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Gastronomie im Glaspavillon auf dem Markt

Wunsch des Cityrings

Neue Lichtakzente, neue Spielgeräte und neue Ideen für Gastronomie in einem Glaspavillon auf dem Marktplatz – in der Altstadt ist einiges in Bewegung. Dies wurde während der Jahreshauptversammlung des Cityrings am Dienstagabend im Bürgerhaus deutlich.

CASTROP

von Von Peter Wulle

, 24.05.2011
Gastronomie im Glaspavillon auf dem Markt

Gut gefüllt war das Bürgerhaus zur Jahreshauptversammlung des Cityrings.

„Auf Außengastronomie auf dem Marktplatz zu verzichten, halte ich für absolut fatal“, meinte Gerald Baars als Sprecher des Arbeitskreises Immobilien-Aufwertung im Cityring. Wie er erklärte, wird das Brauhaus Rütershoff sein provisorisches Café am Reiterbrunnen in diesem Jahr nicht betreiben. Baars brach eine alte Diskussion vom Zaun und machte sich für eine dauerhaft betriebene Gastronomie direkt am oder auf dem Markt stark. Nur so kämen mehr Menschen in die City. „Die Frequenz auf dem Marktplatz ist ein Schlüssel zur Kundenfrequenz in der Altstadt“, sagte er.

Dem Bürgermeister, der während der Versammlung zu Gast war, machten die Cityring-Mitglieder deutlich, dass seine Verwaltung bei der Marktplatz-Umgestaltung Raum für einen attraktiven Glaspavillon mit Küche und behinderten-gerechtem WC einplanen soll. Im Cityring sind die Überlegungen sogar schon so weit gediehen, dass man einen konkreten Standort vorschlug. Im Bereich der Targo-Bank und des ehemaligen Boecker-Hauses gebe es Platz, hieß es.

Johannes Beisenherz fand die Idee „ganz interessant“ und kündigte an, dass es zur Marktplatzgestaltung noch vor der Sommerpause einen Runden Tisch geben werde. Da wird der Cityring dann auch seinen Vorschlag platzieren, die bestehenden Bäume am Markt zu fällen. Dazu sagte Gerald Baars: „Es ist ein schmerzhaftes Ergebnis für uns, aber erhaltenswert sind nur drei alte Linden. Wir sind daher der Meinung, dass eine in gleicher Linie stehende komplette Neubepflanzung in kurzer Zeit einen deutlich besseren Eindruck macht.“

Große Priorität hat für den Cityring auch, die Altstadt familienfreundlicher zu machen. 20.000 Euro aus dem Nachlass des aufgelösten Altstadtmarketing-Vereins stehen für Spielgeräte zur Verfügung. Entstehen soll eine Spielmeile. Die Spielgeräte sollen die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments aussuchen. „Der Stadtrat wird dazu noch gefragt, aber im Prinzip kann die Spielmeile schnell in Angriff genommen werden“, erklärte Gerald Baars. Wenn der Marktplatz umgestaltet ist, sollen in einem zweiten Schritt auch dort Spielgeräte aufgestellt werden. Dafür müssen dann allerdings Spendengelder gesammelt werden.

Um die Aufenthaltsqualität am Abend zu erhöhen, soll für 120.000 Euro ein Lichtkonzept in der Altstadt umgesetzt werden. Das Fördergeld ist beim Land beantragt. „Ich gehe fest davon aus, dass wir es bekommen – aber vermutlich erst spät im Jahr“, informierte Bürgermeister Beisenherz. Mit dem Lichtkonzept einhergehen sollen nach dem Wunsch des Cityring-Vorsitzenden Daniel Borgerding eine Schaufensterbeleuchtung bis 22 Uhr und monatlich ein langer Einkaufsabend in der Altstadt.

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