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Gurtmuffel im Visier

Polizeikontrollen

Wer sich nicht anschnallt, setzt sich großer Gefahr aus. Und steht in den nächsten zwei Wochen im Visier der Polizei im Kreis Recklinghausen. Sie kontrolliert verstärkt, ob die Autofahrer die Gurtpflicht einhalten. Für Sünder gibt es Verwarnungsgelder.

CASTROP-RAUXEL

06.05.2011
Gurtmuffel im Visier

Anschnallen ist Pflicht: Ein Unfall kann sonst schnell fatale Folgen haben.

Zwischen 30 und 50 Euro Strafe kann derjenige riskieren, der sich nicht anschnallt.

Die Verkehrsunfallentwicklung 2010 machte deutlich, dass gerade Kinder einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, wenn sie nicht angeschnallt sind. Die Zahl der verunglückten Kind - weil sie nicht angeschnallt waren - stieg um drei Prozent auf 66. 2009 waren es noch 59 verunglückte Kinder. Im Februar startete die Polizei Recklinghausen deshalb die Kampagne "Kein Kind darf ungesichert bleiben". Durch Aufklärungsarbeit und das Verteilen von Informationsbroschüren in Kindergärten sollen alle Eltern der etwa 22.000 betroffenen Kinder im hiesigen Zuständigkeitsbereich für das Thema sensibilisiert werden.

Wie wichtig es ist, dass sich Fahrer und Mitfahrer im Fahrzeug richtig schützen, zeigen folgende Vergleiche: Bei einem Zusammenstoß oder Aufprall auf ein Hindernis wirken enorme Kräfte auf die Insassen ein. Deutlich wird dies bei der Vorstellung, dass ein Aufprall eines PKW mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h einem Sprung von einem 5 Meterbrett in ein leeres Schwimmbecken entspricht. Bei einem Aufprall mit 10 km/h ist ein Fahrer nicht in der Lage, die Wucht mit seinen Armen aufzufangen.

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