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In der Weihnachtsbäckerei...

ICKERN Der köstliche Duft weist den Weg. Die Backstube ist nicht zu verfehlen. Mittendrin Hans-Rainer Auffenberg. Neben dem üblichen Kontingent an Brot, Brötchen und allerlei leckeren Kuchen ist die Weihnachtsbäckerei in vollem Gang. Heute ist Stollentag.

von Von Gabriele Regener

, 23.11.2007

Handgemacht, das ist für Auffenberg Ehrensache. Und trotz seiner jahrzehntelangen Berufstätigkeit als Bäcker und Konditor spürt man noch immer die Begeisterung für dieses Handwerk in seinen Erklärungen. Die unchristliche Arbeitszeit, die manchmal schon kurz nach Mitternacht beginnt, hat die Freude am Backen nicht geschmälert. Vom Großvater am Standort Vinckestraße 143 gegründet, ist der 58-Jährige schon in der dritten Generation dem Beruf treu. Mit Sohn Alexander ist die Nachfolge bereits geregelt, der junge Bäckermeister gehört schon längst zum sechsköpfigen Team der Bäckerei und Konditorei. Rumfrüchte und Mandeln Die große Rührmaschine sieht aus wie eine überdimensionierte „Kitchen-Aid“. Geduldig schlägt sie die Butter schaumig. Marzipan, Eigelb, Salz, Gewürze, Zitrone und Zucker sind bereits dabei. Währenddessen hat der Konditormeister die Hefe angesetzt. Zusammen mit dem Mehl entsteht in der Knetmaschine, einem großen Bottich mit Knethaken, die Teiggrundlage. Bevor Hans-Rainer Auffenberg den Deckel des großes Gefäßes lupft, indem er am Tag zuvor die Früchtemischung angesetzt hat, kommt die Buttermischung hinzu. Dann Rumfrüchte und Mandeln. Fertig!Rosinen sollen nicht vertrocknen Nun wird der Teig portioniert. 20 zukünftige Christstollen liegen in 750-Gramm-Häufchen auf der bemehlten Holz-Arbeitsfläche. Beidhändig werden gleich zwei Kugeln zugleich gerollt, bevor sie, zur Rolle gestreckt, in die Stollenformen kommen. Deckel drauf und ab in den Ofen. Auffenberg zieht die Formen übrigens der handgerollten offenen Backart vor, weil dann die Rosinen außen nicht vertrocknen. Weitere Tipps und Tricks und ein Rezept verrät Hans-Rainer Auffenberg morgen in unserer Print-Ausgabe.

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