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SSV gibt Beisenherz kontra: In Rauxel keinen Kunstrasen

Sportstättenkonzept

Überraschende neue Entwicklung beim Sportstättenkonzept: Der Stadtsportverband (SSV) hat sich am Dienstag für Henrichenburg und gegen Rauxel als Standort eines neuen Kunstrasen-Sportplatzes ausgesprochen.

CASTROP-RAUXEL

von Von Michael Fritsch

, 25.05.2011
SSV gibt Beisenherz kontra: In Rauxel keinen Kunstrasen

Der Stadtsportverband (SSV) hat sich für Henrichenburg und gegen Rauxel als Standort eines neuen Kunstrasen-Sportplatzes ausgesprochen.

Wörtlich heißt es in der vom 1. SSV-Vorsitzenden Ulrich Romahn unterzeichneten Erklärung: „Im Gegensatz zur Verwaltung hält der SSV die vorgeschlagene Lösung in Rauxel für nicht erstrebenswert, da mit dieser weiterhin das Ungleichgewicht zwischen Kunstrasenplätzen im Norden und Süden bestehen bleibt und nach Ansicht des SSV durch die demographische Entwicklung sogar noch verstärkt wird.“

Die Vorstellung des SSV, so Romahn weiter, seien in kleinen Runden mit Vertretern der politischen Parteien ausführlich diskutiert worden und weitgehend auf Zustimmung gestoßen. Romahn ist gleichzeitig SPD-Lokalpolitiker und Vorsitzender des Ortsvereins Ickern Nord/Ost. Der Vorstoß kommt umso überraschender, als sich Bürgermeister Johannes Beisenherz quasi im Alleingang erst Anfang Mai trotz der ungesicherten Finanzierung auf eine kostspielige Umgestaltung des bisherigen Naturrasenplatzes des VfR Rauxel an der Vördestraße festgelegt hatte und wegen dieses „kühnen Federstrichs“ (Herbert Hampe, CDU) von CDU und FDP kritisiert worden war. Überrascht von der SSV-Initiative zeigte sich gestern auch der Vorsitzende des TuS Henrichenburg, Eckhardt Böhm. „Abgesprochen mit uns ist diesbezüglich überhaupt nichts“, stellte er im Gespräch mit unserer Redaktion klar. Gleichwohl machte er aus seinen Sympathien für diesen Vorschlag keinen Hehl. Die früheren Vorbehalte im Verein gegen „Plastikwiesen“ gingen zurück, räumte er ein. Allerdings sprach Böhm sich in diesem Zusammenhang klar für eine auch im Flächennutzungsplan vorgesehene Verlagerung der Sportstätte nördlich der Autobahn aus. „Wenn man das macht, dann nur mit der bereits vor Jahren diskutierten, aber dann gescheiterten Verlegung“, sagte er.

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