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Feuer und Flamme

SCHWERIN Wenn sie auftreten, dann bebt der Konzertsaal und der Funke springt direkt auf das Publikum über: Hotrail - eine von Castrop-Rauxels beliebtesten Coverbands - gab sich am vergangenen Samstagabend im Haus Oestreich die Ehre. Der Abend wurde wieder zu einer riesigen Party für Musiker und Gäste.

von Von Christina Waimann

, 05.11.2007
Feuer und Flamme

Eine besondere Überraschung: Die Nachwuchsband "Rocco Gonzales".

Doch nicht nur Hotrail begeisterte am Samstag: Als besondere Überraschung hatten sie die Nachwuchsband „Rocco Gonzales“ verpflichtet, die den Konzertbesuchern im Vorprogramm kräftig einheizte: Die selbst komponierten Rocksongs kamen bestens an und das Publikum war so begeistert, dass der Beifall kein Ende nehmen wollte - von dieser Band wird man sicher noch einiges hören.Ausgezeichnete Stimmung Dann betraten die Musiker von Hotrail die Bühne: Die Stimmung war ausgezeichnet, der Konzertsaal fast schon überfüllt und die Musiker präsentierten Hits ohne Ende - alle in ihrer ganz individuellen Interpretation. Beeindruckend ist schon allein die Anzahl der Musiker: Robert Clare, Sonja Wagemann, Angela Raff (Gesang), Peter Becker (Gitarre), Jürgen Lütz (Gitarre, Gesang), Dietmar Brinkmann (Bass), Michael Schembecker (Keyboard), Helmut Zimmerle (Schlagzeug), Philip Lütz (Saxophon), Winfried Radinger (Saxophon, Perkussion), Rüdiger Lücking (Saxophon), Johannes Albers (Trompete) und Michael Schneider (Posaune) betraten nach und nach die Bühne. Und alle, die Zeuge des umwerfenden Auftrittes wurden, waren sofort Feuer und Flamme, sangen mit, tanzten vor der Bühne und applaudierten nach fantastischen Soloeinlagen und ausgezeichneten Darbietung der Sänger und Instrumentalisten. Denn das ist das bemerkenswerte an Hotrail: Sie kopieren nicht die Originale, sondern präsentieren die Songs in einer ganz neuen Form, ohne jedoch den Kern des ganzen zu verleugnen. Beispielsweise erklangen am Samstag „The best“ von Tina Turner, Christina Aguileras „Beautiful“ und Joes Cockers „Unchain my heart“. Die Castrop-Rauxeler Musikszene hatte am Ende des Abends nur einen Wunsch: Hoffentlich wird es diesmal nicht wieder so lange dauern, bis Hotrail wieder auftritt. Hobby hin oder her - wenn man Musik auf so hohem Niveau und mit solch einer Kreativität präsentiert, muss man sich nicht wundern, wenn der Suchtfaktor beim Publikum von Auftritt zu Auftritt steigt.

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