer vom CTV initiierten Veranstaltung in der Pausenhalle der Johannes-Rau-Real-Schule verweigert worden. Dort waren zwar zwei Beamte des Kriminalkommissariats 34 anwesend. Zu dem konkreten Verfahren erteilten sie aber keine Auskünfte, sie klärten nur allgemein über Prävention und Opferschutz auf.

Dass zur Sachlage nichts gesagt wurde, hatte zeitweise für erheblichen Unmut unter den Eltern gesorgt. Ina Holznagel verteidigte ausdrücklich die Abwesenheit der Staatsanwaltschaft: „Eine Vorabdiskussion in einer öffentlichen Versammlung ist eine eklatante Verletzung aller strafprozessualen Regeln, verletzt die Unschuldsvermutung und kommt deshalb in keinem Fall in Frage“, stellte sie klar. Gleichzeitig warb sie um Verständnis für die restriktive Informationspolitik der Staatsanwaltschaft.

Lesen Sie jetzt