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CDU gegen den Gestaltungsbeirat

CASTROP-RAUXEL Nachdem die Christdemokraten am Mittwoch bereits in der Sitzung des Ausschusses für Öffentliche Ordnung und Kultur gegen die Wiederberufung der stimmberechtigten Mitglieder im Kunst- und Gestaltungsbeirat votierten (RN berichteten), legte Oliver Lind in der Sitzung des Bauausschusses noch einen drauf.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 30.11.2007
CDU gegen den Gestaltungsbeirat

Oliver Lind (CDU)

"Wir steigen aus dem Verfahren aus", erklärte der CDU-Mann. Die Hoffnungen seien nicht erfüllt, die Ziele nicht erreicht worden. Nach Darstellung Linds würden kleine Vorhabenträger von der Stadt gegängelt, die wirklich stadtbildprägenden Vorhaben hingegen seien im Beirat gar nicht aufgetaucht. Und zielte speziell auf das Café del Sol ab. Lind: "Das Ganze ist auch nicht aus Versehen geschehen, sondern weil es opportun ist." Für Hans-Josef Esser (CDU) erfüllt der Kunst- und Gestaltungsbeirat ohnehin nur eine "Feigenblatt-Funktion".

Uferstraße wird diskutiert

Der Anbau der Schule an der Uferstraße, informierte der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt, stehe auf der nächsten Sitzung des Beirats, die Frage nach der Beschäftigung mit dem Suchttherapiezentrum, nach dem Lind gefragt hatte, verneinte Dobrindt.

Beim von den Gebrüdern Leder im Erinpark geplanten Bauvorhaben (wir berichteten) gebe es gute Aussicht auf Genehmigung, so der TBG. Bei diesem Projekt erübrige sich die Beteiligung des Beirats, weil die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) als Grundstückseigentümer selbst nach einem Gestaltungshandbuch verfahre. Dobrindt: "Von der Optik her passt der zweigeschossige Bau in die Umgebung."

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