Buswendeplatz der Mauritiusschule: Gemeinde kündigt Umbaubeginn an

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Der Buswendeplatz an der Mauritiusschule wird bald umgebaut. Die Fläche soll durch die Umgestaltung sicherer werden. In den kommenden Wochen wird es aber auch Einschränkungen geben.

Nordkirchen

, 20.05.2020, 08:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Umbau des Buswendeplatzes an der Mauritiusschule in Nordkirchen soll in Kürze beginnen. Das teilt die Gemeinde Nordkirchen jetzt mit. So sei die Firma Rottmann aus Beckum mit dem Umbau beauftragt. Start: „In der letzten Maiwoche“, kündigt Bauamtsleiter Josef Klaas mit.

„Die Arbeiten werden selbstverständlich Beeinträchtigungen in den gewohnten Verkehrsabläufen mit sich bringen, Staub und Schmutz sind ebenfalls unvermeidlich. Hierfür bitten wir schon einmal um Ihr Verständnis“, macht Klaas allerdings ebenfalls deutlich.

Verkehrsführung soll klarer verständlich werden

Wenn der Umbau abgeschlossen ist, soll die Verkehrsführung auf dem Wendeplatz verständlicher und dadurch geordneter werden. Bislang wurden Busse und Autos dort wenig bis gar nicht geleitet. Jetzt entsteht in der Mitte des Platzes eine Verkehrsinsel, um die der Verkehr herum geführt wird. Dadurch soll die Verkehrsführung klarer und ein Durcheinander von verschiedenen Fahrzeugen vermieden werden. Auf dieser Insel sind außerdem sieben zusätzliche Parkplätze geplant. Im gleichen Zuge werde auch die Beleuchtung verbessert. Darüber hinaus sei der derzeitige Straßenbelag erneuerungsbedürftig, so die Gemeinde.

Durchfahrt zu DRK-Kita-Parkplätzen bleibt

Während des gesamten Bauablaufes bleibe eine Durchfahrt bis zu den Parkplätzen des DRK-Kindergartens, den Parkplätzen der Kinderheilstätte und zum Gelände der Kinderheilstätte selbst möglich. „Sollte das kurzzeitig nicht möglich sein, wird die Firma Rottmann hierauf vorher hinweisen“, kündigt der Bauamtsleiter an.

Die Parkplätze entlang des Zaunes des Kindergartens fallen vorübergehend während der Bauarbeiten weg.

Busse sollen vorübergehend auf der Mühlenstraße halten

„Auch der Zugang zu den Einrichtungen über die Baufläche bleibt möglich, hier wird es aber immer wieder Änderungen in der Verkehrsführung geben müssen“, erklärt Klaas.

Solange auf dem Platz gebaut wird, können die Schulbusse dort natürlich nicht halten. „Die Busse, die Kinder zur Grundschule bringen, sollten nach unseren Vorstellungen vorübergehend auf der Mühlenstraße halten. Wir schaffen dann einen vorübergehenden Zugang durch die Hecke zwischen Bus und Schulhof ohne die Baufläche nutzen zu müssen“, so der Bauamtsleiter.

Die Gemeinde rechnet mit einer Gesamtbauzeit von sechs bis acht Wochen. Der Umbau kostet 380.000 Euro, wobei ein Teil der Kosten gefördert wird. Den größten Teil - 240.000 Euro - übernimmt der Verband Nahverkehr Westfalen-Lippe.

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