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Essensgeld vom Land bewilligt

CASTROP-RAUXEL 20 000 Euro bekommt die Europastadt, um jedem Kind ein warmes Mittagessen zu ermöglichen. Am vergangenen Dienstag bewilligte Regierungspräsident Peter Paziorek diese Summe im Rahmen des Landesprogramms "Kein Kind ohne Mahlzeit".

von Von Benedikt Reichel

, 03.11.2007

Damit soll Kindern und Jugendlichen, die an einer Ganztagsschule sind, unabhängig vom Elterneinkommen ein warmes Essen zugesichert werden. Zuvor hatte die Landesregierung den Fördertopf aufgrund der großen Nachfrage auf 13,5 Millionen Euro aufgestockt.

100 Bedürftige

"Die 20 000 Euro entsprechen der beantragten Summe", bestätigt Schulamtschef Leo Nowak zufrieden. Dabei geht er von 100 Bedürftigen aus. "Pro Schüler und Schuljahr sind 200 Euro für die Verpflegung veranschlagt", erklärt er die Rechnung der Stadt. Wie viele Kinder letztlich einer Förderung benötigen weiß Nowak selbst nicht genau. "Wir haben lediglich geschätzt, um vorab keine falschen Hoffnungen zu wecken", so der Schulamtschef. Mit der Aufstockung der Mittel hatte schließlich niemand gerechnet.

"Wir gehen davon aus, dass 20 Prozent der Schüler an den Ganztagsschulen Kinder von Harz IV-Empfängern sind", so Nowak. Diese, sowie Eltern die Zuschüsse zum Kindergeld bekommen und andere, nicht näher definierte Härtefälle können eine Förderung beantragen. Das Geld wird dann rückwirkend für das laufende Schuljahr gezahlt. "Wir werden jetzt die Schulen und Eltern auf ihre Möglichkeiten ansprechen", verspricht Nowak.

Der Förderbescheid gilt zunächst nur für ein Jahr. Für das Schuljahr 2008/09 muss die Stadt einen neuen Antrag stellen.

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