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Sadtgarten: Keine bleibenden Schäden

CASTROP Udo Weber hat seine Ankündigung, die „Umweltfolgen“ der Mode- und Casinonacht im Stadtgarten noch mal ausführlich im Umweltausschuss zu behandeln, nicht wahr gemacht. Der grüne Chef des Fachgremiums war bei der Sitzung Dienstagabend dienstlich verhindert.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 28.11.2007

Statt seiner hakte Udo Behrenspöhler (SPD) nach, ob sich denn der Veranstalter „der erheblichen Schäden bewusst geworden sei“. Behrenspöhler betonte dabei ausdrücklich, dass es ihm nicht darum gehe, eine solche Veranstaltung etwa zu verhindern, sondern gab zu bedenken, ob man sich nicht Gedanken zu alternativen Standorten machen sollte.

Kein ökologischer Schaden Norbert Weißenberg, Chef des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen, stellte klar, dass man schon vorab durchaus mit einer Manöverkritik gerechnet hätte und sagte: „Hinterher ist man immer schlauer.“ Im Bewusstsein des Risikos habe man im Vorgespräch festgelegt, dass der Veranstalter für mögliche Schäden aufkomme. Weißenberg wies aber den Eindruck Behrenspöhlers entschieden zurück, dass ökologische Schäden im Stadtgarten entstanden seien. „Es gibt zwar Spuren auf den Wegen, wir warten besseres Wetter ab, dann werden sie behoben“, erklärte der Fachmann.

Alternativen suchen

An der Funktionsfähigkeit der wassergebundenen Wege habe sich aber nichts durch die Veranstaltung geändert. Weißenberg: „Da ist nichts kaputt, dort steht kein Wasser.“ Gleichwohl sei es sicher richtig, für eine Neuauflage der Mode- und Casinonacht über alternative Veranstaltungsorte nachzudenken. 

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